Gefährliches Pokerspiel: Mobile Arbeitsweise stellt wachsendes Sicherheitsrisiko dar

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Wie die Umfrage »Securing #GenMobile: Is Your Business Running the Risk« enthüllt, sind zahlreiche Organisationen ungenügend auf die wachsende Anzahl von risikobereiten mobilen Mitarbeitern vorbereitet sind. Ferner deckt die Studie eine Diskrepanz zwischen Alter, Geschlecht, Einkommen, Industrie und Standort eines Unternehmens auf, die sich direkt auf deren Datensicherheit auswirkt [1].

Aus den Ergebnissen lässt sich ableiten, dass insbesondere die mobilen Mitarbeiter immer stärker zu einer Arbeitshaltung tendieren, in der Informationen ohne Rücksicht auf Sicherheit geteilt werden. Des Weiteren wird deutlich, dass stark regulierte und technisch versierte Branchen, Wachstumsmärkte sowie gutverdienende Männer ein besonders großes Risiko für die Sicherheit von Unternehmensdaten darstellen.

Drei große weltweite Trends gehen aus der Studie hervor, die unterstreichen, wie die #GenMobile (mobile Mitarbeiter) ein zunehmend risikoreiches Verhalten am Arbeitsplatz prägt:

  1. Teilen wird die Regel: Sechs von zehn Mitarbeitern teilen Mobilgeräte, die sie beruflich als auch privat nutzen, regelmäßig mit Anderen. Dabei sind fast ein Fünftel der Geräte nicht durch Passwörter geschützt.
  2. Sicherheitsbewusstsein nimmt ab: Fast ein Drittel der Befragten geben an, dass sie bereits einen Datenverlust infolge einer falschen Nutzung des Mobilgerätes erlitten haben. Bei der Kaufentscheidung für ein neues Mobilgerät spielen Marke und Betriebssystem eine weit wichtigere Rolle, als aktuelle Datenschutzfunktionen. In punkto Sicherheit verlassen sich 87 Prozent der #GenMobile-Angestellten blind auf ihre IT-Abteilung.
  3. Selbstbestimmung nimmt zu: Rund 56 Prozent der Arbeitnehmer würden Anweisungen ihres Vorgesetzten missachten, wenn sie dadurch Arbeiten schneller und effektiver fertigstellen können. Weitere 51 Prozent geben an, dass mobile Technologien helfen, produktiver zu sein. Rund drei Viertel der Befragten sind willens, sich selbst um IT-Belange zu kümmern.

Jörg Kracke, Regional Director Central Europe bei Aruba Networks, kommentiert: »Die Ergebnisse sind alarmierend, denn sie offenbaren ein wachsendes Sicherheitsproblem hinsichtlich der unterschiedlichen Sicherheitspraktiken in der Geschäftswelt und den zunehmenden Bedrohungsszenarien. Die #GenMobile ist flexibel, transparent und teamorientiert. Einerseits sind sie bereit, notwendige Maßnahmen zu ergreifen, um die Produktivität und das Wachstum des Unternehmens zu steigern. Aber auf der anderen Seite neigen genau diese Mitarbeiter dazu, Unternehmensdaten schneller und ungefiltert mit anderen zu teilen und legen insgesamt weniger Wert auf Sicherheit.«

In Bezug auf den Umgang mit mobilen Geräten und Daten deckt die Studie ein beunruhigendes Ungleichgewicht zwischen Branchen, Ländern und einzelnen Mitarbeitern auf. So zeigt sich beispielsweise, dass besonders häufig Daten im Finanzwesen verloren gehen. Dagegen geben Mitarbeiter aus High-Tech Unternehmen schneller ihre Passwörter preis. Schaut man sich die Kategorie Geschlecht an, fällt deutlich auf, dass besonders männliche Angestellte anfälliger für Datendiebstahl oder Datenverlust sind. Generell geschaut betrifft es die Altersgruppe zwischen 25-34 Jahren.

Im Ländervergleich zeichnet sich eine deutliche Kluft zwischen den westlichen Ländern und den Wachstumsmärkten ab. Der Westen geht dabei auf Nummer sicher: Deutschland steht im Gesamtranking der 23 befragten Länder auf Platz 18 der gefährdeten Länder. Das heißt aber nicht, das Unternehmen hierzulande nicht auch aktiv werden müssen um Ihre Sicherheitsstrategien anzupassen.

Eigenes Risikolevel online einfach überprüfen

Viele Unternehmen haben einfach ihre Sicherheitsstrategie noch nicht an die flexible und offene Arbeitsweise der #GenMobile angepasst: Allein 37 Prozent der Unternehmen fehlt sogar eine grundlegende mobile Sicherheitsstrategie. Ist diese erst einmal angepasst, kann auch das wirtschaftlich starke Potenzial der #GenMobile genutzt werden und neue Geschäftsideen vorangetrieben werden.

Unternehmen können Ihr Risikolevel online mithilfe des »Security Risk Index« auswerten und mit Organisationen aus ihrer Branche und Land vergleichen: https://www.arubanetworks.com/mobileriskindex/

[1] Die Untersuchung zur mobilen Sicherheit wurde von Vanson Bourne im Auftrag von Aruba Networks durchgeführt. Befragt wurden 11.500 Arbeitnehmer aus verschiedenen Branchen in 23 Ländern, darunter 500 aus Deutschland.
Die Studie ist nach Registrierung hier einzusehen: https://www.arubanetworks.com/mobileriskindex/

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