Make Big Data your Data – 10 Schritte in die digitale Zukunft

10 Schritte in die digitale Zukunft – Big Data

So gelingt der Einstieg in die Nutzung von Big Data.

Big Data: Der Begriff ist nahezu omnipräsent in der öffentlichen Diskussion. Die Versprechungen für Unternehmen sind groß, doch gerade kleine und mittelständische Unternehmen hinken den großen Playern oft noch ein wenig hinterher. Eine aktuelle Bitkom-Untersuchung zeigt zwar, dass immer mehr Unternehmen, die Möglichkeiten, die Big Data eröffnet, für sich entdecken: 40 Prozent der Unternehmen nutzen Big-Data-Lösungen oder planen zumindest deren Einführung, 71 Prozent der Unternehmen halten Big Data für relevant.

Aber was ist mit den 31 Prozent der befragten Unternehmen, die Big Data für relevant halten, aber derzeit keine entsprechenden Lösungen implementieren beziehungsweise dies auch nicht in Angriff nehmen? Als Unternehmen im ständigen Wettbewerb müssen sie Schritt halten mit der Entwicklung – und dazu gehört nun auch die Nutzung von Big Data. Wie gelingt er also, der Einstieg ins Big Data-Universum?

 

Diese 10 Schritte helfen, sicher durch das Datenmeer zu navigieren:

1. Weniger ist mehr
Parallel Computing heißt das Zauberwort für das Abspecken in der IT. Den Einstieg erleichtert das Hadoop Framework: es übernimmt sozusagen die Rolle des Personal Trainers.

2. Gemeinsam sind wir stark
Öffnung nach innen und nach außen: Open-Source-Angebote unterstützen jede Big-Data-Strategie, externe Experten unterstützen Unternehmen dabei, ihre Software passgenau auszurichten.

3. Eine neue Sprache lernen
Wer nicht weiß, was Groovy, Pig oder Python ist, sollte sein Team durch Leute erweitern, die es wissen. Nur so kann man Applikationen und Systeme erstellen, die für Big Data optimiert sind.

4. Den Moment erleben
Menschen möchten alles zu ihren Bedingungen genau dann bekommen, wenn sie es brauchen. Deswegen liegt in der Echtzeitanalyse die Zukunft von Big Data. Auch wenn die Analyse histo-rischer Daten weiterhin wichtig bleibt – vor allem für die Entwicklung analytischer Modelle.

5. Silostrukturen überwinden
Die einzelnen Abteilungen müssen sich über ihre »Fachbereichs-Zäune« hinweg die Hand reichen und relevante Informationen teilen. 

6. Neue Freundschaften knüpfen
Ein Analytikteam sollte stets mit den einzelnen Geschäftsbereichen in direkter Beziehung stehen. Nur so kann die IT auf die Anforderungen des geschäftlichen Alltags eingehen. Gegenseitiges Verständnis ist der Schlüssel zu einer umfassenden Big-Data-Strategie.

7. Entdecker gesucht
Data Scientists – der »sexiest job of the 21st century« (Harvard Business Review) – neuen Zuschnitts geben sich nie mit dem zufrieden, was sie schon kennen. Sie suchen nach neuen Datenquellen und Datenarten, die für das Unternehmen wertvoll sein könnten und ihnen helfen, bessere Entscheidungen zu treffen.

8. Vom Chaos begeistern lassen
Die Menge unstrukturierter Daten, wie beispielsweise Videos und Blogs, ist hunderte Male größer als die Menge strukturierter Daten – und eine wichtige Quelle für Business Intelligence.

9. Mit Leidenschaft präsentieren
Mit einer ansprechenden Präsentation der Analytik-Ergebnisse das gesamte Unternehmen einbinden: Visualisierbare, datengestützte Erkenntnisse verdeutlichen den Mehrwert, den Analytik für Unternehmen bringen kann – für bessere Entscheidungen auf allen Ebenen.

10. Man lernt nie aus
Mit maschinellem Lernen zum Big-Data-Profi – aber auch dabei gilt: Stetiges Feedback und fortwährender Input verbessern das Entscheidungsmanagement. 

 


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Bild: © Bruce Rolff/shutterstock.com 

 

 

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