Materna auf der CeBIT: Lösungen rund um das E-Government-Gesetz

logo maternaDer IT-Dienstleister Materna GmbH präsentiert Besuchern aus der öffentlichen Verwaltung auf der CeBIT vom 16. bis 20. März 2015 Realisierungsbeispiele für das E-Government-Gesetz. Als Best Practice für einen vollständigen digitalen Prozess stellt Materna den neuen Online-Antrag für Führungszeugnisse des Referenzkunden Bundesamt für Justiz vor. Digitale Kanäle vereinfachen hierbei die Kommunikation zwischen Behörden und Bürgern erheblich.

In einem Showcase führt Materna den Gedanken weiter und zeigt an einem Beispiel, wie sich die Prozesskette über alle Verwaltungsebenen hinweg weiterführen lässt. Materna nimmt auch am Thementag »Digitale Verwaltungsprozesse« am 18. März im Public Sector Parc teil. In mehreren Vorträgen referiert Materna erstmals über die Ergebnisse der Studie zu den Auswirkungen und Folgen des E-Government-Gesetzes, die Materna gemeinsam mit der Hochschule Harz durchgeführt hat.

Best Practice: Online-Antrag für Führungszeugnisse

Das Bundesamt für Justiz hat den kompletten Beantragungsprozess für Führungszeugnisse und Gewerbezentralregisterauskünfte digitalisiert. Über ein Web-Formular übermitteln Bürger und Unternehmen ihre Daten direkt an die Bundesbehörde. Die zur Authentisierung benötigten Daten werden aus dem neuen Personalausweis (nPA) ausgelesen. Erforderliche Nachweise können im Antragsformular einfach hochgeladen werden. Ist der Antrag vollständig, kann der Nutzer über ePayBL, eine Standardkomponente des Bundes, elektronisch bezahlen. Antragsteller, die sich ein Benutzerkonto anlegen, können darüber den Bearbeitungsstatus des Antrags einsehen und gegebenenfalls fehlende Nachweise einfach hochladen.

Die elektronische Antragstellung ist eine Option neben der klassischen Beantragung über kommunale Meldeämter. Das Bundesamt für Justiz hat dadurch den Verwaltungsprozess beschleunigt und bürgernah gestaltet. Technische Basis der Lösung ist das Formular-Management-System Lucom Interaction Platform®. Materna hat den durchgängigen Prozess konzipiert und technisch umgesetzt. Dazu gehörte die Entwicklung des komplexen Web-Formulars, die Anbindung der nPa- und der ePayment-Komponenten sowie die Schnittstellen zum Bundeszentralregister und Gewerbezentralregister.

Showcase: Gewerbeerlaubnis

Als weiteres Beispiel für das E-Government-Gesetz in der Praxis zeigt Materna einen Showcase für die Beantragung einer Gewerbeerlaubnis. Der Prozess ist von der Antragstellung bis zur Bescheid-Zustellung komplett medienbruchfrei gestaltet und verbindet alle Verwaltungsebenen von der Kommune bis zum Bund miteinander. Bürger oder Unternehmen stellen ihre Anträge online über ein Nutzerkonto, weisen sich über den nPa aus und bezahlen den Service sofort elektronisch. Über Web-Formulare erreichen die Anträge die kommunalen Gewerbeämter. Dort werden die einzelnen Vorgänge automatisiert in eine elektronische Akte überführt und über eine eAkte-Lösung bearbeitet. Das für die Gewerbeerlaubnis erforderliche Führungszeugnis fordert die Kommunalbehörde gegebenenfalls über das Online-Verfahren beim Bundesamt für Justiz an. Ebenso fordert sie bei der Industrie- und Handelskammer eine Stellungnahme zu dem Antrag an. Die aus den Anfragen resultierenden Dokumente werden hierarchisch in der Akte abgelegt und später in ein Archiv überführt. Rückfragen an den Antragsteller generiert das System automatisiert. Per E-Mail fordert die Behörde dazu auf, beispielsweise Unterlagen über das Nutzerkonto nachzureichen. Sind alle Dokumente und Nachweise vorhanden und geprüft, erhält der Antragsteller seine erteilte Gewerbeerlaubnis über das eingerichtete Bürgerkonto oder per De-Mail.

Der Showcase von Materna zeigt exemplarisch, wie Behörden ebenenübergreifend einen gemeinsamen E-Government-Prozess vom Input-Management über die Vorgangsbearbeitung bis hin zum Output-Management und zur beweiswerterhaltenden Langzeitspeicherung realisieren können.

Ergebnisse Studie E-Government-Gesetz

Gemeinsam mit der Hochschule Harz präsentiert Materna die Ergebnisse einer bundesweiten Studie zum Stand der Umsetzung des E-Government-Gesetzes in den Behörden. Mit der Ergebnispräsentation eröffnen die Studienpartner am 18. März um 10 Uhr den Thementag »Digitale Verwaltungsprozesse« im Forum Public Sector Parc. Um 12:50 Uhr folgt an gleicher Stelle ein weiterer Vortrag zu dem Thema.

https://www.materna.de/DE/

Materna auf der CeBIT

Materna positioniert sich auf der CeBIT in Halle 7, Stand C17 mit drei Schwerpunkten, zusammengefasst in dem Motto »Digitale Transformation in Unternehmen, Verwaltung und IT«.


 

logo maternaBeim IT-Dienstleister Materna GmbH steht die diesjährige CeBIT vom 16. bis 20. März 2015 unter dem Motto »Digitale Transformation in Unternehmen, Verwaltung und IT«. Damit orientiert sich der Materna-Messeauftritt am CeBIT-Leitspruch »d!conomy«. Materna adressiert sowohl Unternehmen als auch öffentliche Verwaltungen und zeigt Best Practices für die digitale Transformation in Unternehmen und Verwaltungen.

Digitale Transformation braucht mehr Automation und Agilität in der IT

Die digitale Transformation hat entscheidende Auswirkungen auf die IT und damit die IT-Abteilungen. Um für die sogenannte Next Generation IT gewappnet zu sein, muss die IT einen hohen Industrialisierungsgrad bei Herstellung und Betrieb ihrer IT-Services aufweisen. Nur so kann sie schnell und agil auf veränderte Anforderungen der Geschäftsbereiche reagieren. Hierbei müssen neben den im eigenen Rechenzentrum erbrachten Diensten auch aus der Cloud bezogene Dienste nahtlos integrierbar und transparent sein. Die Basis hierfür sind Cloud- und Automatisierungstechnologien.

Materna liefert Software-Produkte und Beratung für das Management von komplexen IT-Landschaften, die die Grundlage für den Einsatz moderner, digitaler Technologien sind und damit für die digitale Transformation. Auf der CeBIT zeigt Materna eigene Produkte für die effiziente Automatisierung im Rechenzentrum. Dazu gehören die DX-Union Management Suite für automatisiertes Client- und Server-Management und das Materna System Management Center für das Netzwerk- und System-Monitoring. Ergänzend zeigt Materna vorgefertigte Beratungspakete, die auf den Software-Suiten der marktführenden IT-Management-Hersteller basieren, wie etwa BMC, HP, IBM, Microsoft und ServiceNow.

Die digitale Transformation in der Verwaltung schafft Bürgernähe

Materna zeigt Best Practices für vollständig digitale Prozesse in der öffentlichen Verwaltung, die die Kommunikation zwischen Behörden und Bürgern erheblich vereinfachen. Ein Beispiel hierfür ist der neue Online-Antrag für Führungszeugnisse des Materna-Referenzkunden Bundesamt für Justiz. Bei diesem Online-Prozess übermitteln Bürger und Unternehmen ihre Daten über ein Web-Formular direkt an die Bundesbehörde. Die zur Authentisierung benötigten Daten werden aus dem neuen Personalausweis (nPA) ausgelesen. Erforderliche Nachweise können im Antragsformular einfach hochgeladen werden. Ist der Antrag vollständig, kann der Nutzer über ein sicheres Bezahlverfahren online bezahlen. Antragsteller, die sich ein Benutzerkonto anlegen, können darüber den Bearbeitungsstatus des Antrags einsehen und gegebenenfalls fehlende Nachweise einfach hochladen. Das gesamte Verfahren beschleunigt den Verwaltungsprozess und wird bereits intensiv genutzt.

Ein weiteres Beispiel für die digitale Transformation in der Verwaltung ist der Showcase für die Beantragung einer Gewerbeerlaubnis. Hier zeigt Materna beispielhaft, wie sich der gesamte Ablauf online abbilden lässt und dabei alle Verwaltungsebenen von der Kommune bis zum Bund einbezogen werden. Auch dieser Prozess ist von der Antragstellung bis zur Bescheid-Zustellung komplett medienbruchfrei gestaltet und vereinfacht die Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung.

Erstmals zeigt Materna auf der CeBIT auch eine Lösung, die den Prozess der elektronischen Rechnungseingangsbearbeitung (E-Rechnung) abbildet und auf dem standardisierten Format »ZUGFeRD« basiert. Materna zeigt, wie schnell und komfortabel der elektronische Rechnungseingangsprozess ablaufen kann. Effiziente Workflows vereinfachen den gesamten Prozess der Eingangsbearbeitung für die Verwaltungsmitarbeiter: von der Erfassung bis zur Freigabe.

Materna übernimmt die Konzeption und technische Umsetzung von durchgängigen Verwaltungsprozessen. Dazu gehört die Entwicklung komplexer Web-Formulare, die Anbindung des neuen Personalausweises sowie von Bezahlfunktionen als auch die Realisierung von Schnittstellen zu weiteren IT-Systemen. Das Materna-Geschäftsfeld Government wächst durch die digitale Transformation in der Verwaltung.

Die digitale Transformation in Unternehmen am Beispiel eines modernen Arbeitsplatzes

Materna zeigt ausgewählte Lösungen und Technologien, die Unternehmen für die Anforderungen der digitalen Transformation fit machen. Ein konkreter Anwendungsfall, den Materna auf der CeBIT zeigt, ist der Arbeitsplatz des sogenannten Information Workers. An seinem Arbeitsplatz steht die effiziente Nutzung von Informationen im Vordergrund. Teambildung, Projekträume und die standortübergreifende Zusammenarbeit an Inhalten und Dokumenten sind ebenfalls wichtige Bestandteile des Arbeitsplatzes des Information Workers. Hierbei liegt die Herausforderung darin, die Arbeitsabläufe durch modernes Wissens-Management sowie die Integration neuer Social Collaboration-Technologien zu unterstützen. Die Aktivierung und Deaktivierung von Teamräumen, die gemeinsame Arbeit an Dokumenten, intelligente Suchmechanismen zum Finden von Kollegen und ihren Fertigkeiten (Skill-based Search) und die nahtlose Integration von Lync 2013 (Unified Communication) sind nur einige der Vorteile von Social Collaboration-Plattformen. Hiermit lassen sich die Elemente »Content«, »Collaboration« und »Communication« sinnvoll nutzbar miteinander verbinden.

Materna realisiert unternehmensweite Collaborations- und Wissens-Management-Plattformen auf Basis marktführender Technologien, beispielsweise auf Basis von Microsoft SharePoint, von der ersten Planungsphase bis hin zur technischen Umsetzung.


 

 

Bereiche Government und SAP wachsen überproportional

Anlässlich der diesjährigen Computermesse CeBIT vom 16. bis 20. März in Hannover stellte der IT-Dienstleister Materna GmbH seine sehr guten Wirtschaftszahlen für das Geschäftsjahr 2014 vor: Das mittelständische Familienunternehmen erzielte mit rund 1.500 Mitarbeitern im Jahr 2014 einen Umsatzsprung von 21 Prozent auf vorläufig 192 Millionen Euro (158 Millionen Euro in 2013). Ausschlaggebend dafür waren insbesondere das Geschäft mit Produkten und Leistungen für die öffentliche Verwaltung sowie das SAP-Beratungsgeschäft.

Nach nur leicht gestiegenen Umsatzzahlen in den vergangenen drei Jahren, ist das Unternehmen Materna derzeit auf deutlichem Wachstumskurs und peilt für das Geschäftsjahr 2015 erstmals die 200 Millionenmarke beim Umsatz an. Erreichen will Materna das Wachstum mit seiner neuen Organisationsstruktur, die das Lösungsportfolio in Geschäftsfelder (Business Lines) ausrichtet und so deutlich stärker in Kundensegmenten agiert. Gemäß der Analysten von Lünendonk zählt Materna bereits jetzt zu den Top vier der mittelständischen, unabhängigen IT-Unternehmen in Deutschland.

»Eines der wichtigsten Ziele für Materna ist es, mit unserem zum Jahresanfang neu strukturiertem Portfolio bei unseren Kunden Wert zu steigern, unseren Marktanteil in den von uns bearbeiteten Segmenten auszubauen und weiter zu wachsen«, sagte Helmut Binder, der seit dem 1. Februar 2015 neuer Chief Executive Officer (CEO) bei Materna ist, anlässlich der Unternehmenspressekonferenz auf der CeBIT in Hannover.

Digitale Transformation im Fokus

Eines der übergreifenden Fokusthemen für Materna in diesem Jahr sind Lösungen und Technologien, die Unternehmen und Behörden für die digitale Transformation fit machen. Bei der digitalen Transformation geht es darum, unter Einsatz digitaler Technologien die Wertschöpfung zu erhöhen und Mehrwerte zu schaffen. Mit digitalen Technologien lassen sich beispielsweise neue Geschäftsmodelle aufsetzen und so neue Umsätze generieren, das digitale Kundenerlebnis steigern und organisationsinterne Prozesse in Unternehmen und Verwaltung effizienter machen.

Materna vertreibt Lösungen für die digitale Transformationen in den Unternehmenssegmenten Marketing, Vertrieb, Service und Human Resources, etwa für Kundenbindung und -gewinnung im Internet.

Darüber hinaus bietet Materna spezielle Lösungspakete für die digitale Transformation in der öffentlichen Verwaltung. Die Nutzung digitaler Kanäle vereinfacht die Kommunikation zwischen Behörden, Wirtschaft und Bürgern. Hierfür bietet Materna u.a. Lösungen in den Anwendungsbereichen elektronische Akten, Dokumenten-Management sowie Umsetzung des E-Government-Gesetzes.

Abgerundet wird das Materna-Portfolio durch Software-Produkte und Beratung für das Management von komplexen IT-Landschaften, die die Grundlage für den Einsatz moderner, digitaler Technologien sind und damit für die digitale Transformation. Diese sogenannte Next Generation IT muss besonders agil sein und schnell auf Geschäftsanforderungen reagieren können.

Zu den Kunden von Materna zählen beispielsweise die Bundesagentur für Arbeit, die Bundesregierung, das Bundesamt für Justiz, CLAAS, Daimler, DHL Paket, Signal Iduna, Vodafone und viele weitere Konzerne, mittelständische Unternehmen sowie Behörden.

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