IT-Trends 2015 für Banken und Versicherungen

Welche Entwicklungen beeinflussen im kommenden Jahr maßgeblich die IT bei Banken und Versicherungen? Ein branchenerfahrene IT-Provider [1], hat die aktuellen IT-Trends analysiert und die relevanten für Banken und Versicherungen für das Jahr 2015 zusammengefasst. »Steigende regulatorische Anforderungen, der stärkere Einsatz von Cloud-Technologien sowie der gemeinsame Einsatz standardisierter Dienste steht bei den IT-Verantwortlichen in der Finanzwirtschaft im Jahr 2015 oben auf der Agenda,« fasst Dr. Walter Kirchmann, Vorsitzender der Geschäftsführung von Finanz Informatik Technologie Service, die wesentlichen Trends zusammen.

  1. Regulatorik einhalten

Ein Augenmerk der Finanzwirtschaft wird auch weiterhin auf den vielfältigen und weiterhin steigenden aufsichtsrechtlichen Vorgaben liegen. Die intensiveren Prüfungen der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und der Bundesbank sowie der künftig regelmäßig stattfindende Stresstest und weitere Tests der European Banking Authority (EBA) fordern die Banken-IT zusätzlich heraus. Banken müssen ihre IT etwa in Richtung Echtzeit-Reporting erweitern, um zeitnah Auskünfte über aktuelle und historische Nutzungsrechte sowie System-Zugriffe von Mitarbeitern geben zu können, wie es MaRisk aktuell vorsieht. Eine weitere Verschärfung bringt auch das zurzeit noch als Entwurf vorliegende neue IT-Sicherheitsgesetz mit sich. Allein die Berücksichtigung aufsichtsrechtlicher Vorgaben beansprucht circa 30 Prozent des IT-Budgets in Banken. Im Zuge dieser Entwicklung benötigen die Finanzhäuser Lösungen, um ihre IT für zukünftige Herausforderungen zu rüsten.

  1. Cloud Computing erweitert den Lösungsraum

An Cloudlösungen führt in der Finanz- und Versicherungswirtschaft kein Weg mehr vorbei. Insbesondere die Vorteile in Bezug auf Flexibilität und Kosten sind wesentliche Gründe für den Umzug in die Wolke. Dabei greifen Banken und Versicherungen bevorzugt auf Private Clouds zu, deren Standort in Deutschland ist. Denn der vertrauensvolle Umgang mit persönlichen Daten hat hierzulande weiterhin och einen besonders hohen Stellenwert. Diesem Fakt tragen vermehrt auch internationale IT-Konzerne Rechnung und bauen Rechenzentren in Deutschland auf. Banken wird das aber kaum überzeugen. Hochregulierte Branchen wie Banken und Versicherungen werden weiterhin mit branchenversierten Anbietern aus Deutschland zusammenarbeiten, die über entsprechendes Know-how verfügen und die Einhaltung aufsichtsrechtlicher Vorgaben konfliktfrei mit anderen Rechtssystemen gewährleisten können.

  1. Standardlösungen gemeinsam nutzen

Im Zuge steigender aufsichtsrechtlicher Vorgaben und der damit einhergehenden Modernisierung der IT beziehen Banken und Versicherungen auch den Einsatz von Shared Services anstelle individueller Lösungen in ihre Überlegungen mit ein. Hierfür eignen sich insbesondere Standardsoftware-Komponenten wie etwa SAP-Lösungen oder standardisierte Kreditvergabe-Software, die auf Basis eine Community-Cloud eingesetzt werden kann. Die Grundlage bildet eine Compliance- und Regulierungs-konforme Multimandaten-Cloud, die den besonderen Anforderungen der Finanz- und Versicherungsbranche Rechnung trägt. Auf diesem Weg sparen Unternehmen Ressourcen und Kosten, so dass sie das freie Kapital für wettbewerbsrelevante Investitionen einsetzen können.

 

»Als branchenversierter Provider profitieren wir bei FI-TS von den weitreichende Erfahrungen im Umgang mit den regulatorischen Auflagen der Finanz- und Versicherungsbranche und stehen im regelmäßigen Dialog mit den Aufsichtsbehörden. Wir sind daher frühzeitig und umfassend über die Sichtweise der Aufsichtsbehörde informiert und richten unser Portfolio auf die aktuellen Vorgaben aus«, sagt Dr. Walter Kirchmann. »Gleichzeitig bieten wir Banken und Versicherungen eine Cloud-Lösung, die stets auf aktuelle Governance-Anforderungen der Finanzwirtschaft abgestimmt ist. Auf dieser Basis können Institute auch standardisierte Softwarekomponenten einsetzen.«

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[1] Finanz Informatik Technologie Service (FI-TS)

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