Umfassende EIM-Lösung für die Digitalisierung – Simplify. Transform. Accelerate.

Umfassende EIM-Lösung für die Digitalisierung – Simplify. Transform. Accelerate.

Der digitale Wandel erfordert ein radikales Umdenken: Die Firmenkultur, organisatorische Strukturen, Technologien und Betriebsmodelle müssen auf Herz und Nieren geprüft werden. EIM liefert den nötigen strategischen Plan für eine erfolgreiche Umsetzung der digitalen Transformation.

Die digitale Transformation eilt in riesen Schritten voran. »manage it« sprach mit Adam Howatson, Chief Marketing Officer bei OpenText darüber, wie Strategien für Enterprise Information Management bei den Veränderungen, die auf die Unternehmen zukommen, helfen können.

Welche Ausrichtung verbirgt sich hinter den Schlagworten Simplify. Transform. Accelerate.

Auf dem Weg zur Digitalisierung müssen die Unternehmen folgende Schritte beachten:

Erstens: Simplify. Durch die Automatisierung von Informationsverarbeitungsprozessen können Unternehmen Kosten reduzieren, ihre Effizienz verbessern und somit ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern.

Zweitens: Transform. Firmen werden den Anforderungen einer neuen Generation an Mitarbeitern und Kunden nur gerecht, wenn sie ihre Informationsmanagement-Plattformen konsolidieren und aktualisieren.

Drittens: Accelerate. Mit dem Einsatz integrierter Systeme lässt sich die Geschwindigkeit, mit der Informationen innerhalb und außerhalb eines Unternehmens übermittelt werden, deutlich steigern.

Wie weit ist die Digitalisierung in den Unternehmen angekommen?

Firmen öffnen sich der digitalen Transformation in ganz unterschiedlichem Tempo: Für einige bildet die Digitalisierung die Basis des Unternehmens – angefangen bei der Kundenerfahrung bis hin zur Auslieferung des fertigen Produkts. Beispiele für diese Herangehensweise sind so erfolgreiche Unternehmen wie Netflix und Uber. Doch als sie entstanden, hatte sich das Internet bereits als feste Größe etabliert. Man könnte sagen, es sind Unternehmen der Generation Y.

Andere Firmen stehen diesbezüglich vor deutlich größeren Herausforderungen: Ihre Gründung entstammt einer Zeit, in der das Internet noch nicht allgegenwärtig war. Nicht selten reichen etablierte Prozesse, Partnerschaften und Lieferketten zehn, manchmal hunderte Jahre zurück. Diese Firmen fangen jetzt gerade erst an, die Vorteile der digitalen Transformation zu erkennen.

Die neuen technischen Möglichkeiten werden von ihnen häufig zuerst für die Kundenansprache genutzt: Das Internet und Social-Media-Kanäle sind probate Mittel für eine kontinuierliche Kommunikation mit Bestands- und Neukunden. Das ist ein erster Schritt in die richtige Richtung. Es genügt langfristig aber nicht, um mit jenen Unternehmen konkurrieren zu können, die die Digitalisierung bereits flächendeckend für sich nutzen. Firmen sollten daher weiterdenken und überlegen, wie die Vernetzung ihnen helfen kann interne Prozesse zu optimieren, Lieferketten zu rationalisieren, die Beziehung zu Partner und Zulieferern zu verbessern, um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben.

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Welche Vorteile können daraus entstehen – auch in der Medizin?

Der Wert von Informationen wird weiter wachsen. Dabei geht es nicht mehr allein darum, die Performance von Workflows zu verbessern. Vielmehr lassen sich mit den gewonnenen Daten neue Produkte und Services entwickeln sowie neue Vertriebskanäle erschließen. Die Verfügbarkeit und Nutzung von Kundendaten wird in den kommenden zwei bis drei Jahren das größte Differenzierungskriterium im Wettbewerb sein. Die Unternehmen, denen es gelingt, diese Menge an Informationen strategisch für sich zu nutzen, haben die Nase vorn.

Unternehmen müssen ihre Geschäftsprozesse konsequent neu gestalten und jeden Ablauf digitalisieren, um Wettbewerbsfähigkeit und Effizienz zu steigern. Das betrifft insbesondere den Umgang mit Kunden, um Interaktionen über jeden Kanal zu ermöglichen. OpenText unterstützt Firmen auf dem Weg zur »Digital Economy«. Das beginnt mit dem Aufbau neuer Informationsplattformen mit Hilfe unserer Enterprise-Information-Management-Strategien (EIM).

Die Gesundheitsbranche hat eine ganze Reihe spezifischer Herausforderungen, aber auch Chancen. Informationen zum Gesundheitszustand zählen – neben Finanzdaten – zu den persönlichsten Angaben, die jemand machen kann. Der Schutz dieser Daten vor unbefugtem Zugriff hat somit oberste Priorität. Zusätzlich zu den hohen Sicherheitsanforderungen unterliegt die Gesundheitsbranche auch besonders strengen Regularien. Die Datenhoheit und Einhaltung von Compliance-Vorgaben ist auf lokaler Ebene genauso wichtig wie auf nationaler und internationaler Ebene.

Auf der anderen Seite öffnen sich für den Gesundheitssektor gerade durch die Verfügbarkeit großer Datenmengen ungeahnte Möglichkeiten. Ein Beispiel wäre die Überwachung von Patienten aus der Ferne mit Hilfe von Wearables oder intelligent vernetzten medizinischen Geräten. So ist stets gewährleistet, dass Patienten das richtige Maß an Aufmerksamkeit und Pflege bekommen – ohne dass sie zwingend ein Krankenhaus oder eine Arztpraxis aufsuchen müssen.

Welche Aufgaben entstehen daraus für den CIO?

Durch die Bereitstellung einer umfassenden EIM-Lösung ergeben sich für Unternehmen viele Vorteile. Umgekehrt ist es für Organisationen riskant, sich diesem Trend bis 2020 nicht zu öffnen. Wir gehen davon aus, dass CIOs und andere IT-Verantwortliche dem Thema daher höchste Priorität einräumen werden.

Führungskräfte konnten IT-Abteilungen in der Vergangenheit häufig umgehen, indem sie sich zum Beispiel an SaaS-Anbieter wandten. Dieser Ansatz ist nicht mehr zeitgemäß. IT-Verantwortliche in Unternehmen müssen das Zepter in die Hand nehmen, qualifizierte Fachkräfte an Bord holen und die firmenübergreifende digitale Transformation vorantreiben. Dafür braucht es CIOs, die sich für eine digitale Agenda einsetzen, indem sie aufzeigen, wie einfach der technologische Wandel gelingen kann. Unabdingbar sind dafür kluge Investitionen in EIM-Technologien, Systeme und Prozesse, um Organisationen wirklich zukunftsfähig aufzustellen.

Nicht zuletzt erfordert der digitale Wandel ein radikales Umdenken: Die Firmenkultur, organisatorische Strukturen, Technologien und Betriebsmodelle müssen auf Herz und Nieren geprüft werden. EIM liefert den nötigen strategischen Plan für eine erfolgreiche Umsetzung der digitalen Transformation.

Wie sehen Sie das Thema Industrie 4.0?

Die Fertigungsindustrie steht vor einem fundamentalen Wandel. Internationale Expansionen, steigende Ansprüche auf Seiten der Verbraucher, neue digitale Technologien wie etwa der 3D-Druck oder der Einsatz von Robotern und Drohnen sowie das Internet der Dinge zwingen die Branche dazu, dass sie Lieferketten und IT-Infrastrukturen immer stärker miteinander verzahnt. Nur so gelingt es ihr, am Puls der Zeit zu bleiben und flexibel auf neue Technologien und Marktbedingungen zu reagieren.

Die Industrie steht vor der Herausforderung flexible und hoch skalierbare IT-Infrastrukturen zu entwickeln, über die Informationen an einem zentralen Punkt bereitgestellt werden. Nur so sind sie für in- und externe Mitarbeiter, Designer, Hersteller oder das Marketing verfügbar – jederzeit und wo immer sie diese brauchen.


Bild: © Maksim Kabakou/shutterstock.com 

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