Digitalisierungsgrad: Mehr als zwei Drittel planen Investitionen in IT-Projekte

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Die Digitalisierung steht auch in den kommenden zwölf Monaten für viele Unternehmen ganz weit oben auf der Agenda – denn viele Potenziale sind bisher noch nicht ausgeschöpft. Das geht aus einer Umfrage des Softwareherstellers Remira GmbH unter Führungskräften deutscher Unternehmen und Konzerne hervor. Mit 52 Prozent beurteilt die Mehrheit der Befragten den Digitalisierungsgrad im eigenen Unternehmen insgesamt als durchschnittlich. Mehr als zwei Drittel planen, in den nächsten Monaten weiter in Digitalisierungsprojekte zu investieren. Ein Management-Summary mit der Übersicht über die Ergebnisse der Umfrage können Interessenten unter www.remira.de anfordern.

Auffällig ist, dass der Digitalisierungsgrad der Unternehmensbereiche Logistik, Beschaffung, Vertrieb und Marketing, Lieferantenanbindung sowie Kundenkommunikation ganz unterschiedlich bewertet wird. Ihren Digitalisierungsgrad in den Bereichen Logistik und Beschaffung beschreiben immerhin 24 beziehungsweise 31 Prozent als sehr hoch. Bei der Lieferantenanbindung trifft das nur auf 10 Prozent zu. Den Digitalisierungsgrad im Bereich Vertrieb und Marketing beurteilen sogar nur 3 Prozent der Unternehmensvertreter als sehr hoch. Vor dem Hintergrund, dass 96 Prozent der Umfrageteilnehmer die Digitalisierung für das eigene Unternehmen als wichtig oder sogar essenziell beurteilen, verwundert es nicht, dass 69 Prozent in den nächsten Monaten weitere Investitionen in den Ausbau der digitalen Infrastruktur tätigen wollen. Dies ist mit hohen und größtenteils positiven Erwartungen verbunden: So rechnen zum Beispiel alle Befragten mit einer Optimierung ihrer Geschäftsprozesse.

Digitalisierung der Supply Chain

Als Hersteller von Bestandsmanagementsoftware erkundete Remira in der Umfrage auch die Digitalisierung von Beschaffung und Supply-Chain-Management. Klassische Prozesse, wie Planung (69 Prozent), Forecast (76 Prozent) oder Bestellabwicklung (69 Prozent), werden bei der Mehrheit der Unternehmen bereits digital unterstützt. Neue Möglichkeiten, wie die automatisierte Produktionsfeinplanung unter Berücksichtigung von Bestandsdaten, werden allerdings noch kaum genutzt. »Langfristiges Ziel der Logistik 4.0 muss es aber sein, alle Daten- und Warenströme entlang der Supply-Chain digital zu erfassen und zu steuern. Auf diese Weise können Verantwortliche in der Wertschöpfungs- und Lieferkette Informationen wesentlich einfacher teilen«, erklärt Thomas Sindermann, Geschäftsführer der Remira GmbH.

 

Alle Ergebnisse der Umfrage fasst das Management-Summary »Wie digital sind deutsche Unternehmen?« zusammen. Interessenten können dieses unter www.remira.de kostenfrei anfordern.

 


 

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