Millennial: Karriere, Spaß und gutes Arbeitsumfeld

Junge Erwachsene in Deutschland wollen Karriere machen. Doch ein Job, bei dem das Arbeiten Spaß macht und ein menschliches, fürsorgliches Arbeitsumfeld besteht, ist ihnen noch wichtiger als viel Geld zu verdienen. Auch der Ausgleich zwischen Beruf und Privatleben hat für sie eine hohe Priorität. Dies hat die Neuauflage der bislang weltweit größten Studie über die Millennial-Generation ergeben.

 

trend Telefonica-Global-Millennial-Studie-KeyvisualDeutsche 18- bis 30-Jährige blicken optimistisch in die Zukunft. Am wichtigsten ist ihnen ein guter Job. Für neue Technologien sind sie sehr offen und von den deutschen jungen Erwachsenen haben sogar mehr ein Smartphone als ihre Altersgenossen in USA und Lateinamerika. Telefonie kommt dabei jedoch nur noch an vierter Stelle. Und obwohl junge Menschen in Deutschland beim Datenschutz skeptischer sind als in anderen Ländern, schützen sie ihre Daten weniger. Dies hat die Neuauflage der bislang weltweit größten Studie über die Millennial-Generation ergeben.

Mehr als 6.700 junge Erwachsene aus 18 Ländern in Nord- und Lateinamerika sowie Westeuropa haben an der Telefónica Global Millennial Studie teilgenommen. »Die Generation der jungen Erwachsenen sind die Innovatoren von morgen. Für uns ist es wichtig zu verstehen, wie sie denken«, sagt Valentina Daiber, Vice President Corporate Affairs von Telefónica in Deutschland. »Denn als einer der größten Telekommunikationsanbieter in Deutschland ist es unser Ziel, das führende digitale Telekommunikationsunternehmen zu werden und relevanten Mehrwert für unsere Kunden zu schaffen.«

Die Studie zeigt, wie optimistisch die jungen Erwachsenen in die Zukunft blicken und wie sehr mobile Technologien ihr Leben beeinflussen, sowohl im privaten Umfeld, als auch im Beruf. »Die Ergebnisse helfen uns, die passenden Produkte für diese Generation zu entwickeln, damit sie ihre Ideen umsetzen und die digitale Welt weiter gestalten kann«, sagt Valentina Daiber.

Berufliches Ziel: Job muss Spaß machen

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Der persönliche Fokus der Millennials liegt auf ihrer Karriere. In Deutschland messen junge Erwachsene »einem sicheren, gut bezahlten Job« (49 %) mehr Bedeutung bei als dem Wunsch, »Kinder zu haben« (16 %), »ein Haus zu besitzen« (13 %) oder »zu heiraten« (12 %). Was den eigenen Unternehmergeist anbelangt, sind sie jedoch zurückhaltend. Während sich in Lateinamerika ein Viertel der jungen Erwachsenen erhofft, innerhalb der nächsten zehn Jahre ein eigenes Unternehmen zu gründen, wünschen sich dies in Deutschland nur fünf Prozent – und das, obwohl die große Mehrheit angibt, hierzulande gute Voraussetzungen für eine Selbstständigkeit zu haben.

Allerdings geht es bei der Jobwahl für sie nicht in erster Linie ums Geld. Vielmehr soll die Arbeit Spaß machen (47 %) und eine gute Work-Life-Balance ermöglichen (41 %). Das gute Gehalt kommt an dritter Stelle (32 %).

Daten auf dem Vormarsch: Telefonie nur noch an vierter Stelle

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Neuen Technologien und den Möglichkeiten der digitalen Welt stehen deutsche Millennials sehr offen gegenüber. In Deutschland besitzen 83 Prozent der Millennials ein Smartphone – Frauen liegen dabei sogar vier Prozentpunkte vor den Männern – und damit sind es mehr als in USA (79 %) und Lateinamerika (74 %). Deutsche junge Erwachsene nutzen die Geräte vor allem für mobile Daten wie Nachrichten zu lesen oder sich in sozialen Netzwerken zu bewegen oder um Textnachrichten zu versenden. Das klassische Telefonieren folgt mittlerweile nur noch an vierter Stelle.

Der Einsatz mobiler Technologien verändert nach Ansicht der deutschen Millennials sehr viele Bereiche des Lebens. Für mehr als 80 Prozent trifft das vor allem auf Unterhaltung, soziale Kontakte und Nachrichteninformation zu. Über die Hälfte der Befragten gibt sogar einen Einfluss auf das Liebesleben an. Millennials in den USA und Lateinamerika erleben auch große Veränderungen bei der Bildung, der Jobsuche und beim Einkaufen.

Über die Sicherheit ihrer Daten machen sich deutsche Millennials zwar Sorgen und sind skeptischer als ihre Altersgenossen in anderen Ländern. Dafür schützen sie ihre Daten weniger als junge Erwachsene in USA und Lateinamerika: Während in Deutschland drei von vier Millennials aktiv Maßnahmen zur Online-Sicherheit ergreifen, sind es in USA und Lateinamerika bis zu 90 Prozent.

Investitionen nötig: Bildung und bezahlbarer Wohnraum

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In die Zukunft blicken Millennials sehr zuversichtlich: 81 Prozent der jungen Erwachsenen in Deutschland bezeichnen sich als ziemlich oder sehr optimistisch. In den USA sind es sogar 89 Prozent, in Lateinamerika 96 Prozent. Zu den Stärken Deutschlands zählen junge Erwachsene die gute Infrastruktur, den florierenden Außenhandel und das Bildungssystem. Die größten Probleme sehen sie dagegen bei sozialer Ungleichheit. Obwohl sie das deutsche Bildungssystem grundsätzlich als Stärke ansehen, erwartet jeder Zweite von der Regierung höhere Investitionen in diesem Bereich. Ähnlich wichtig sind für sie Investitionen in sicheren und bezahlbaren Wohnraum.

Als die größten globalen Herausforderungen sehen deutsche Millennials Armut (40 %), Krieg (35 %) und politische Unruhen (33 %). Für Millennials in den USA ist die Wirtschaft (38 %) und für Lateinamerikaner die Korruption (48 %) das drängendste Problem.

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Weitere Informationen:

Ergebnisse für Deutschland online: https://www.telefonica.de/millennial-studie.html