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TechTalk: »Wir unterstützen unsere Kunden beim Umstieg von VMware auf Broadcom«

Auf dem CloudFest 2026 durften wir mit Ulrich Seibold von Hewlett Packard Enterprise dieses Videointerview führen. Darin spricht er zum einen über die drei IT-Trends, die HPE derzeit beschäftigen. Das betrifft vor allem den Wechsel von VMware zu Broadcom und den damit verbundenen Herausforderungen, mit denen auch die Geschäftspartner und Kunden von HPE konfrontiert sind. 

 


Welche Trends beschäftigen die IT-Branche dieser Tage? 

Unsere Branche hat ja immer sehr viele Trends. Ich würde sagen, für uns sind drei Megatrends wichtig. Das eine ist der VM Reset, denn wir sind ja alle impacted by Broadcom. Dann haben wir den AI Goldrush, und das dritte Thema ist Security und Resilience.


Welcher dieser Trends beschäftigt HPE aktuell ganz besonders?

Momentan ist für unsere Partner die Situation mit Broadcom sehr dominant. Für uns ist hier wichtig, dass wir das ganzheitlich mit den Partnern betrachten. Das heißt, wir reden über eine Cloud Operation und nicht nur über ein VM. Was heißt das? Dass sie ein neues, effizientes Operating Model aufbauen. Sie müssen sich verändern, und dann eben nicht nur in einer virtuellen Maschine, das ist ein Element, sondern ihre Prozessstrukturen. Wie kann ich Kosten optimieren, wie kann ich Multivendor-/Multicloud-Environments betreiben. Die Daten kommen ja von OT-/IT-Umgebungen, von Hyperscalern, von eigenen Rechenzentren, von Zulieferern, von Sass-Services, und dafür brauche ich ein unabhängiges Management-System.

In unserem Fall ist das Morpheus Enterprise. Sehr wichtig, jegliche Software und jegliche Infrastruktur von jedem Hersteller kann dadurch gemanaged werden. Das ist für uns deshalb so wichtig, weil unsere Service-Verwalter, eben zum Beispiel im AI-Umfeld, einen G-View als Service, das kann kein vollumfängliches Geschäftsmodell sein. Sie müssen nämlich Business-Prozesse, Datenmanagement betreiben, und Daten kommen nun mal von überall, und deshalb ist es für uns das ausschlaggebende Mittel, dass wir sagen: Wir diskutieren mit den Service Providern, wie kann die Cloud Operation aussehen, Manageability, Überwachung, Observability, aber auch Backup und Resilience. Weil es am Ende des Tages eben darum geht, nicht ein Backup zu haben als Backup, sondern was ist, wenn ich die Daten zurückführen muss. Da spielt die Encryption eine Rolle, wenn ich von kriminellen Firmen letztendlich attackiert werde. Dort kann man Services anbieten, dass der Kunde eine Minute, zwei Minuten, eine Stunde, was er immer bezahlen möchte, dann zurücksetzen und somit eben nicht erpresst werden kann.