Junge App-Unternehmen sollten von Anfang an auf Wachstum vorbereitet sein

Mobile Apps haben sich längst von einer netten Spielerei zu einem ernst zu nehmenden Geschäft entwickelt. Uber und Airbnb sind nur einige von zahlreichen Mobile-Unternehmen, die auf Umsätze in Höhe von mehreren Milliarden Dollar verweisen können. Laut einer Analyse des britischen Unternehmens Digi-Capital ist das Potenzial noch lange nicht ausgereizt:

  • Steigende Nutzung:
    Innerhalb der letzten vier Jahre ist die Nutzung mobiler Endgeräte um das Fünffache gestiegen; 2014 zeichneten Smartphones und Tablets für etwa 20 Prozent des gesamten Medienkonsums verantwortlich. Zwischen 2009 bis 2013 lag die jährliche Wachstumsrate für mobile Apps bei 50 Prozent.
  • Steigender Umsatz:
    Alle Prognosen deuten darauf hin, dass der jährliche Umsatz für mobile Apps bis 2017 die 70-Milliarden-Dollar-Marke knacken wird.
  • Steigende Investitionen:
    Mobile Apps stoßen bei Investoren auf großes Interesse. Seit dem dritten Quartal des Jahres 2013 hat sich das Investitionsvolumen in den verschiedenen Branchen verdoppelt. Allein in den letzten zwölf Monaten wurden 10 Milliarden Dollar in Apps investiert.

Start-ups im Mobile-Markt sind ein vielversprechendes Geschäft. Auch Nexmo konnte mit seinen Kommunikations-APIs zu dem Erfolgskurs von Playern wie Airbnb, BlaBla Car, LINE, Snapchat und Telegram beitragen.

Dabei gilt jedoch Einiges zu beachten:

  1. Behalten Sie Ihre internationale Ausrichtung im Blick

Während etablierte Märkte wie Indien und China weiterhin wichtige Abnehmer bleiben, wächst der Smartphone-Absatz in Schwellenländern stetig – so die aktuellen Prognosen des Marktforschungsinstituts IDC. In diesen Regionen steckt enormes Potenzial für neue Zielgruppen mit Interesse an mobilen Apps. Beachten Sie allerdings, dass für einige Länder eine kostenintensive Lokalisierung erforderlich ist. Die Ausrichtung auf neue Märkte sollte daher wohl überlegt sein.

  1. Bieten Sie eine optimale User Experience, ohne Einfallstore für Betrüger zu öffnen

Wie in allen erfolgsverwöhnten Märkten sind auch bei mobilen Apps Häufigkeit und Raffinesse betrügerischer Angriffe gestiegen. Wenn Sie nicht aufpassen, laufen Sie Gefahr, dass ein nicht unbeträchtlicher Teil Ihrer Kunden in Wirklichkeit gar nicht existiert. Um dies vorzubeugen, sollten Sie eine international verlässliche, nicht korrumpierbare Methode zur Nutzerverifizierung wählen – etwa über die Telefonnummer.

  1. Sorgen Sie für hohe Viralität

Gestalten Sie Ihre App so, dass Ihre Kunden sie – oder das, was sie damit geschaffen haben – leicht über soziale Netzwerke teilen können. Welche Plattformen Sie hierfür anbieten, hängt vom Nutzerstandort ab. Finden Sie das vorher heraus und passen Sie es an.

  1. Lernen Sie Ihre Kunden kennen – für eine optimale Customer Experience

Versäumen Sie nicht, Ihre App von Anfang an regelmäßig zu verbessern, indem Sie immer wieder neue Funktionen hinzufügen und die Performance optimieren. Über die Nutzerdaten stellen Sie am zuverlässigsten und am schnellsten fest, ob und wie Ihre App genutzt wird und wo Optimierungspotenzial vorhanden ist.

  1. Schätzen Sie die Höhe des Customer Lifetime Value, um Kosten zu prognostizieren und Ausgaben entsprechend planen zu können

Hinter einigen Apps stecken gute Ideen – doch bei einem zu geringen Budget geht den Gründern oft vorzeitig die Puste aus. Ermitteln Sie vorab den potenziellen Gewinn pro Kunden, um die Höhe des nötigen Budgets für Ihr Start-up vorherzusagen.

foto autor srivatsan srinivasan nexmoSrivatsan Srinivasan, Product Marketing Manager, Nexmo

Als Product Marketing Manager bei Nexmo betreut Srivatsan Srinivasan die beiden Lösungen Nexmo Verify und Number Insight. Er blickt auf langjährige Erfahrungen in der Mobilebranche zurück und war unter anderem für Druva, Motorola, RIM, und Qualcomm tätig. Seinen Master of Business Administration (MBA) absolvierte Srinivasan an der Kellogg School of Management, USA. Darüber hinaus führt er einen Master of Science (M.S.) der University of Texas, USA, sowie einen Bachelor of Engineering (B-E.) des National Institute of Technology (NIT), Trichy, Indien.

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