TechTalk: Souveränität heißt, die Daten gehören dem Kunden – Punkt.

Auf der hauseigenen Veranstaltung zur Digitalen Souveränität in der EU, mit Einladung zum Blick hinter die Kulissen, gab uns Bernhard Göth, Vice President Sales bei noris network, klare Antworten auf unsere zwei TechTalk-Fragen.

 


Was macht die echte Souveränität aus – technisch und rechtlich?

Echte Souveränität habe ich dann, wenn ich die Hoheit über meine Daten habe. Wenn ich also bestimme, was damit geschieht: Wem können sie offengelegt werden, wie sollen sie verarbeitet werden. Ich kann das gerne delegieren, z.B. die Daten können auf Infrastruktur von einem Managed Service Provider wie der noris gehostet werden. Wir können hier Managed Services von Dienstleistern in Anspruch nehmen. Letztlich bestimmt aber derjenige, der die Daten hält, also das Unternehmen oder eine Person, was mit den Daten geschieht.


Welche Rolle spielt die Frage, wer den Datenverkehr im Betrieb kontrolliert?

Also selbst wenn man die Datenübermittlung und Datenverwaltung an Unternehmen, wie noris delegiert, kontrolliert dieser Service Provider diese Daten nicht. Man hat keinen Einblick auf die Daten, in die Dateien hinein. Die sind idealerweise verschlüsselt. Diese Hoheit hat nur der Kunde respektive die Person, der die Daten gehören. Und das muss immer sichergestellt sein. Dafür sind Unternehmen, Managed Service Provider, wie noris, zertifiziert, dass sie das gescheit tun. Und jederzeit auch auditierbar belegen können, dass es hier keine fremden unbestimmten Zugriffe auf Daten gibt. Nicht von irgendwelchen Dritten und erst recht auch nicht von einem Managed Service Provider. Die Daten gehören dem Kunden – Punkt.