Studie zeigt: 90 Prozent der Unternehmen profitieren von Big Data

Der Großteil der Unternehmen nutzt Big-Data-Analysen, um Kunden besser zu verstehen und höhere Gewinne zu erzielen.

foto screen (c) ca big data business

Die Ergebnisse einer globalen Studie zeigen zahlreiche Vorteile von Big-Data-Strategien auf, welche sich auch trotz Schwierigkeiten bei der Implementierung einstellen. Neun von zehn Organisationen führen bereits effektivere Marketing- und Verkaufsstrategien durch oder erwarten diese. 88 Prozent konnten gestiegene Einnahmen realisieren oder erwarten diese. Die Vorteile beeindrucken auch angesichts der Zahl von 92 Prozent der Firmen, die bei der Einführung von Big-Data-Projekten Hindernisse bewältigen mussten.

Die Studie »The State of Big Data Infrastructure: Benchmarking Global Big Data Users to Drive Future Performance« stellte die fünf größten Herausforderungen bei der Implementierung von Big-Data-Projekten dar: eine unzureichende bestehende Infrastruktur (32 Prozent), Komplexität der Organisation (27 Prozent), Sicherheits-/Compliance-Bedenken (26 Prozent), fehlendes Budget/Ressourcen (25 Prozent) und mangelnde Transparenz bei Daten und Prozessen (25 Prozent).

Dennoch überwiegen die Vorteile. Das zeigt die hohe Zahl von 84 Prozent an großen Organisationen, die bereits ein Big-Data-Projekt umgesetzt haben oder dies für das nächste Jahr planen. Manager nennen eine bessere Kundenerfahrung (60 Prozent), Kundengewinnung (54 Prozent) und die Behauptung im Wettbewerb (41 Prozent) als die wichtigsten Geschäftsfaktoren und Hauptargumente für den Einsatz von Big-Data-Projekten.

»Die Studie verdeutlicht das Potenzial von Big Data und dessen Anwendbarkeit auf eine Vielzahl von wichtigen Themen im Business«, kommentiert David Hodgson, General Manager, Mainframe, CA Technologies. »Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass Unternehmen trotz Herausforderungen bei der Implementierung sehr engagiert sind bei der Entwicklung und Umsetzung vollständig integrierter Big-Data-Strategien. Indem sie diese Hindernisse bewältigen, können sich die Unternehmen im Wettbewerb der Application Economy behaupten.«

Laut der Studie ist Big Data ein wichtiger Aspekt der digitalen Transformation in der Application Economy. Die Befragten erzielten oder erwarteten erhöhte Einnahmen (88 Prozent), eine bessere Position im Wettbewerb (92 Prozent), Fähigkeit zur Einführung neuer Produkte oder Services (94 Prozent) und effizientere gezielte Marketing-Kampagnen (90 Prozent).

Weitere Ergebnisse der Studie:

  • Fast alle Befragten (98 Prozent) erkannten, dass hohe Investitionen notwendig sind, damit ihre Big-Data-Projekte gut funktionieren.
  • Mehr als die Hälfte der Befragten (56 Prozent) bezeichneten die Skalierung von bereits bestehenden Projekten, um mehr Datenquellen zu nutzen, als eine Hauptpriorität für ihre Big-Data-Projekte.
  • Der Großteil der Big-Data-Projekte ist unabhängig. Bei einer aus fünf Organisationen ist ein Projekt auf eine einzige Abteilung oder einen Bereich begrenzt.

Das Datenvolumen in Organisationen hat sich in den letzten beiden Jahren um 16 Prozent vergrößert. Zudem wird ein weiterer Anstieg um 24 Prozent für die nächsten zwei Jahre erwartet. Die Vorteile für den Erfolg in der Application Economy überwiegen die Schwierigkeiten: Die Befragten hatten dank Big-Data-Projekte im Durchschnitt Verbesserungen von rund 21 Prozent.

[1] Vanson Bourne führte die von CA Technologies gesponserte Studie unter 1.000 IT-Managern in elf Ländern aus unterschiedlichen Branchen (Einzelhandel, Finanzdienstleistungen, Banken, Telekommunikation, Versicherung und Behörden) durch. Die Hauptelemente der Studie konzentrierten sich auf die Komplexität und die Herausforderungen, mit denen sich Organisationen hinsichtlich Big-Data-Infrastruktur und -Umgebungen auseinandersetzen müssen. Hier können Sie nach Registrierung ein Whitepaper zur Studie herunterladen und weitere Informationen erhalten.
https://www.ca.com/us/register/forms/collateral/the-state-of-big-data-infrastructure.aspx

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