Geschäftsprozesse

Moderne Customer Experience als Kreislauf: KI bringt Kundenzufriedenheit ins Rollen

Im Interview weist Mike Odekerken, Director Enterprise Sales D/A/CH bei Talkdesk darauf hin, dass sich Kundenerwartungen stark verändert haben: Kunden verlangen heute personalisierte, jederzeit verfügbare und reibungslose Serviceerlebnisse, weshalb KI im Customer Service immer wichtiger wird. KI ermöglicht dabei nicht nur schnellere und natürlichere Interaktionen, sondern auch ein besseres Verständnis von Kontext, Emotionen und künftigen…

Unternehmen kündigen – aber nicht professionell

Es gibt Studien, die man liest und sofort weiß: Das Problem ist nicht die Zahl. Es ist die Haltung. Der Kündigungsreport 2026 gehört genau in diese Kategorie [1]. Er zeigt nicht nur, wie in Deutschland entlassen wird – sondern vor allem, wie wenig Professionalität viele Unternehmen im entscheidenden Moment ihres Arbeitsverhältnisses zeigen.   Und das…

Factory statt Insellösungen: Wie Unternehmen GenAI nachhaltig skalieren

Management Summary Von Pilotprojekten zu skalierbarer Produktion: Viele Unternehmen haben erfolgreiche GenAI-Piloten, scheitern aber beim Übergang in produktiven Betrieb, weil organisatorische Strukturen, Verantwortlichkeiten und Wiederverwendbarkeit fehlen. AI Debt als Wachstumshemmnis: Kurzfristige, pragmatische Entscheidungen führen zu AI Debt — Probleme in Datenmanagement, Prompts, Schnittstellen, Dokumentation und Verantwortlichkeiten erhöhen langfristig Wartungsaufwand und Risiken. Projektdenken versus Produktdenken: GenAI…

Von der Pflicht zur Prozessintelligenz: Warum E-Invoicing zum Ausgangspunkt der digitalen Wertschöpfung wird

  Management Summary Seit Januar 2025 sind inländische B2B-Unternehmen zur Verarbeitung strukturierter elektronischer Rechnungen verpflichtet; dies standardisiert kaufmännische Prozesse und macht Rechnungsdaten maschinenlesbar, was Automatisierung, Compliance und Echtzeit-Analysen ermöglicht. Der strategische Mehrwert liegt in der Integration dieser Daten in bestehende Prozesse und Systeme: Automatisierte Validierung, digitale Freigaben, verbesserte Liquiditätsplanung und transparente Lieferketten schaffen operative Effizienz…

Vom Papierbeleg zur strukturierten Information: Wie Steuerkanzleien die Belegerfassung strategisch neu denken können

Der Schuhkarton mit losen Quittungen zum Jahresende ist für viele Steuerberaterinnen und Steuerberater zum Symbol eines Problems geworden, das sich durch die Digitalisierung allein nicht lösen lässt. Denn auch wenn viele Kanzleien in Deutschland bereits papierlos arbeiten, bleibt die Schnittstelle zu Mandanten häufig analog, da Belege unsortiert eingereicht, manuell erfasst und nachträglich zugeordnet werden. Die…

Dreistufige Roadmap für skalierbare KI‑Architekturen

Unternehmen scheitern nicht an KI‑Modellen, sondern an Datenqualität, fehlender Architektur und mangelnder Organisation. Wer 2026 KI wirklich produktiv nutzen will, muss diese drei Ebenen nacheinander und konsequent adressieren: (1) Datenbasis stabilisieren, (2) Architektur professionalisieren, (3) Fachbereiche befähigen. Warum das jetzt Priorität hat Wirtschaftlicher Hebel: Saubere Daten und eine orchestrierende Architektur verwandeln punktuelle KI-Piloten in wiederholbare,…

Fusionen und Übernahmen im Datenzeitalter: Vertrauen als Wettbewerbsvorteil

  Die Qualität und Vertrauenswürdigkeit von Daten sind entscheidend für den Erfolg von Fusionen und Übernahmen, da sie die Grundlage für strategische Entscheidungen und die Integration bilden. Unzureichende Daten-Governance, fragmentierte Verantwortlichkeiten und Legacy-Systeme führen zu Inkonsistenzen, die Synergien mindern und die Agilität im Transaktionsprozess einschränken. Ein erweiterter Ansatz bei Due Diligence umfasst neben Finanzdaten auch…

Digitale CEO-Doppelgänger: Wie Co-Brains die Produktivität und interne Zusammenarbeit steigern

Zuckerberg (CEO Meta) tut es. Siemiatkowski (CEO Klarna) tut es. Und auch Khosrowshahi (CEO Uber) tut es. Sie alle lassen mithilfe von künstlicher Intelligenz digitale Doppelgänger von sich erstellen. Mitarbeitende oder auch Kund/innen sollen künftig mit den Doppelgängern von Mark, Sebastian und Dara chatten können. Diese CEOs stellen damit einen neuen, interaktiven Kommunikationskanal zur Verfügung.…

Warum die Kosten der KI‑Nutzung steigen – und welche Rolle Tokens dabei spielen

Die wirtschaftliche Nutzung von KI erlebt 2026 eine Phase massiver Kostensteigerungen. Unternehmen, die KI ursprünglich als Effizienztreiber eingeführt haben, sehen sich nun mit Ausgaben konfrontiert, die in vielen Fällen die Personalkosten übersteigen. Ein zentraler Mechanismus hinter dieser Entwicklung ist das tokenbasierte Abrechnungsmodell moderner Sprachmodelle. Die Analyse zeigt: Die Kombination aus wachsendem Verbrauch, komplexeren Workflows und…

Nvidia: Gewinn von 4 auf 120 Milliarden US-Dollar in drei Jahren gesteigert

Nvidia hat im Geschäftsjahr 2025 einen Nettogewinn von 120 Milliarden US-Dollar ausgewiesen. Damit gehört der Chipkonzern zu einem kleinen Kreis von US-Techunternehmen, die in einem Geschäftsjahr einen Nettogewinn von mehr als 100 Milliarden US-Dollar erzielen – neben Alphabet, Apple und Microsoft. Wie die Statista-Grafik zeigt, liegt Nvidia damit nur hinter Alphabet, das für 2025 einen…

Telekom und SAP bauen souveräne KI-Plattform für die Bundesregierung

Souveräne KI-Infrastruktur für die digitale Verwaltung in Deutschland. © Deutsche Telekom, Symbolbild, KI-generiert   Bundesministerium für Digitalisierung und Staatsmodernisierung beauftragt Telekom und SAP als Erstplatzierte bei der Entwicklung einer souveränen KI-Plattform. Intelligente Dokumentenverarbeitung und Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren. Erster praktische Anwendung für Dokumentenverarbeitung, Wissensmanagement und Textzusammenfassungen.   Google und adesso haben ihre Vergaberüge zurückgezogen.…

Schleswig-Holstein stärkt digitale Souveränität mit Analyse- und Visualisierungsplattform

Analyse- und Visualisierungsplattform wird über Datenhaus Schleswig-Holstein landesweit bereitgestellt.   Schleswig-Holstein stärkt seine digitale Souveränität und setzt dafür auf disy Cadenza. Die Analyse- und Visualisierungsplattform der Disy Informationssysteme GmbH ermöglicht es, Verwaltungsdaten systematisch auszuwerten und für Berichte an das Kabinett, die Hausspitze sowie für die Öffentlichkeit verständlich und professionell aufzubereiten. Die Bereitstellung erfolgt landesweit über…

»Souveränität, Schritt für Schritt«: Was Unternehmen bei ihrer Datenstrategie beachten sollten

Die digitale Souveränität ist ein zentrales Thema über alle Branchen hinweg. Während viele Unternehmen ihre Daten stärker kontrollieren und unabhängiger von einzelnen Plattformanbietern werden möchten, gibt es gleichzeitig vielerorts noch keine klare Strategie dafür. Sönke Liebau, Mitgründer und CPO von Stackable, beschäftigt sich seit Jahren mit der Frage, wie Unternehmen ihre Dateninfrastruktur selbstbestimmt betreiben können.…

Deutschland bei KI-Fitness vor den USA – aber hinter China und dem eigenen Potenzial

Globale AI-Performance-Studie mit Einordnung für Deutschland: Drei Viertel der KI-Wertschöpfung entfallen weltweit auf nur 20 Prozent der Unternehmen. Deutschland im AI Fitness Index vor den USA, UK und Japan, aber mit deutlichem Rückstand bei KI-getriebenem Umsatzwachstum. Nur jedes vierte deutsche Unternehmen richtet KI auf Wachstum aus. Stärke bei Governance und Daten wird nicht in Geschäftswirkung…

Vorsprung durch Vorbereitung: Der digitale Produktpass als strategische Transformationsaufgabe

Mit der ESPR wird der digitale Produktpass (DPP) für nahezu alle physischen Produkte in der EU zum zentralen Instrument für Transparenz, Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft. Unternehmen müssen ihre Produktdaten frühzeitig standardisiert, interoperabel und maschinenlesbar strukturieren, um zukünftige regulatorische Anforderungen effizient erfüllen zu können. Offene Standards von GS1 – insbesondere GS1 Web Vocabulary und EPCIS – gelten…

Die DSGVO im KI-Zeitalter: Wenn Maßnahmen nicht mehr zur Realität passen

Executive Summary TOM-Dokumentationen (Art. 32 DSGVO) sind veraltet, weil sie zwischen 2018–2022 entstanden und nicht auf autonome KI‑Agenten, Prompt‑Injection‑Risiken oder dynamische Modelle ausgelegt sind. Art. 32 basiert auf einem Akteursmodell, das nicht mehr existiert: DSGVO setzt vorhersehbare, zweckgebundene menschliche oder systemische Akteure voraus – KI‑Agenten brechen diese Logik. Drei neue technische Anforderungen werden notwendig: Authentifizierung gegen den…

Millionen für KI und kein Effekt: Warum Finanzchefs 2026 umsteuern müssen

Management Summary Viele CFO-Organisationen investieren 2026 weiter massiv in KI, erzielen aber keinen belastbaren Wertbeitrag. Der Engpass liegt nicht in der Technologie, sondern in fehlender Governance, fragmentierten Datenmodellen und einer falschen Verortung von KI als IT-Thema statt als Fachtransformation. Wer jetzt umsteuert, sollte das Fundament priorisieren: integrierte Datenbasis, klare Steuerungslogik und eine Umsetzung, die Business…

Warum sichere Konnektivität zum strategischen Erfolgsfaktor wird

Management Summary Sichere Konnektivität entwickelt sich vom Infrastrukturthema zum strategischen Faktor für Resilienz, Compliance und Wettbewerbsfähigkeit in verteilten IT-Umgebungen. Pfadbewusste Netzwerkarchitekturen können wirtschaftliche Vorteile bieten, insbesondere in WAN- und MPLS-nahen Szenarien, sofern Verfügbarkeits- und Sicherheitsziele mit flexibleren Strukturen erreicht werden. Zu den wesentlichen technischen Stärken zählen höhere Pfadkontrolle, geringere Abhängigkeit von einzelnen Providern sowie bessere…

Wie sich Behörden gegen Deepfakes wappnen können

Management Summary Deepfakes entwickeln sich für Behörden zu einem strategischen Vertrauens- und Sicherheitsrisiko: Sie bedrohen sowohl die öffentliche Glaubwürdigkeit staatlicher Kommunikation als auch interne Prozesse durch Identitätsbetrug, Social Engineering und die Umgehung biometrischer Authentifizierung. Nach Einschätzung von Gartner werden bis 2028 rund 40 Prozent der Regierungsorganisationen eigene TrustOps-Funktionen aufbauen, um solchen Bedrohungen zu begegnen. Der…

Zahlungsbereitschaft für KI: Erst 13 Prozent der KI-Nutzer zahlen

Im Schnitt liegen die Ausgaben bei 20 Euro pro Monat. Hauptmotiv ist Zugang zu leistungsfähigeren KI-Modellen.   Die Zahl derjenigen, die für künstliche Intelligenz Geld ausgeben, ist im vergangenen Jahr deutlich gestiegen. 13 Prozent der KI-Nutzerinnen und -nutzer zahlen für mindestens eine KI-Anwendung, im Vorjahr lag der Anteil erst bei 8 Prozent. Weitere 29 Prozent…