IT-Security

Vertrauen als Angriffsfläche: Was Unternehmen aus dem Binance-Vorfall lernen können

Binance beziffert die Auswirkungen eines Sicherheitsvorfalls auf rund 6,3 Milliarden US-Dollar. Nach Angaben der Börse wurden bisher etwa 3 Milliarden US-Dollar eingefroren; der technische Ablauf wird noch untersucht. [4] Für CIOs und Sicherheitsverantwortliche rückt damit eine zentrale Architekturfrage in den Fokus: Welche kritischen Prozesse kann ein kompromittierter Zugang erreichen? Zero Trust, phishing-resistente Anmeldung und eine…

Cyber-Security-Branche setzt auf die it-sa: Besucherplus von rund 20 Prozent

Mehr als 33.000 Fachbesucher aus über 70 Ländern kamen zur it-sa nach Nürnberg   Die it-sa setzt in 2026 ihren Wachstumskurs fort: Mit 1.005 Ausstellern, mehr als 33.000 Fachbesuchern aus über 70 Ländern und einem Besucherplus von rund 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr verzeichnet die Veranstaltung eine außerordentlich starke Entwicklung. Volle Hallen, intensive Fachgespräche und…

Unternehmen brauchen klare Regeln für Erstellung, Signatur und Prüfung von SBOMs – Eine SBOM ist noch kein Beweis

Software-Stücklisten werden für Hersteller digitaler Produkte zur Pflicht, doch ihr Nutzen steht und fällt mit ihrer Nachprüfbarkeit. Eine SBOM zeigt zwar, welche Komponenten enthalten sein sollen, beweist aber weder Herkunft noch Unverändertheit. Digitale Signaturen können diese Lücke schließen, wenn sie sauber in Build-, Freigabe- und Lieferkettenprozesse eingebettet sind.

Cybersecurity für resiliente IT – Wirkliche Sicherheit bietet nur Cyberresilienz

Die Sicherheitslage im Cyberspace bleibt angespannt. Durch die zunehmende Cloud- und KI-Nutzung wird es für Unternehmen sogar noch brisanter. Eine starke Cyberresilienz ist daher Pflicht, doch die ist nur durch kontinuierliches Monitoring und Nachjustieren der Sicherheitsinfrastruktur zu erreichen.

it-sa 2026: Souveränität, KI und Governance prägen die Cybersecurity-Agenda

Digitale Souveränität, KI-gestützte Cyberabwehr und nachvollziehbare Compliance: Die hier zusammengefassten Meldungen zur it-sa 2026 verbinden technische Produktneuheiten mit Fragen der operativen Kontrolle. Anbieter stellen souveräne Cloud- und Netzwerkmodelle, agentenbasierte Security Operations sowie Plattformen für sensiblen Datenaustausch und Nachweisführung vor. Für CIOs und Geschäftsleitungen rücken damit neben der Schutzwirkung auch Betreiberverantwortung, Berechtigungen und die Handlungsfähigkeit im…

Datensouveränität im D-A-CH-Raum – Der Abstand zwischen Wunsch und Realität

Europa will seine Daten unabhängiger verwalten, doch die Cloud-Realität folgt weiter den großen US-Plattformen. Im D-A-CH-Raum entstehen neue souveräne Angebote, milliardenschwere Rechenzentren und politische Vorgaben, die den Wechsel erleichtern sollen. Gleichzeitig zeigen Marktanteile, Rahmenverträge und Arbeitsplatzprojekte, wie langsam sich Beschaffung und Betrieb tatsächlich bewegen. Datensouveränität wird damit weniger zur Standortfrage als zur Prüfung von Zugriff, Abhängigkeit und Ausstiegskosten.

KI-Abschaltung entlarvt Europas digitale Verwundbarkeit – Warum Unternehmen ihre KI-Architektur jetzt auf Resilienz prüfen müssen

Die erzwungene Abschaltung der Anthropic-Modelle Fable 5 und Mythos 5 zeigt, wie schnell künstliche Intelligenz zum geopolitischen Risiko werden kann. Für europäische Unternehmen geht es nicht mehr nur um Modellleistung, sondern um Kontrolle, Ausweichfähigkeit und technologische Lieferketten.

Datenhoheit bei sensibler Kommunikation – Digitale Souveränität, Resilienz und die Rückkehr der eigenen Rechenzentren

Digitale Souveränität. Was einst als Forderung nach technologischer Unabhängigkeit von US-amerikanischen Hyperscalern begann, ist heute ein konkretes technisches Auswahlkriterium für Unternehmen und Behörden. Doch was bedeutet digitale Souveränität konkret, und warum führt die Diskussion fast zwangsläufig zu einer zweiten Frage: der nach dem Betriebsort der eigenen IT-Infrastruktur?

Warum Technik und Mensch zusammengedacht werden müssen – Human Risk Prevention in der E-Mail-Security

Cyberangriffe beginnen oft mit einer E-Mail. Umso wichtiger ist es, elektronische Kommunikation technisch abzusichern und E-Mail-Security gleichzeitig als ganzheitliche Aufgabe zu verstehen. Neben Verschlüsselung, Filterung und sicherem Datenaustausch rückt ein weiterer Faktor in den Fokus: die Fähigkeit von Mitarbeitern, Angriffsversuche zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren. Human Risk Prevention entwickelt sich daher zunehmend zu einer wichtigen Komponente von E-Mail-Security.

Sauberes Datenfundament für KI in der Lieferkette – »Integration entscheidet über die Leistungsfähigkeit der Supply Chain«

Moderne ERP-, Lager- und Transportmanagementsysteme allein machen eine Lieferkette noch nicht leistungsfähig. Entscheidend ist, wie nahtlos Unternehmen, Lieferanten und Logistikpartner Daten austauschen und Prozesse miteinander verzahnen. Im Interview erklärt Tim Srock, CEO von Lobster, warum Integration die Grundlage für transparente, resiliente und KI-fähige Supply Chains bildet – und weshalb Unternehmen dabei Flexibilität vor Tempo stellen sollten.

Sovereign AI: KI-Infrastruktur, Datenkontrolle und digitale Souveränität – Souveränität entscheidet sich im Stack

KI verschiebt sensible Daten über Clouds, Rechenzentren und Edge-Systeme hinweg. Warum echte Sovereign AI mehr verlangt als einen europäischen Speicherort – und wie Unternehmen Kontrolle, Sicherheit und Resilienz über den gesamten Infrastruktur-Stack herstellen.

Cyberresilienz ist mehr als nur ein paar Security-Produkte

Cyberrisiken treffen nicht nur Konzerne, sondern insbesondere auch den Mittelstand. Entscheidend ist nicht allein, ob Firewall, Virenschutz und Backups vorhanden sind. Über das Überleben nach einem Angriff entscheidet, wie planvoll und effektiv ein Unternehmen reagiert.   Management Summary Cyberresilienz ist eine Managementaufgabe, keine Produktsammlung. Firewalls, Virenschutz und Backups bilden nur die technische Basis. Entscheidend ist,…

Agentenbasierte KI im SOC – Vom Copiloten zum digitalen Kollegen

KI-Agenten entwickeln sich im Security Operations Center vom unterstützenden Werkzeug zum eigenständig handelnden digitalen Kollegen. Am Beispiel der Level-1-Triage zeigt sich, welches Potenzial Multi-Agenten-Systeme entfalten – und warum erst eine zentrale Plattform mit klarer Governance, technischen Leitplanken und lückenloser Kontrolle den sicheren Betrieb ermöglicht.

Souveränität und Resilienz der IT als Gesellschaftsaufgabe – Wenn Souveränität messbar wird

»Digitale Souveränität ist keine technische Komfortfrage. Sie ist eine rechtliche Notwendigkeit.« Mit dieser Feststellung bringt Cybersicherheitsexperte Prof. Dr. Dennis-Kenji Kipker die wohl wichtigste Entwicklung der vergangenen Jahre auf den Punkt. Lange galt Digitalisierung als Technologieprojekt. Heute entscheidet sie über Rechtskonformität, Resilienz und Handlungsfähigkeit.

Agent Center: Zentrale Sicht auf das Zusammenspiel von Menschen und Agenten

KI-Agenten können Aufgaben zunehmend selbstständig übernehmen. Für Unternehmen stellt sich dabei die Frage: Wie viel Autonomie ist sinnvoll? Und wie behält der Mensch stets die Verantwortung? Mit einer soliden Datenbasis, der richtigen Technologie und klaren Regeln für menschliche Kontrolle schaffen Unternehmen die Grundlage für den effektiven Einsatz von KI-Agenten.

Governance by Design: KI sicher in den Workflow einbinden – Mit Prozessplattformen KI-Agenten steuerbar machen

Agentische KI verbreitet sich in deutschen Unternehmen schnell. Ohne klaren Rahmen entsteht eine Blackbox, in der Agenten auf zu viele Daten zugreifen und Entscheidungen kaum noch nachvollziehbar sind. Werden KI-Agenten in eine zentrale Prozessplattform eingebettet, lässt sich Governance von Beginn an im Workflow verankern.

Kommentar: AI ist längst Teil der Angriffslandschaft

2026 wird für die Cybersicherheit ein Jahr, in dem künstliche Intelligenz die Bedrohungslage maßgeblich prägt. AI ist längst fixer Bestandteil der Angriffslandschaft: Ein großer Teil der Phishing‑Kampagnen wird automatisiert erstellt, und auch weniger versierte Angreifer erhalten Fähigkeiten, die früher professionellen Gruppen vorbehalten waren. Fehlerfreier Code, überzeugende Phishing‑Mails oder automatisierte Angriffsschritte senken die Einstiegshürden und erhöhen das…

XDR wird zum entscheidenden Faktor moderner Cyberresilienz – Warum eine moderne Cyberabwehr mehr braucht als Prävention

Nicht alle Cyberangriffe lassen sich verhindern. Trotz umfangreicher Security-Maßnahmen müssen IT-Verantwortliche davon ausgehen, dass Angreifer in die IT-Systeme gelangen. Entscheidend ist daher eine Cyberabwehr, die eine möglichst frühe Erkennung verdächtiger Aktivitäten ermöglicht. Dabei ist es wichtig, Zusammenhänge zu durchschauen und im Ernstfall schnell zu reagieren. Genau dies ermöglicht Extended Detection and Response (XDR). Die Lösung führt sicherheitsrelevante Informationen zusammen und priorisiert Vorfälle. XDR unterstützt IT-Teams, Bedrohungen schneller aufzudecken und einzudämmen.

Cyberresilienz nach PHP2Shell: Was CIOs jetzt belegen sollten

»Patch erledigt« ist eine Statusmeldung – noch kein Nachweis für einen abgesicherten Geschäftsbetrieb. Die Diskussion um PHP2Shell rückt deshalb mehr als die Laufzeitumgebung in den Blick: Softwarebestand, Dienstleisterverantwortung, Vorfallsprüfung und Wiederherstellung. 14 Experten ordnen die Herausforderungen ein. Für CIOs und Geschäftsführungen steht dabei die Frage im Mittelpunkt: Was ist geprüft, was bleibt offen und wer…