Zusammenarbeit der »zwei Geschwindigkeiten« in Deutschlands KMUs

In Deutschlands kleinen und mittelständischen Unternehmen tut sich eine demografische Kluft auf [1]. Demnach vertrauen jüngere Mitarbeiter – und damit die Entscheider von morgen – in viel höherem Maße in cloud-basierte Collaboration-Technologien, als dies bei ihren älteren Kollegen der Fall ist, insbesondere bei Aktivitäten in internationalen Wachstumsmärkten. Während deutsche Unternehmen ihre internationalen Aktivitäten weiter ausbauen, wird sich die Nutzung von Collaboration-Technologien in Europas größter Volkswirtschaft folglich weiter ausbreiten.

Fakten zum demografisch-digitalen Gefälle:

Während 47 Prozent der Befragten Bedenken äußern, dass diese Technologien ihnen beim Ausbau ihres Auslandsgeschäfts behilflich seien, ändert sich dieses Bild unter Berücksichtigung der verschiedenen Altersgruppen; nur ein Drittel (33 Prozent) der 18-44-Jährigen teilen diese Skepsis. In der Altersklasse 45 und darüber sind es bereits 54 Prozent. Mit dem Alter als bestimmende Variable ist es nicht verwunderlich, dass es auch deutliche Unterschiede bei der aktuellen Nutzung von Collaboration-Technologien gibt:

  • Nahezu doppelt so viele Befragte der Altersgruppe 18-44 Jahre (20 Prozent) als ab 45-Jährige (zehn Prozent) nannten Online-Projektmanagement-Tools, als sie nach Technologien gefragt wurden, die ihre internationalen Geschäftsaktivitäten erleichtern. Wenig verwunderlich daher, dass bereits 20 Prozent der 18-44-Jährigen diese Lösungen bereits nutzen. In Anbetracht des Durchschnitts von 13 Prozent über alle Altersklassen hinweg, ist diese Gruppe klar überrepräsentiert.
  • Über ein Drittel (35 Prozent) der Befragten zwischen 18 und 44 Jahren nutzen bereits Filesharing für internationale Geschäftsaktivitäten. Sie übertreffen den Durchschnitt von 27 Prozent und ihre Kollegen im Alter von 45 Jahren und darüber (24 Prozent) deutlich.

Die Ergebnisse zeigen einen klaren Aufwärtstrend bei der Nutzung von Collaboration Technologien in der Zukunft. Hierdurch werden barrierelos internationale Geschäftstätigkeiten gefördert, innerhalb derer jeder von überall und zu jeder Zeit mit Kollegen, Partnern und Kunden zusammenarbeiten kann. Völlig losgelöst von nationalen Grenzen oder Zeitzonen können damit hürdenlos Märkte bespielt werden – egal, wo sich die Nachfrageseite befindet.

Jochen Boekel, Senior Director Corporate Sales EMEA, Citrix: »Jüngere Mitarbeitergenerationen haben die Chancen, die cloud-basierte Collaboration Technologien für die internationale Geschäftsexpansion bereithalten, bereits klar im Blick. Gleichzeitig besteht hier noch ungenutztes Potenzial bei älteren Kollegen. Unternehmen sollten diese Lücke schließen, indem sie alle Mitarbeiter, unabhängig von Geburtsjahr oder Technikaffinität, unverbindlich mit der Technologie in Berührung bringen – sei es durch Workshops oder zunächst nur auf Projektbasis. Moderne Collaboration Tools sind so intuitiv zu bedienen, dass wirklich alle Mitarbeiter von der Technologie profitieren können.«

[1] Studie, die YouGov kürzlich im Auftrag von Citrix durchführte. Die Studie wurde zwischen dem 5.-11. November 2014 mit 655 Entscheidungsträgern in kleinen und mittelständischen deutschen Unternehmen mit einer Maximalgröße von 500 Angestellten durchgeführt.

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