IT-Dienstleister: Anhaltendes Wachstum – ungenutzte Potenziale

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Wo stehen deutschsprachige IT-Dienstleister im internationalen Vergleich? Um das herauszufinden, wurden IT-Service-Provider aus Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt und deren Aussagen mit den Angaben von IT-Dienstleistern aus dem Ausland (vornehmlich USA) verglichen [1].

Neben vielen Gemeinsamkeiten offenbart die Analyse auch deutliche Unterschiede in Bezug auf Branchentrends, Geschäftsstrategien und Arbeitsprozesse. Einige der Erkenntnisse im Überblick:

Deutlich mehr Umsatz und Neueinstellungen

IT bleibt ein Wachstumsmarkt: 72 Prozent der IT Service Provider in D-A-CH erwarten 2014 bis zu 25 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr, 11 Prozent gehen von einer noch höheren Umsatzsteigerung aus. Das hat Einfluss auf den Arbeitsmarkt: 37 Prozent planen mehr Neueinstellungen als im Vorjahr und 20 Prozent setzen auf mehr Outsourcing. Durchweg positive Zahlen, die jedoch von den IT-Dienstleistern aus dem Ausland übertroffen werden: 33 Prozent rechnen mit einem Umsatzwachstum von über 25 Prozent, 47 Prozent wollen mehr neues Personal einstellen als im Vorjahr und 25 Prozent planen mehr Outsourcing.

trend IT-Dienstleister autotask ergebnisseManaged Services weiter auf dem Vormarsch

Der Wandel vom klassischen IT-Dienstleister zum Managed Services Provider vollzieht sich immer weiter: 40 Prozent der befragten IT-Dienstleister in Deutschland, Österreich und der Schweiz sehen in Managed Services den Vertragstyp mit dem größten Wachstum. In diesem Punkt stimmen sie mit ihren internationalen Kollegen überein.

Die Cloud

Die Cloud ist in aller Munde und hier offenbaren sich deutliche Unterschiede: Während die Cloud in D-A-CH bislang bei nur 26 Prozent der IT-Dienstleister die Nachfrage steigert, ist dies international bereits bei 63 Prozent der Befragten der Fall – ein Indiz für das stärkere Wachstum der Anbieter im Ausland. Dass der Megatrend Cloud aber auch in den deutschsprachigen Märkten weiter an Fahrt aufnimmt, zeigt sich an den Vertragsmodellen: 2013 rangierten Cloud Services in D-A-CH laut Aussage der Befragten noch auf Platz fünf der wachstumsstärksten Verträge, in diesem Jahr ist es bereits der dritte Platz.

Sicherheit

Die Skandale in der jüngsten Vergangenheit haben ihre Spuren hinterlassen, sodass in D-A-CH sowie international die Sicherheit eine übergeordnete Rolle für die Kunden der IT-Dienstleister spielt: 66 Prozent der Kunden in D-A-CH wollen mehr in Sicherheit investieren, international sind es 54 Prozent der Kunden.

Abrechenbare Arbeitszeit

Ausgerechnet im Hinblick auf Effizienz und Sorgfalt zeigt sich unter den deutschsprachigen IT-Dienstleistern deutliches Optimierungspotenzial: 14 Prozent der befragten Unternehmen verfolgen die abrechenbare Arbeitszeit ihrer Mitarbeiter überhaupt nicht nach – das sind doppelt so viele wie international.

Zudem verlieren die Hälfte der Befragten jeden Monat bis zu 20 Stunden aufgrund ineffizienter Prozesse, die vermeidbar sind, und verschenken damit Umsätze, die bis in den sechsstelligen Bereich pro Jahr gehen können. Wunsch und Wirklichkeit in Bezug auf die abrechenbare Arbeitszeit liegen in D-A-CH und international ungefähr gleich weit auseinander: In den deutschsprachigen Ländern streben 45 Prozent (international: 41 Prozent) der Befragten mehr als 81 Prozent abrechenbare Arbeitszeit ihrer Techniker an, doch nur 20 Prozent (international: 18 Prozent) erreichen diese Quote.

»Die deutschsprachigen IT-Dienstleister überzeugen mit starken Wachstumszahlen und haben bei Kennzahlen wie der SLA-Einhaltungsquote im internationalen Vergleich klar die Nase vorn. Auch im Hinblick auf die Geschäftsmodelle sind sie auf einem zukunftsträchtigen Weg. Die Untersuchung hat jedoch ebenfalls gezeigt, wie wichtig es ist, Kundenbedürfnisse und Branchentrends im Auge zu behalten, um sich als strategischer Partner zu positionieren und Wachstumschancen optimal zu nutzen. Betriebliche Effizienz, vorausschauende Planung und der konstante Überblick über Prozesse und Metriken sind die Grundvoraussetzungen, die IT-Dienstleister weltweilt dafür erfüllen müssen«, unterstreicht Fanni Szabo, Geschäftsführerin der Autotask GmbH in München.


 

Die ausführlichen Ergebnisse stehen ab sofort unter diesem Link nach Registrierung zum kostenlosen Download zur Verfügung.
https://www.autotaskgmbh.de/lp/wostehensie/

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