Neue Cloud-Plattform erschließt das Internet der Dinge

illu sap (c) hana internet of things

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SAP hat die neue SAP HANA Cloud Plattform für das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) vorgestellt. Das Unternehmen baut damit das breite Portfolio an IoT-Lösungen weiter aus. Mit diesen Lösungen lassen sich Endgeräte aller Art gezielt in Kerngeschäftsprozesse integrieren, so dass diese effizienter ablaufen. Gleichzeitig schaffen Kunden damit die Voraussetzung zur Entwicklung von neuen Geschäftsmodellen, Produkten und Services. Darüber hinaus hat SAP Partnerschaften mit Siemens und Intel mit dem Ziel vereinbart, Kunden die Einführung und Nutzung von IoT-Lösungen zu erleichtern. Die neuen Kooperationen sind Teil einer ganzen Reihe von Partnerschaften, die SAP in der jüngeren Vergangenheit geschlossen hat, darunter mit Jasper, Accenture und T-Systems. Die neue SAP HANA Cloud Plattform wurde erstmals auf der SAPPHIRE NOW vorgestellt, die vom 5. bis 7. Mai in Orlando, Florida, stattfand.

»SAP hilft Kunden mit einem der umfangreichsten Lösungsportfolios für das Internet der Dinge, so dass diese ihre Geschäftsmodelle und -prozesse völlig neu überdenken und gestalten können«, sagt Steve Lucas, President, Platform Solutions bei SAP. »Mit der Einführung der SAP HANA Cloud Platform für das Internet der Dinge geben wir unseren Kunden und Partnern nun die Möglichkeit an die Hand, vielfältige Produkte an jede App oder jeden Geschäftsprozess im Unternehmen wie auch in ihrem Geschäftsnetzwerk anzubinden. Dadurch lassen sich Betriebsabläufe reibungsloser durchführen, und Kunden eröffnen sich völlig neue Erfahrungen, Produkte und Services.«

Durchgängige Plattform für das Internet der Dinge

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Die SAP HANA Cloud Platform für das Internet der Dinge stellt Unternehmen eine Infrastruktur zur Verfügung, mit der sie sich sicher in einem Netzwerk mit Millionen von angebunden Geräten bewegen können. Die neuen IoT-Services von SAP bauen auf bestehenden Daten- und Anwendungsservices auf, darunter Funktionalitäten für Predictive Analytics, Auswertungen von Geo- und Telematikdaten und vielem mehr. Sie sollen sogenannte Device Clouds ermöglichen, die eine Vielzahl an Services speziell für Endgeräte bereitstellen. Somit können Unternehmen schneller vom Internet der Dinge profitieren. Das Angebot umfasst Services wie Gerätemanagement, IoT Messaging und IoT Application Enablement einschließlich Datenmodellierung. Die IoT-Services sollen eine kosteneffiziente und schnelle Entwicklung, Einführung und Nutzung der SAP-Lösungen für das Internet der Dinge unterstützen. Mit Hilfe von Private-Cloud-Modellen wird es zudem möglich sein, dass Unternehmen eigene Device-Clouds für sich oder ihre Kunden betreiben. Damit Kunden die IoT-Anwendungen an der Netzwerkperipherie leichter nutzen können, schließt das Angebot von SAP für einen begrenzten Zeitraum auch einen kostenlosen und unbegrenzten Zugriff auf die SAP SQL Anywhere Suite mit ein. Hierbei handelt es sich um einfach integrierbare Datenbanken für externe Geräte, die mit der neuen SAP HANA Cloud Platform für das Internet der Dinge einsetzen lassen.

Bereits heute nutzen zahlreiche IoT-Anwendungen von SAP die SAP HANA Cloud Platform für das Internet der Dinge. Hierzu gehören die Lösung SAP Connected Assets, die auch die Cloud Edition der Lösung SAP Predictive Maintenance and Service enthält sowie die Software SAP Connected Logistics.

Siemens und SAP erleichtern Industriekunden den Einstieg in das Internet der Dinge

Siemens wird auf Basis der SAP HANA Cloud Platform eine offene Cloud-Plattform zur Analyse großer Datenmengen in der Industrie aufbauen. Die Siemens Cloud for Industry powered by SAP HANA Cloud Platform soll es Industriekunden erleichtern, mit dem Internet der Dinge ihre Produktion und ihr Produkt- und Serviceangebot zu optimieren. Basierend auf der SAP HANA Cloud Platform will Siemens ein offenes IT-Ökosystem für OEMs (Original Equipment Manufacturer) und Anwendungsentwickler schaffen.

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»Die Partnerschaft von SAP und Siemens soll Industriekunden den Einstieg in das Internet der Dinge und Industrie 4.0 erleichtern. Mit der neuen Cloud-Plattform auf Basis von SAP HANA will Siemens die Digitalisierung in der Produktion entscheidend vorantreiben«, erklärt Dr. Peter Weckesser, CEO Customer Services, Digital Factory bei der Siemens AG. »Leistungsfähige Services für die Analyse von Daten aus der Industrie sind ein wichtiger Bestandteil unserer Digital-Enterprise-Strategie.«

Intel und SAP arbeiten gemeinsam am durchgängigen Internet der Dinge

SAP und Intel haben eine Kooperationspartnerschaft geschlossen mit dem Ziel, eine einfache, sichere und abgestimmte Nutzung des Internets der Dinge für Unternehmen zu gewährleisten. Intel verfügt bereits über ein richtungsweisendes Konzept für interoperable IoT-Lösungen. SAP ergänzt dieses mit der SAP HANA Plattform, um die durchgehende Nutzung des Internets der Dinge für Unternehmen zu vereinfachen. Der erste Schritt dieser Kooperation ist eine gemeinsame Machbarkeitsstudie für die Integration des Intel IoT Gateway mit der SAP Cloud.

SAP hilft Tennant, mit dem Internet der Dinge Abläufe zu optimieren

Tennant Company, ein weltweit führender Hersteller umweltfreundlicher Reinigungsgeräte für den Innen- und Außenbereich, wollte seinen Kunden bessere Informationen über die Auslastung, Einsatzorte und Wartungshistorie ihrer Geräte bieten. Mit SAP HANA kann Tennant seinen Kunden sowohl Echtzeitdaten aus dem Maschinenpark als auch ERP-Daten aus den Geschäftsprozessen liefern. Ziel ist es, eine Echtzeitkommunikation mit den Maschinen zu ermöglichen und dadurch weltweit Kunden beim Management ihrer Maschinenparks zu unterstützen.

»Durch den Einsatz von SAP HANA kann Tennant sich mit seinen Lösungen von anderen abgrenzen und seine Wettbewerbsfähigkeit im Markt für Reinigungsgeräte stärken«, sagte Paul Wellman, CIO bei Tennant. »Unsere Kunden können nun die Auslastung in ihrem gesamten Maschinenpark messen, um gleichbleibenden Service gewährleisten. Sie sind in der Lage, durch die Überwachung ihrer Geräte ihren Maschinenpark besser zu steuern und anhand dieser Daten deutliche Kosteneinsparungen zu realisieren.«