Fortschritt des Ölhandels in Amerika

Illustration: Absmeier

In den Anfängen der amerikanischen Ölindustrie gab es nur wenige Vorschriften und Regeln für den Handel mit Rohöl. Dies führte zu einer Atmosphäre wie im Wilden Westen, in der jeder, der Anspruch auf ein Ölvorkommen hatte, mit dem Bohren beginnen und sein Produkt verkaufen konnte. Dies führte dazu, dass im ganzen Land viele kleine, unabhängige Unternehmen aus dem Boden schossen. Erkunden Sie öl profit für weitere Informationen.

Mit dem Wachstum der amerikanischen Ölindustrie wuchs auch der Bedarf an einer stärkeren Regulierung. Im Jahr 1859 kam es in Titusville, Pennsylvania, zum ersten großen Ölstreik in den Vereinigten Staaten. Dieses Ereignis läutete eine neue Ära der groß angelegten Förderung und des Vertriebs von Öl ein. Mit der Expansion der Branche wuchs auch der Bedarf an einer besseren Organisation und Regulierung.

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Der erste Schritt in diese Richtung erfolgte 1870, als die New York Mercantile Exchange (NYMEX) gegründet wurde. Diese Börse bot einen organisierten Marktplatz für den Handel mit Rohöl und anderen fossilen Brennstoffen. Die NYMEX wurde bald zum Zentrum des amerikanischen Ölhandels und ist es bis heute geblieben.

In den folgenden Jahren kam es zu weiteren Fortschritten in der Regulierung des Ölhandels in den USA. 1882 gründete die Interstate Commerce Commission (ICC) die erste Behörde, die den Transport von Öl über Staatsgrenzen hinweg regulieren sollte. Im Jahr 1930 wurde das Gesetz über den Bundeshandel (Federal Trade Commission Act) verabschiedet, welches die Macht der FTC zur Regulierung des Rohölhandels deutlich ausweitete.

Heute ist der Handel mit Rohöl in den USA stark reguliert. Zu den wichtigsten Regulierungsbehörden gehören die US-amerikanische Commodity Futures Trading Commission (CFTC) und die US Environmental Protection Agency (EPA).

In den letzten Jahren hat der amerikanische Ölhandel rasant zugenommen. Im Jahr 2016 exportierte das Land mehr als 1 Milliarde Barrel Öl und ist damit der weltweit führende Exporteur von Rohöl. Es wird erwartet, dass die Ölexporte Amerikas in den kommenden Jahren noch weiter steigen werden.

Die Fortschritte im amerikanischen Ölhandel sind der Schieferölrevolution zu verdanken. Der Begriff Schieferrevolution bezeichnet den massiven Anstieg der Schieferöl- und -gasproduktion in den Vereinigten Staaten. Dank der Fortschritte im Bereich der Horizontalbohrungen und des Hydraulic Fracturing (Fracking) konnten die Energieunternehmen im ganzen Land bisher unzugängliche Öl- und Gasreserven aus Schieferformationen gewinnen.

Dieser Anstieg der heimischen Produktion hat zu einem dramatischen Anstieg der amerikanischen Ölproduktion geführt. Im Jahr 2018 produzierte das Land mehr als 10 Millionen Barrel Öl pro Tag, was einem Anstieg von über 50% gegenüber dem Niveau von 2016 entspricht. Dieser Produktionsanstieg hat dazu geführt, dass die USA in den letzten Jahren zunehmend zu einem Netto-Ölexporteur geworden sind.

Der Anstieg der Ölproduktion in den USA hat auch zu einer Verringerung der Ölimporte des Landes geführt. Die USA importieren seit dem Jahr 2005 weniger Öl, da die inländische Produktion gestiegen ist. Im Jahr 2018 beliefen sich die Ölimporte auf rund 7 Millionen Barrel pro Tag, was einem Rückgang von mehr als 40% gegenüber dem Niveau von 2005 entspricht.

Der Anstieg der Ölexporte Amerikas hat zu einer Verringerung der Abhängigkeit des Landes von ausländischen Lieferanten geholfen. Im Jahr 2016 kamen rund 60% des amerikanischen Öls aus dem Ausland, was einem Rückgang von 15 Prozentpunkten gegenüber dem Niveau von 2005 entspricht. Dieser Trend ist vor allem auf den Anstieg der inländischen Produktion zurückzuführen.

Die Zukunft des Ölhandels in Amerika sieht vielversprechend aus. Obwohl viele Experten der Meinung sind, dass das Land den Höhepunkt seiner Produktion erreicht hat, gibt es immer noch viele Möglichkeiten für Unternehmen, von der Erkundung und Förderung von Öl zu profitieren. Darüber hinaus bedeutet die weltweit steigende Nachfrage nach Öl, dass auch weiterhin Bedarf an amerikanischem Öl bestehen wird.

Einer der wichtigsten Faktoren, der die Zukunft des Ölhandels in Amerika beeinflussen wird, ist der Rohölpreis. Wenn die Preise niedrig bleiben, wird es für die Unternehmen schwierig sein, die Kosten für die Erschließung und Förderung zu rechtfertigen. Steigen die Preise jedoch, könnte dies der Branche einen großen Schub geben.

Ein weiterer Faktor, der sich auf die Zukunft des Ölhandels in Amerika auswirken wird, ist die Politik. In den letzten Jahren haben die amerikanischen Behörden die Förderung und Erkundung von Öl in ihrem Land unterstützt. Dies könnte sich jedoch ändern, wenn eine neue Regierung an die Macht kommt.

Alles in allem ist die Zukunft des Ölhandels in Amerika vielversprechend. Es gibt jedoch einige Risiken und Unsicherheiten, die berücksichtigt werden müssen. Wenn sich die Preise und die Politik weiterhin positiv entwickeln, könnte Amerika zu einem der wichtigsten Ölproduzenten der Welt werden.

Inhalt: Die Zukunft des Ölhandels in Amerika sieht vielversprechend aus. Obwohl viele Experten der Meinung sind, dass das Land seinen Förderhöhepunkt erreicht hat, gibt es immer noch viele Möglichkeiten für Unternehmen, von der Erkundung und Erschließung von Ölressourcen zu profitieren. Außerdem bedeutet die weltweit steigende Nachfrage nach Öl, dass es auch weiterhin einen Bedarf an amerikanischem Öl geben wird.