Sind Sie sicher, dass Sie sicher sind?

tipps sicherheit ms freeCheckliste zu Sicherheitsmaßnahmen und Herausforderungen bei den gängigsten Angriffspunkten in Unternehmen.

Die Schlagzeilen um Cyberkriminalität und IT-Sicherheitslücken reißen nicht ab. Laut einer Umfrage des ITK-Branchenverbands Bitkom wurde in den vergangenen zwei Jahren fast jedes dritte Unternehmen in Deutschland Opfer eines Angriffs aus dem Netz. Viele Unternehmen fühlen sich mit der Aufgabe, alle Aspekte der IT-Sicherheit abzudecken, überfordert, da durch wachsende Netzwerkstrukturen und Aspekte wie mobiles Arbeiten immer mehr Bereiche hinzukommen, die abgesichert werden müssen. Selbst Standardmaßnahmen, wie regelmäßiges Einspielen aktueller Patches, können so zur nie endenden Sisyphus-Aufgabe werden. Dabei ist ein durchgängiger Schutz durch solch grundlegende Maßnahmen besonders wichtig. Denn ähnlich wie beim Fußball, gilt auch in der Cyberkriminalität: die meisten Angriffsoptionen ergeben sich aus Standardsituationen.

LogicNow unterstützt mit seiner Plattform MAXfocus (vormals GFI MAX) die weltweit größte Community von über 10.000 IT-Dienstleistern, die täglich mit den Problemen und Anforderungen von Unternehmen konfrontiert sind. Das Unternehmen hat auf Basis deren Feedbacks eine Checkliste mit Sicherheitsmaßnahmen zusammengestellt, deren Umsetzung Unternehmen zurzeit beschäftigt. »Bei den drei ersten Punkten handelt es sich um Maßnahmen, die beinahe jedes Unternehmen umsetzt. Hier gilt es zu prüfen, ob die konsequente Aktualisierung und Abdeckung der gesamten Infrastruktur intern bewältigt werden kann oder ob bereits Sicherheitslücken entstehen«, erläutert Ian Trump, Security Expert bei LogicNow. »Bei den weiteren Punkten scheuen besonders kleinere und mittelgroße Unternehmen den Aufwand und nehmen so ein gewisses Risiko in Kauf.«

 

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6 Punkte für den Sicherheitscheck

  1. Patch-Management:
    Es klingt so einfach: regelmäßiges Einspielen aktueller Patches auf allen Betriebssystemen und Softwarelösungen der gesamten IT-Infrastruktur. Warum ist diese simple Maßnahme trotzdem eine der häufigsten Schwachstellen in Unternehmen? Leider entpuppt sich das Patch-Management für viele IT-Verantwortliche als Endlosschleife in der wachsenden Infrastruktur, und wenn das Patch-Update nur auf einem einzigen Gerät übersehen wird, entsteht eine Sicherheitslücke. Das betrifft auch die mobilen Endgeräte, von denen aus auf die Infrastruktur zugegriffen wird.
  2. Aktuellster Viren- und Firewallschutz:
    Angriffe durch Viren, Würmer, Trojaner und Web-Apps gehören besonders in mittelständischen Unternehmen zu den häufigsten Ursachen für Datenverluste. Konsequent durchgeführte Updates auf allen Geräten, auch den mobilen Endgeräten, gehören daher zu den Basis-Sicherheitsmaßnahmen. Klingt trivial, aber auch hier ist es für die IT-Verantwortlichen zunehmend schwieriger, fristgerechte Updates auf allen Geräten sicherzustellen.
  3. E-Mail-Sicherheit:
    Idealerweise werden Bedrohungen durch Viren und Malware bereits in eingehenden E-Mails von einer Mail-Sicherheits- und Anti-Spam-Softwarelösung erkannt und abgefangen. Die verschlüsselte, manipulationssichere Aufbewahrung von E-Mails sowie die Möglichkeit zur rechtskonformen Archivierung, decken einen weiteren Bereich der E-Mail-Datensicherung ab.
  4. Netzwerksicherheit-Scans:
    Um sicherzugehen, dass sich keine Bedrohungen eingeschlichen haben, empfehlen sich regelmäßige Scans des Netzwerks – samt der virtuellen Umgebungen sowie der mobilen End- und Netzwerkgeräte. Dabei sollten die Betriebssysteme und Anwendungen Sicherheitskontrollen durchlaufen, die beispielsweise auf Branchenstandards wie OVAL (Open Vulnerability and Assessment Language) und SANS Top 20 (SysAdmin, Audit, Network Security) basieren.
  5. Log-Datenanalyse:
    Viele Unternehmen merken gar nicht oder erst zu spät, dass sie zum Opfer von Cyberkriminalität geworden sind. Wirkungsvolle Sicherheitsstrategien umfassen daher eine Echtzeit-Überwachung der Log-Daten. Auch die regelmäßige Analyse sicherheitsrelevanter Ereignisprotokolle ist unerlässlich. Nur so lassen sich kritische Vorfälle, verdächtige Aktivitäten und Gefahrentrends rechtzeitig erkennen und Gegenmaßnahmen umgehend einleiten. Dabei werden Richtlinien, Zugriffskontrollen sowie bestimmte Aktivitäten und Applikationen (beispielsweise IDS, IPS, Firewalls) überwacht, die für die Sicherheit des Netzwerks bedeutsam sind.
  6. Verwaltung mobiler Geräte:
    Mobile Endgeräte bilden heute eine der größten Schwachstellen für viele Unternehmen. Durch Trends wie BYOD – dem Arbeiten mit von Mitarbeitern selbst mitgebrachten Mobilgeräten – macht es den IT-Verantwortlichen fast unmöglich, die Sicherheit zu garantieren. Ein Tool zur Verwaltung mobiler Geräte gehört daher heute zu jeder umfassenden IT-Support-Lösung.

»Natürlich gibt es noch viele weitere Kriterien, die die IT-Sicherheit betreffen. Eine zuverlässige Backup-Lösung gehört ebenfalls zum Thema Datensicherheit. Auch ein regelmäßiges Informieren und Sensibilisieren der Mitarbeiter gegenüber Sicherheitslücken, die diese oft unbeabsichtigt verursachen, trägt zur IT-Sicherheit im Unternehmen bei«, ergänzt Trump. »Generell stellt sich aber die Frage, ob man alle genannten Maßnahmen inhouse wirklich bewältigen kann, oder ob man die Zusammenarbeit mit einem IT-Partner in Betracht ziehen sollte, um Risiken und Aufwand zu senken.«

Die Alternative zur rein internen Durchführung der Sicherheitsmaßnahmen ist die Zusammenarbeit mit einem IT-Dienstleister. Durch SaaS-Lösungen und Remote Management können Dienstleister heute sicherstellen, dass alle Sicherheitsupdates immer auf dem aktuellsten Stand sind und alle Bereiche der Infrastruktur abdecken.

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»Unsere Partner aus dem IT-Service-Bereich sehen eine hohe Nachfrage nach Unterstützung im Hinblick auf Security-Lösungen und Managed Security Services«, bestätigt Dr. Alistair Forbes, General Manager von LogicNow. »Dank Software-Plattformen für Remote Management, mit denen sie alle genannten Sicherheitsmaßnahmen entweder einzeln anbieten oder gebündelt im Rahmen eines Security-Pakets einfach und übersichtlich managen können, bietet dieser Geschäftsbereich zurzeit eine große Chance für Dienstleister und Systemhäuser, ihre Kunden zu unterstützen«.