Unverwaltete Apple-Geräte stellen eine Gefahr für Unternehmen dar

Fehlende Verschlüsselung und einfache oder gemeinschaftlich genutzte Passwörter setzen sensible Unternehmensdaten und Kundeninformationen hohen Risiken aus.

In einer Studie wurde die Compliance von Apple-Geräten am Arbeitsplatz hinsichtlich bestimmter Sicherheitsrichtlinien untersucht [1]. Wie sich zeigte nutzen mittlerweile viele US-amerikanische Anwender Apple-Geräte am Arbeitsplatz. Allerdings sind Unternehmen durch die mangelnde Sicherheit und die fehlende Verwaltung der Geräte hohen Risiken ausgesetzt.

Von insgesamt 2.249 befragten Arbeitnehmern gab knapp die Hälfte an, beruflich mindestens ein Apple-Gerät zu benutzen. Darüber hinaus zeigte sich:

  • Die meisten dieser Apple-Geräte (63 %) sind kein Firmeneigentum, sondern in Privatbesitz und werden für die Arbeit mit Firmenmails, Dokumenten und Geschäftsapplikationen verwendet.
  • 59 % der Mac-Computer greifen auf vertrauliche Unternehmensinformationen zu, bei sensiblen oder reglementierten Kundendaten sind es sogar 65 %.
  • 51 % der iPhones und 58 % der iPads werden am Arbeitsplatz genutzt, um auf Geschäftsapplikationen zuzugreifen.

Trotz der hohen Popularität von Apple-Geräten am Arbeitsplatz investieren Unternehmen nicht genug in die Sicherheit und Verwaltung dieser Geräte.

  • Über die Hälfte (51 %) aller Geräte ist lediglich von einem einfachen Passwort wie einem einzigen Wort oder einer Zahlenfolge gesichert.
  • Auf den meisten Geräten (58 %) ist keine Software installiert, die komplexere Passwörter erzwingt.
  • Über die Hälfte der Anwender (56 %) gibt an, ihre Passwörter anderen mitgeteilt zu haben.
  • Nur 17 % der Apple-Geräte verfügen über einen vom Unternehmen gestellten Passwort-Manager.
  • Unternehmenseigene Gerätemanagement-Lösungen sind nur auf 28 % der Apple-Geräte installiert.
  • Nur bei 35 % der Geräte erzwingen Unternehmen eine Verschlüsselung der gespeicherten Daten.
  • Ebenfalls wurde festgestellt, dass es keinen erkennbaren Zusammenhang zwischen der Komplexität des Passwortes und der Sensibilität der Daten gibt, die das Passwort schützt.

»Die Apple-Studie verdeutlicht die großen Sicherheitslücken die entstehen, wenn Geräte nicht den Sicherheitsrichtlinien eines Unternehmens entsprechen«, sagt Bill Mann, Senior Vice President of Products and Marketing bei Centrify. »Besonders Kundendaten stellen eine große Verantwortung für die Unternehmen dar. Wenn vertrauliche Informationen wie zum Beispiel Krankenakten bekannt werden, können Geldbußen und weitere rechtliche Schritte gegen das Unternehmen die Folge sein. Dabei gibt es bereits heute Lösungen, mit denen sich Apple-Geräte sehr einfach sichern lassen, ohne die Produktivität der Nutzer einzuschränken. IT-Abteilungen sollten jetzt handeln.«

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Es gibt bereits vollständig integrierte Lösung, um Apple-Anwender, Geräte und Applikationen in ein existierendes Firmennetzwerk und weitere IT-Strukturen einzubinden. Die Apple-Geräte können innerhalb und außerhalb der Unternehmens-Firewall genutzt werden

[1] www.centrify.com/apple.

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