Unternehmen sehen sich durch Datenschutzverletzungen bedroht

Lediglich ein Viertel der Unternehmen in Deutschland glauben, Datenschutzverletzungen jederzeit entdecken zu können [1]. Gerade einmal 33 Prozent sagen, ihre Organisation ist sehr gut bis hervorragend darin, Datenschutzverletzungen zu entdecken und zu kontrollieren. Währenddessen geben mehr als die Hälfte (58 %) der deutschen Unternehmen zu, dass sie innerhalb der letzten 12 Monate Opfer von Datenmissbrauch geworden sind. Ebenso glauben diese Unternehmen, dass der Vorfall hätte verhindert werden können, wenn bestimmte Prozesse und intelligente Technologien vorhanden gewesen wären.

Die Studie untersuchte, wie deutsche Unternehmen mit dem Thema Datensicherheit umgehen. Zu den wichtigsten Erkenntnissen der Studie gehören:

  • Bedenken über Datensicherheit eskalieren – Während sich sensible und vertrauliche Informationen überall ausbreiten, haben die Sicherheit und der Schutz dieser Daten höchste Priorität für 51 Prozent der Studienteilnehmer. Insgesamt sagten 50 Prozent der Befragten, dass sie im Hinblick auf mögliche Fehler von Aushilfskräften oder Vertragsdienstleistern besorgt sind. Darüber hinaus haben 50 Prozent Bedenken beim Datenmanagement durch Drittanbieter oder beim Outsourcing (inklusive Cloud).
  • Kundendaten sind am meisten gefährdet – Rund 45 % der deutschen Unternehmen nennen Kundendaten als die Information, die sie am meisten bedroht sehen. Dahinter folgen Kundenhistorie (32 Prozent) und Daten in Emails und Anhängen (30 %).
  • Datensicherheit noch ausbaufähig – Zu den heute führenden Datensicherheitslösungen gehören Datenklassifizierung, Monitoring und Discovery Tools. Dennoch glauben die Studienteilnehmer, dass Compliance und Sicherheit durch intelligente Lösungen noch verbessert werden können. Laut der Befragten gehören dazu automatisierte User Access History mit Echtzeit-Monitoring (69 %), Automatisierung von Policy Workflows (82 %) und automatisierte Data Discovery und Risk Assessment (58 %).

»Während sich die Lücke zwischen dem Glauben an Data-Security-Intelligence-Lösungen und dem Besitzer ebendieser schrumpft, verringert sich automatisch auch das Risiko von Dateneinbrüchen«, sagte Dr. Larry Ponemon, Chairman und Gründer des Ponemon Institute. »Angesichts des wachsenden Geschäfts mit Dateneinbrüchen und den entstehenden gesellschaftlichen Kosten sowie der rasant fortschreitenden Verbreitung sensibler Daten müssen Unternehmen ernsthaft darüber nachdenken, einen datenzentrischen Sicherheitsansatz schnell umzusetzen. Wer dies versäumt, mag schon bald als fahrlässig gelten.«

Laut der Studie gelten automatisierte Lösungen, die herausfinden, wo sich sensible Daten befinden und das Risiko bewerten, als Möglichkeit, die Effektivität der Datensicherheit zu verbessern. Dabei zeigt die Studie, dass 58 Prozent der Befragten glauben, das seine solche Lösung den Sicherheitsstandard ihrer Organisation verbessern würde.

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»Sicherheitsexperten kommen nicht mehr länger ohne eine Lösung aus, die Erkenntnisse liefert, wo sich sensible und vertrauliche Daten befinden, und die Risiken einschätzt,« sagte Amit Walia, executive Vice President und Chief Product Officer bei Informatica. »Mit Informatica Secure@Source bietet Informatica die einzige Data Security Intelligence Lösung der Branche, die zeigt, wohin sensible Daten verbreitet werden. Gleichzeitig bietet die Lösung ein Datenrisikoprofil, so dass proaktive Maßnahmen eingeleitet werden können.«

[1] Die Studie befragte unter anderem 169 in Deutschland ansässige IT und IT-Sicherheits-Experten, die für den Datenschutz verantwortlich sind. Sie wurde vom Ponemon Institute als Teil der jährlich durchgeführten 2015 State of Data Security Intelligence Studie realisiert, die von Informatica unterstützt wird.

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