Studie: Application Delivery Controller spielen immer wichtigere Rolle für IT-Sicherheit

illu radware APC research ESGApplication Delivery Controller (ADC) übernehmen immer mehr kritische Aufgaben bei der Sicherheitskontrolle in IT-Netzwerken. Dadurch spielen sie mittlerweile auch als Teil der Sicherheitsstrategie von Unternehmen eine bedeutende Rolle. Dies fördert die Studie »The Expanding Role and Importance of Application Delivery Controllers (ADCs)« der Enterprise Strategy Group zutage [1].

Ein weiteres Ergebnis der Studie besagt, dass Unternehmen ADCs zunehmend als virtuelle Anwendungen installieren und dadurch von ADC-Funktionen über die Anwendungsebene ihres Netzwerks profitieren. »Viele IT-Profis denken bei ADCs immer noch an Load Balancer als Hardware. Unsere Studie hingegen zeigt, dass sich die Realität weiterentwickelt hat«, sagt Jon Oltsik, Senior Principal Analyst bei ESG. »Unternehmen sehen ADCs mehr und mehr als wichtigen Bestandteil ihrer allgemeinen Sicherheitsstrategie. Und genauso wie andere Ebenen innerhalb der IT-Infrastruktur werden ADCs virtuell, wo zuvor Hardware war. Dies verschafft dem heutigen Netzwerkmanagement zusätzliche Flexibilität.«

Zu den wichtigsten Studienergebnissen gehören:

Während ADCs traditionell als Hardware-Geräte betrachtet wurden, die in Rechenzentren großer Unternehmen das Load Balancing übernahmen, sind sie heute allgegenwärtig. – Sowohl Groß- als auch Kleinunternehmen setzen ADCs in großem Umfang ein. Sie unterstützen Hunderte von Webanwendungen, zum Beispiel für Business Intelligence, das Customer Relationship Management (CRM), E-Mailing oder Personal (HR). Der Studie zufolge setzen heute mehr als die Hälfte der Unternehmen (51 Prozent) 21 oder mehr ADCs ein. Darüber hinaus glauben 82 Prozent, dass die Gesamtzahl der ADCs in ihrer Organisation weiter steigen wird.

ADCs sind zu einer kritischen Sicherheitsinstanz geworden, da Unternehmen ihre Sicherheitsrichtlinien und -maßnahmen verfeinern. – Viele Unternehmen verwenden ADCs als zusätzliche Abwehr über die herkömmlichen Sicherheitssysteme wie zum Beispiel Firewalls, IDS/ISPs oder Netzwerksegmentierung hinaus. Fast die Hälfte der befragten Unternehmen (49 Prozent) verwenden die Sicherheitsfunktionen bei all ihren ADCs, während 44 Prozent die Sicherheitsfunktionen von ADC-unterstützten Anwendungen nutzen, die sensible Daten enthalten. Dieser Trend wird in den kommenden Jahren weiter Auftrieb erhalten: 76 Prozent der Befragten gaben an, dass sie die Sicherheitsfähigkeiten ihrer ADCs verstärkt verwenden wollen.

Unternehmen setzen ADCs zunehmend als virtuelle Anwendungen ein und profitieren dadurch von ADC-Funktionen über die Anwendungsebene ihres Netzwerks. – Während Hardware-ADCs noch die Regel sind, setzen bereits zwei Drittel der befragten Unternehmen eine Kombination aus Hardware- und virtuellen ADCs ein. Die Befragten gaben auch an, dass ADCs vielfältigen Nutzen schaffen können: eine höhere Verfügbarkeit (49 Prozent), kürzere Antwortzeiten (47 Prozent), leichterer Zugang zu Anwendungen (44 Prozent) sowie eine verbesserte Sicherheitslage (36 Prozent). Der Betrieb von ADCs als virtuelle Anwendungen wird sich weiter verbreiten, da Unternehmen zunehmend offen für private und hybride Cloud-Architekturen sind.

[1] Für die von Radware beauftragte Studie befragten die IT-Analysten der Enterprise Strategy Group 243 IT-Spezialisten in nordamerikanischen Großunternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern zum aktuellen und zukünftigen Einsatz von ADCs.
Die Studie steht zum Download zur Verfügung: https://www.radware.com/social/esg-adc-research/
Weitere Informationen bietet der Blog-Beitrag: https://blog.radware.com/applicationdelivery/2015/02/the-growing-role-of-the-adc/