Wie sammeln Studenten Informationen über Marken?

In den USA gibt es rund 19 Millionen College-Studenten. Eine interessante Zielgruppe für die Unternehmen. Wer die jungen Menschen in dieser Phase ihres Lebens von seinem Produkt oder seiner Dienstleistung überzeugen kann, der hat in der Regel treue und kaufkräftige Kunden in der Zukunft. Doch wie informieren sich amerikanische Studenten über Marken?

Die Mundpropaganda ist immer noch das wirkungsvollste Mittel, mit dem die Marketingabteilungen rechnen müssen. Hat man erst einige Meinungsführer in der jungen Zielgruppe von der Qualität seines Produkts oder der Nützlichkeit seiner Dienstleistung überzeugt, so teilen sie das ihren Kommilitonen gerne mit. Fast die Hälfte der Befragten vertrauen auf den Rat ihrer Studienkollegen.

Ebenfalls große Wirkung auf die Markenaufmerksamkeit hat die Werbung auf dem Internet mit 39 Prozent, noch vor dem Pedant im Fernsehen mit 31 Prozent. Mit kostenlosen Testmustern in einem Laden lassen sich immerhin noch 29 Prozent vom eigenen Produkt überzeugen.

Weitere Einflussfaktoren wie E-Mail-Marketing, Testberichte, Radiowerbung, Zeitschriftenwerbung oder Freiexemplare liegen im Bereich von 16 bis 21 Prozent.

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