Einblick in Cloud-IT-Assets ist entscheidend

IT-Verantwortliche befürchten vor allem Sicherheitslücken, Performanceverlust und höhere Kosten als Folge fehlenden Cloud-Managements.

 

Die fehlende Sichtbarkeit von in der Cloud bereitgestellten Anwendungen bereitet IT-Verantwortlichen in Unternehmen zunehmend Kopfzerbrechen – vor allem wenn es sich um Infrastructure-as-a-Service (IaaS) Implementierungen handelt. Zu diesem Ergebnis kommt die neue CIO QuickPulse [1] von IDG Research und Flexera. Demnach wollen Unternehmen zwar mehr und mehr Applikationen in die Cloud migrieren, verfügen jedoch nicht über die nötigen, automatisierten Cloud-Management-Lösungen, um Infrastrukturkosten zu senken und Sicherheitsrisiken zu minimieren.

 

Die Umfrageergebnisse im Überblick:

  • Grundvoraussetzung für Entscheidungen: Mit 98 % betonten fast alle Befragten die Wichtigkeit eines Zugriffs auf zuverlässige und normalisierte IT-Asset-Daten wie End-of-Life (EoL), End-of-Support (EoS) oder Kompatibilität, um fundierte Entscheidungen treffen zu können – sowohl Vor-Ort als auch in IaaS-Umgebungen.
  • Hürde manueller Prozesse: Vielen Befragten fehlt der genaue Einblick in Unternehmens-IT-Daten. Dies betrifft vor allem Anwendungen in IaaS-Umgebungen. Die größte Hürde für Unternehmen beim Zugang zu den IT-Asset-Daten stellen für 60 % der Befragten die damit verbundenen zeitaufwändigen manuellen Prozesse dar.
  • Zentral für die Sicherheit: 58 % der Befragten bestätigen, dass ohne einen Zugang zu verlässigen IT-Asset-Daten und der damit fehlenden Übersicht, Sicherheitslücken entstehen können.
  • Unterstützung für Transformationen im Rechenzentrum: Mehr als die Hälfte der Befragten (52 %) ist davon überzeugt, dass eine höhere Sichtbarkeit von IT-Assets sich positiv auf Initiativen im Rechenzentrum auswirkt.
  • Höhere Kosten und Performanceverlust: Höhere Kosten (42 %) und eine schlechtere Performance (40 %) zählen für die Befragten zu den drei größten Risiken fehlender, unzuverlässiger IT-Asset-Daten.

»Unternehmen geben Millionen für Software in der Cloud aus«, erklärt Walker White, Vice President von Data Platform bei Flexera. »In vielen Fällen ist ihnen jedoch kaum bewusst, dass ihre Anwendungen dort den gleichen oder ähnlichen Sicherheits- und Compliance-Risiken ausgesetzt sind wie On-Premises-Anwendungen. IT-Führungskräfte sind zu Recht besorgt. Denn ohne die nötige Sichtbarkeit von IT-Assets in der Cloud können Unternehmen kein angemessenes Risikomanagement sicherstellen oder fundierte Geschäftsentscheidungen treffen. »

Automatisiertes Cloud IT-Asset Management
Mit modernen Cloud-Asset-Insights können Unternehmen die wachsenden Herausforderungen im Bereich Cloud-Management gezielt angehen. Diese Lösung ermöglicht Discovery und Normalisierung von kommerziellen Software-Assets in der Amazon Elastic Compute Cloud (Amazon EC2). Durch den umfassenden Einblick und die höhere Transparenz bei den Software-Ausgaben lassen sich fundierte Geschäftsentscheidungen treffen. Dabei sammelt, normalisiert, vervollständigt und dokumentiert Cloud Asset Insights sämtliche IT-Assets auf Amazon EC2-Instanzen sowie deren Instanzdetails, ermöglicht so ein effizienteres Anwendungsmanagement und reduziert operative wie finanzielle Risiken.

 

[1] https://www.bdna.com/cloudy-view

 

 


 

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