Security Spezial 7-8-2026

Fernwartung ohne Netzkopplung für kritische IT- und OT-Umgebungen – Das Rendezvous-Prinzip

Fernzugriffe sind in Industrie, Verwaltung und kritischen Infrastrukturen unverzichtbar – und zugleich ein bevorzugtes Einfallstor für Angreifer. Wer Steuerungen, Maschinen und Serverlandschaften aus der Ferne warten lässt, braucht mehr als ein klassisches Virtual Private Network (VPN). Gefragt ist eine Architektur, die Quell- und Zielnetz konsequent entkoppelt, jeden Zugriff von innen bestätigen lässt und lückenlos dokumentiert – betrieben als Managed Service, damit Sicherheit nicht an knappen Ressourcen scheitert.

Wie ungenutzte IT-Infrastruktur Sicherheitsvorfälle verursachen kann – Die stille Gefahr

Ungepatchte Systeme und neue Angriffsmethoden durch künstliche Intelligenz dominieren derzeit die Cybersecurity-Debatte. Doch viele Sicherheitsvorfälle entstehen dort, wo Unternehmen gar nicht hinschauen: in ungenutzter digitaler Infrastruktur. Verwaiste Benutzerkonten, nie rotierte Zugangsdaten und vergessene Speichermedien können zu idealen Einfallstoren für Angreifer werden.

NIS2, BCM und Audit: Warum viele Projekte feststecken – Endlich in die Umsetzung kommen

Strukturen, Anforderungen und Tools sind vielerorts vorhanden – dennoch stockt die operative Umsetzung. Es sind zumeist organisatorische Hürden die NIS2-, ISMS- und BCM-Initiativen ausbremsen. Unternehmen können mit klarer Governance, verbindlichen Verantwortlichkeiten und kontinuierlicher Steuerung echte Resilienz schaffen.

KI-Agenten absichern: Warum Identity zum Erfolgsfaktor wird – KI braucht Identity Governance

KI-Agenten versprechen Unternehmen mehr Tempo und Automatisierung, schaffen aber zugleich neue Sicherheitsrisiken. Entscheidend ist deshalb, nicht nur ihre Funktionen, sondern vor allem ihre Identitäten, Berechtigungen und Zugriffe konsequent zu steuern. Wer Identity Governance früh verankert, kann Innovation ermöglichen, ohne Kontrolle und Compliance aus der Hand zu geben.

Cybersicherheit im KI-Zeitalter: SASE am Wendepunkt – Wie KI und Quantencomputer die Sicherheitsarchitektur aushebeln

SASE galt als Antwort auf Cloud, hybrides Arbeiten und Zero Trust. Doch KI-Agenten vervielfachen den Datenverkehr, moderne Verschlüsselung schafft blinde Flecken – und Quantencomputer stellen heutige Schutzversprechen infrage. Die Sicherheitsarchitektur muss näher an Nutzer, Gerät und Anwendung rücken.

Passwortfreie MFA als nächste Sicherheitsstufe – Die Zukunft der Identitätsprüfung

Multifaktor-Authentifizierung (MFA) hat sich sowohl im geschäftlichen als auch im privaten Bereich durchgesetzt, um Nutzer bei der Anmeldung in IT-Systeme zu identifizieren. Dennoch weisen gängige Implementierungen Schwächen auf, die aktuelle Angriffstechniken gezielt ausnutzen – vor allem, weil weiterhin Passwörter zum Einsatz kommen. Um ein höheres Sicherheitsniveau zu erreichen, sollten Unternehmen daher MFA um passwortlose Systeme ergänzen.

Digitale Souveränität benötigt sichere Kommunikation – Mehr als ein europäischer Server

Digitale Souveränität zeigt sich dort, wo täglich vertrauliche Informationen fließen: im Postfach. Verträge, Finanzunterlagen, Personalthemen oder Projektpläne werden weiterhin per E-Mail ausgetauscht. Wer diesen Kanal nicht beherrscht, verliert die Kontrolle über Daten, Risiken und Nachweise. Digitale Souveränität bedeutet deshalb nicht nur, Systeme in Europa zu betreiben. Sie bedeutet, Kommunikation sicher, nachvollziehbar und eigenständig steuerbar zu machen.

Wenn KI Schwachstellen schneller findet als Unternehmen sie schließen können – Die Mobilisierung der Cybersicherheits-Branche

Mit Project QuiltWorks will CrowdStrike eine branchenweite Antwort auf die neue Dynamik KI-gestützter Cyberrisiken geben. Daniel Bernard, Chief Business Officer bei CrowdStrike erklärt, warum klassische Schwachstellenpriorisierung nicht mehr ausreicht und wie Technologiepartner, Integratoren und Cyberversicherer gemeinsam helfen sollen, Risiken schneller zu erkennen, zu bewerten und zu reduzieren.