Tipps zum Bahnstreik: So machen sich Unternehmen unabhängig von äußeren Einflüssen

Sieben Mal in diesem Jahr wurde die Deutsche Bahn bestreikt – und damit standen Millionen von Pendlern bundesweit vor der Herausforderung, pünktlich an ihre Arbeitsstelle zu kommen. Unternehmen haben angesichts dieser Ausnahmesituation die Gelegenheit, die eigene betriebliche Robustheit und Unabhängigkeit von äußeren Einflüssen zu prüfen. Citrix gibt wertvolle Hinweise, wie Unternehmen sicherstellen können, dass der Betrieb auch bei derartigen Ausnahmesituationen weiter läuft.

  1. Infrastruktur aufrecht erhalten

Auch wenn ein Bahnstreik nicht gleich die gesamte Infrastruktur lahmlegt, sollten Unternehmen sich gut überlegen, ob der Betrieb auch aufrecht erhalten werden kann, wenn die Mitarbeiter aufgrund äußerer Umstände nicht in die Arbeit gelangen können. Eine dezentrale Organisation hilft dabei, die Abhängigkeit von externen Faktoren möglichst gering zu halten. Das beinhaltet eine ortsunabhängige Speicherung, Bearbeitung und den Austausch von Daten.

  1. Wichtige Personen identifizieren

Natürlich sind viele Mitarbeiter in einem Betrieb wertvoll, bei einigen Entscheidungs- und Wissensträgern ist ein Nichterscheinen am Arbeitsplatz oder ein Kontaktabbruch allerdings besonders gravierend. Diese Personen müssen identifiziert, mit der passenden Hard- und Software ausgestattet und entsprechend gebrieft werden, damit sie in Ausnahmesituationen dennoch mit Mitarbeitern und wichtigen Kunden in Kontakt treten können. Je größer die Unternehmen sind, desto wichtiger ist eine Strategie, damit nicht nur einzelne Personen im Büro per Handy angerufen werden können, sondern auch größere Teile der Belegschaft an die Informationen aus erster Hand gelangen.

  1. Geräteunabhängigkeit gewährleisten

Absolut essenziell sind Richtlinien für Mitarbeiter, die gewährleisten, dass Daten und Informationen nicht auf lokalen Festplatten gespeichert werden. Erscheinen die Mitarbeiter nämlich nicht am Arbeitsplatz, sind die Kollegen nicht auf dem aktuellsten Stand und können die Arbeit auch nicht fortführen. Werden Unternehmensdaten nur auf Einzelgeräten gesichert, sind sie zudem besonders anfällig für äußere Einflüsse. Bei gestohlenen oder beschädigten Geräten ist dann meist auch die Arbeit des Besitzers verloren.

  1. Kommunikation zwischen Teammitgliedern ermöglichen

Zwar ist ein Zugriff auf sämtliche Daten wichtig, wirklich unabhängig von äußeren Einflüssen ist ein Unternehmen allerdings erst, wenn die Mitarbeiter nahtlos und effizient miteinander weiterarbeiten können – selbst bei einer räumlichen Trennung. Collaboration-Lösungen ermöglichen die unterbrechungsfreie Zusammenarbeit auch von unterschiedlichen Orten aus. Daten und Informationen können in Echtzeit bearbeitet werden, entsprechende Kommunikationstools sorgen dafür, dass niemand von wichtigen Informationen abgeschnitten wird.

  1. Datenschutz und Compliance einhalten

Cloud-Lösungen hören sich sehr vielversprechend an, doch wann immer personenbezogene Daten gesichert und bearbeitet werden müssen, sind strenge Richtlinien einzuhalten. Die eingesetzten Lösungen sollten daher den europäischen Richtlinien entsprechen und auch Schulungen der Mitarbeiter sind notwendig, damit keine Schwachstellen entstehen.

  1. Kontakt zu Kunden aufrecht erhalten

Besonders gravierend sind äußere Einflüsse, wenn die Kunden tatsächlich auch mitbekommen, dass ihr Partner davon betroffen ist. Nichts ist schlimmer, als einzugestehen, dass man seinen Mitarbeitern nicht die passenden Tools zur Verfügung stellt, damit sie ihre Arbeit auch unter widrigen Umständen erledigen können. Dabei steht sogar eine räumliche Trennung einem vorbildlichen Kundenkontakt nicht im Weg – Videokonferenzen sei Dank. Selbst wenn ein Kundenberater bei einem Meeting nicht erscheinen kann, vermittelt das Video zumindest virtuell den so wichtigen persönlichen Einsatz. Das Signal ist eindeutig: Wir sind für Sie da, selbst wenn uns Steine in den Weg gelegt werden.