Mehr als die Hälfte aller Daten in deutschen Firmen ist Dark Data

grafik veritas databerg report

Rund 66 % der befragten deutschen Unternehmen kennen den Inhalt von mehr als der Hälfte ihrer gespeicherten Firmendaten nicht. Dies ist eines der Ergebnisse aus dem Databerg Report 2015 von Veritas Technologies. Zudem wendet eine durchschnittliche deutsche Firma mit 1.000 Terabyte an Daten jährlich 594.000 Euro auf, um sinnlose und triviale Daten vorzuhalten, die irrelevant für das Geschäft sind.

foto stefan henke veritas»Daten sollten Wert besitzen und für Unternehmen Mehrwerte erwirtschaften – in Deutschland ist anscheinend das Gegenteil der Fall. Die Ergebnisse des Databerg Reports 2015 zeigen, dass Unternehmen mit viel Aufwand Daten behalten, deren Inhalt sie entweder nicht kennen oder von denen sie bereits wissen, dass sie für ihr Geschäft keinen Wert haben«, erklärt Stefan Henke, Managing Director DACH-Region bei Veritas. »Die Studie zeigt, dass mit 66 Prozent der Inhalt von mehr als der Hälfte der gespeicherten Daten im Dunkeln bleibt. Sollten diese Daten schädlich sein oder gegen bestehende Compliance-Regeln verstoßen, könnte dies Bußgelder zur Folge haben.«

In der Studie wurden 1.475 IT-Verantwortliche (200 davon aus Deutschland) aus 14 unterschiedlichen Ländern der EMEA-Region befragt, wie sie ihre Daten organisieren und aus ihnen wertvolle Informationen gewinnen. Weitere Informationen zum Databerg Report 2015 sind unter https://info.veritas.com/databerg_report zu finden.