Von Unified Communications zu Unified Communications as a Service – UCaaS

Unified Communication on premise ist gut, noch anpassungsfähiger ist die cloud-basierte Variante UCaaS (Unified Communications as a Service). Was ist bei der Umstellung auf den Dienst zu beachten ist, welche Vorteile bietet er und welche Hürden sind zu nehmen?

Reibungslose Kommunikation und Erreichbarkeit sind wesentliche Faktoren für eine erfolgreiche Zusammenarbeit unter Kollegen oder Partnern, insbesondere bei verteilten Standorten. Als erfolgreicher Ansatz hierfür gilt Unified Communications (UC). Darunter ist die Zusammenführung aller Kommunikationsdienste inklusive Präsenzfunktion zu verstehen. Noch flexibler ist die cloud-basierte Variante UCaaS.

In Europa sieht IDC einen eindeutigen Trend weg von den kostenintensiveren On-Premise-Lösungen hin zu den gehosteten Alternativen. So soll der Umsatz bis zum Jahr 2018 jährlich um durchschnittlich 18 Prozent steigen. Grund hierfür sind die zunehmend flexiblen Arbeitsweisen und die damit einhergehende Notwendigkeit für den Remote-Zugriff. Bisher dominiert noch die Hybridvariante, bei der On-Premise- und Cloud-Lösungen kombiniert werden. In den USA wird dagegen bereits verstärkt auf die Cloud gesetzt.

Für die cloud-basierte Variante sprechen einer von IDC 2012 durchgeführten Umfrage zufolge verschiedene Aspekte – wie verringerte Betriebskosten, höhere Produktivität, bessere Zusammenarbeit unter Kollegen und externen Partnern, besserer Kundenservice, niedrigere Reisekosten, schnellere Entscheidungsfindung sowie eine optimierte Produkteinführungszeit.

Hürden, die bei der Einführung von UCaaS zu nehmen sind, sieht IDC insbesondere beim Change Management, bei den Anschaffungskosten und bei der Integration mit geschäftskritischen Anwendungen. Aber auch unzureichendes Know-how auf Seiten der unternehmensinternen IT-Abteilung, der Einsatz von consumer-orientierten Portalen wie Skype oder schlechte VoIP-Qualität sind Gründe für die schleppende Adoption. Eine schrittweise oder teilweise Umstellung auf UCaaS kann daher ebenso sinnvoll sein wie ein kompetenter Partner an der Seite.

 

NTT Communications (NTT Com), betreibt seinen Dienst ArcStar UCaaS mittlerweile auf Plattformen in Europa, Japan und den USA. Damit stehen den Anwendern Kommunikationsdienste mit niedriger Latenz sowie höchster Zuverlässigkeit zur Verfügung. Sie können so ihre globale Kommunikationsstruktur vereinheitlichen, anstatt in jeder Region getrennte Systeme zu betreiben. Außerdem lassen sich ihre Unternehmensressourcen effizienter managen.

Arcstar UCaaS integriert neben VoIP-Telefonie, Video- und Audio-Konferenz- sowie Instant-Messaging-Diensten auch Präsenz- und andere Kollaborations-Werkzeuge in der Cloud. Der Service stärkt die interne Kommunikation durch verbesserte Betriebsabläufe, flexiblere Arbeitsweisen und niedrigere Betriebskosten. 

Zur Einhaltung der in der EU geltenden verschärften Datenschutzregeln gemäß der Datenschutz-Direktive ermöglicht der Dienst die lokale Speicherung persönlicher Daten, beispielsweise in deutschen Rechenzentren. Außerdem können sich die Kunden über den Aufbau umfassender globaler Kommunikationsinfrastrukturen für Notfälle oder Krisen wappnen. 

 


autor_jens_leuchtersJens Leuchters,
Regional General Manager Central & East bei NTT Europe