Omni-Channel-Strategie für Black Friday

Anstieg der Onlineumsätze durch wachsendes Konsumenteninteresse am Black Friday erwartet.

Der Black Friday Ende November rückt näher und wieder einmal machen sich Onlineshops bereit, die Konsumenten mit tollen Angeboten auf ihre Websites zu locken. Seit Apple 2006 als erstes Unternehmen in Deutschland Black-Friday-Deals anbot, ist die Beliebtheit des amerikanischen Shoppingfeiertags gestiegen. Immer mehr Einzelhändler beginnen besondere Rabatte an diesem Tag anzubieten.

Trotz des gestiegenen Interesses der deutschen Konsumenten, bleibt Black Friday ein Online-Phänomen. Damit auch der stationäre Handel von diesem Shoppingtrend profitieren kann, müssen Einzelhändler Omni-Channel Ansätze entwickeln, warnt Mobile Commerce Experte Peter Vesco. Laut dem Bezahlungsdienst Klarna sind die Onlineumsätze am Black Friday 2014 im Vergleich zu jedem gewöhnlichen Freitag im Jahr um 64 Prozent gestiegen [1]. Der Handelsverband HDE geht davon aus, dass sich in diesem Jahr ein Viertel der deutschen Onlinehändler am Black Friday beteiligt [2].

Neben unabhängigen Onlinehändlern wie Amazon, generieren Unternehmen am Black Friday Umsätze über die Plattform www.black-friday.de der Black Friday Sale Initiative. www.black-friday.de listet alle verfügbaren Angebote deutscher Einzelhändler auf, die direkt von der Plattform aus zugänglich sind. Dieses Jahr arbeitet die Black Friday Sale Initiative mit mehreren hundert Marken und Onlineshops zusammen, wie Samsung, Limango, Hewlett-Packard und Zalando. Mehr als fünf Millionen Shopper werden am 26. November auf der Website erwartet – 2013 haben sich 1,2 Millionen Shopper durch die Angebote geklickt und 2014 haben mehr als zwei Millionen die Website besucht [3].

Stationäre Einzelhändler verpassen Umsatzmöglichkeiten

Das gesteigerte Interesse an Onlineshopping am Black Friday wird der wachsenden Aufmerksamkeit in den Medien und auch dem veränderten Konsumentenverhalten zugeschrieben. Stationäre Einzelhändler riskieren Umsatzmöglichkeiten zu verpassen, wenn sie sich dem Trend nicht anschließen und ihren Kunden besondere Rabatte bieten. In Zeiten in denen Händler mit Multi-Channel Strategien ein höheres Umsatzwachstum erwarten als die traditionellen Marken in den deutschen Fußgängerzonen [4], wird es für Einzelhändler immer wichtiger ihre Geschäftstätigkeiten on- und offline aufeinander abzustimmen. Sonst riskieren Händler große Geldsummen zu verlieren, mahnt Peter Vesco.

Peter Vesco, CEO NEMEA von Powa Technologies, kommentiert: »Das gestiegene Interesse am Black Friday in Deutschland kommt zu einer Zeit in der Konsumenten die Leichtigkeit des Einkaufens gegenüber allen anderen Aspekten des Shoppens priorisieren. Es macht Sinn, dass immer mehr Konsumenten online das beste Shoppingerlebnis suchen. Einzelhändler müssen den Markt besonders am Black Friday sehr genau beobachten und den mühelosen Zugang zu Angeboten für Käufer maximieren, und daneben schnell auf jede Kundenanfrage reagieren. Sie müssen Vorkehrungen treffen um jedes potenzielle Problem lösen zu können.«

Er fügt hinzu: »Heutzutage wollen Konsumenten sich nicht erst im Geschäft in der Fußgängerzone mit einem Produkt beschäftigen. Sie wollen egal wo, egal wann und mit nur einem Klick alle Informationen zum Artikel vor sich haben. Um diese Erfahrung bieten zu können, müssen Einzelhändler in das Omni-Channel-Erlebnis investieren und durch Mobil- und Tabletgeräte die Interaktionen von Kunde und Marke beim Einkaufen verbessern. Händler mit starken Omni-Channel-Strategien werden in Zukunft diejenigen sein, die erfolgreich sind. Denn sie bieten ein nahtloses Erlebnis – die Verknüpfung der online und offline Welten und der schnelle und effektive Kauf eines Produkts über jede Plattform.«

Mobile-Commerce-Plattformen ermöglichen es Einzelhändlern sich an solche Situationen und den Konsumentenanforderungen anzupassen, indem jeder Kontaktpunkt von Kunde und Marke in eine sofortige Kauftransaktion umgewandelt wird. Nach dem Herunterladen der kostenlosen App, können Konsumenten mit Hilfe von vorab gespeicherten Daten zur Anschrift und Zahlungsdetails Transaktionen in Sekunden abschließen. Dabei benutzen sie eine Vielzahl von Triggern, die an jede Umgebung angepasst sind. PowaTag etwa gibt Shoppern die Macht mit einer Reihe von Triggern, wie das Scannen von Printmaterialien, Bluetooth Beacons, Audiotags und Social Media, Käufe abzuschließen.

[1] https://www.internetworld.de/e-commerce/black-friday/black-friday-treibt-umsaetze-oben-850464.html
[2] https://www.einzelhandel.de/index.php/presse/aktuellemeldungen/item/125935-black-friday-ein-viertel-der-deutschen-online-h %C3 %A4ndler-macht-mit
[3] https://www.presseportal.de/pm/110611/3152417
[4] https://www.einzelhandel.de/index.php/presse/aktuellemeldungen/item/125825-handelsverband-hebt-prognose-an

screenshot (c) black-friday de

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