Trends im E-Commerce 2015

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Das Potenzial des E-Commerce ist bei Weitem noch nicht ausgeschöpft, denn neue Trends und Entwicklungen versprechen auch 2015 einen hohen Umsatz im Online-Handel. In einem Zeitalter, in dem der Verkäufermarkt immer mehr zum Käufermarkt wird, reicht es nicht mehr aus, Produkte einfach nur anzubieten: Einem potenziellen Kunden – jederzeit und überall – nur für ihn relevante Inhalte und Produkte anzuzeigen, wird zum Leitgedanken.

Je härter der Wettbewerb, desto wichtiger ist es für Online-Händler, in einem sich so schnell wandelnden Markt mit den aktuellsten technischen Entwicklungen zu gehen. Apptus Technologies, unterwegs im datengetriebenen E-Commerce und sieht folgende Trendthemen für Online-Händler in 2015:

 

Trend #1: Wettbewerbsvorteil mit Omnichannel-Strategie

Wer als Händler heute Umsatz machen möchte, muss alle Vertriebskanäle beherrschen. Omnichannel ist ein wichtiger Trend, der dem Handel neue Optionen für den Verkauf ermöglicht. Es ist höchste Zeit, anstelle des Vielkanal-Konzepts »Multichannel« auf ein Einkanal-Denken im Sinne des Omnichannels umzuschwenken.

Wo in den letzten fünf Jahren bereits vom Aussterben des klassischen Handels gesprochen wurde, sieht man heute den stationären Handel als wichtigen Kanal einer Omnichannel-Strategie. Nur wer stationären und Online-Handel intelligent kombiniert, wird in Zukunft wachsen können. Zunehmende Spannung verheißen dabei insbesondere die Konzepte, die beide Welten an einem Ort verschmelzen lassen, wie zum Beispiel Digital Signage oder digital-unterstützte Verkaufsberatung.

So hat auch der Verkäufer über das mobile Tablet immer das aktuelle Portfolio und seine Verfügbarkeit im Blick. Mehr noch: Der Verkaufsberater kann die Empfehlungs-Tools des Onlineshops als Grundlage für seine Beratung nehmen und so dem Kunden genau die Artikel vorschlagen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit dem Interesse der Kunden entsprechen.

Durch Commerce-Intelligence-Software ist dies auf automatisierte Weise möglich. Über einen mathematischen Algorithmus wertet die Software anonymisiert das User-Verhalten des Kunden aus. Die so gewonnenen Erkenntnisse werden in Echtzeit mit der Historie des Shops abgeglichen und so nur für ihn relevante, also maßgeschneiderte Inhalte angezeigt. Auch der Verkäufer im Laden kann die Technologie für Beratungen nutzen.

 

Trend #2: Wachstumsmarkt B2B-Handel

Wenn man die Wachstums-Segmente im E-Commerce für die nächsten Jahre betrachtet, landet man unweigerlich beim Thema B2B. Wurde dieses Segment über die Jahre noch belächelt, so liegt es auf der Hand, dass die signifikante Umsatzsteigerung im E-Commerce aus dem B2B kommen wird.

Mit dem Vormarsch wird es dabei auch immer mehr Features aus dem klassischen Setup eines B2C Shops im B2B Umfeld geben. Egal ob intelligente Suche, personalisierte Recommendations oder die Ausspielung von Inhalten nach Interesse des Users, für Anbieter von E-Commerce-Technologien ist der B2B-Markt ein großer Wachstumsmarkt.

»Wir sehen hier Chancen, indem wir bereits im B2C-Bereich erprobte Features auf den B2B-Markt übertragen. Unsere bestehenden Kunden aus diesem Segment beweisen, dass hier ein entsprechender Uplift zu erreichen ist«, sagt Florian Lüft, Apptus Business Development. Apptus bietet seine Commerce-Intelligence-Lösung für alle Features des Online-Shops an.

 

Trend #3: Emotionalisierung durch persönliches Interesse

Online-Kunden ist es wichtig, schnell und einfach das zu finden, wonach sie suchen. Sie halten nicht mehr einzig Ausschau nach Produkten, sondern zunehmend auch nach Einkaufserlebnissen. Customer Loyalty und Emotionalisierung sind Stichworte, die immer bedeutender werden und die erfolgreiche Online-Händler von Mitbewerbern unterscheidet.

Persönliches Interesse erzeugt Emotionalität. Um also Konsumgüter nicht nur mit relevantem Inhalt, sondern auch mit Emotionen zu füllen, können mittels Bilder, Farben und zusätzlicher Visuals positive Reaktionen beim Endkunden ausgelöst werden. Dadurch entsteht Customer Loyalty, denn nur dort, wo sich ein Käufer wohl und gut beraten fühlt, kauft er immer wieder ein. Relevanz schafft Akzeptanz – Emotion schafft Transaktion und Traffic.

 

Trend #4: Personalisierung und Customer Centric Commerce

Weitere wichtige Trendbegriffe 2015 sind Differenzierung und Customer Centric Commerce, also die individuelle Ansprache und Betreuung des Kunden. In einer Welt voller neuer, innovativer Endgeräte muss ein Online-Shop demnach auf die Bedürfnisse einzelner Nutzer angepasst werden, muss sie individueller ansprechen. Die Zeiten, in denen der Kunde einfach nur kaufte, sind vorüber.

Die große Herausforderung für den E-Commerce besteht darin, relevanten Inhalt für den einzelnen Kunden aufzubereiten. Je genauer ausgerichtet, desto erfolgreicher. Empfehlungen müssen subjektiv und interessant sein. Sie sollten die Vorlieben eines Kunden reflektieren, seinem Nutzerverhalten und seiner Einkaufshistorie entsprechen. »Gute Tools steigern nachweislich den Gesamt-Umsatz und den Lifetime Value innerhalb weniger Monate«, so Mikael Lundborg, Vice President von Apptus.

 

Neben all diesen Trends spielt auch die Weiterentwicklung der mobilen Endgeräte eine wichtige Rolle: Neue Entwicklungen wie aktuell Smartwatches verkleinern die Bedienoberfläche und es bleibt abzuwarten, welche Bedeutung das für den Onlinehandel haben wird.

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