Wenn ein Thema auf der diesjährigen European Identity & Cloud Conference allgegenwärtig war, dann sicherlich Agentic AI. Dass die damit verbundenen KI-Helfer nicht nur ungetrübten Spaß verbreiten, wurde in Berlin schnell klar. Doch was sind die wesentlichen Herausforderungen dabei?
Das wollten wir von Andre Priebe wissen, der mit Kunden und Partnern der iC Consult genau darüber redet, und das beispielsweise mithilfe geeigneter KI-Workshops. Welche Gedanken er sich zu dem Thema KI-Agenten macht und wie seine Firma helfen kann, die damit verbundenen Herausforderungen besser zu meistern, verrät er in diesem Video.
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Welche Probleme seht ihr derzeit im Bezug auf KI-Agenten?
Es sind drei massive Probleme, die wir heute haben. Das erste Problem ist das Wachstum, denn die Agenten nehmen wahnsinnig schnell zu. Die Unternehmen wollen die Produktivitätsgewinne, müssen die Produktivitätsgewinne an der Stelle erzielen, und das ist etwas, da wartet niemand auf die Cybersecurity. Das zweite Problem: Es ist nicht deterministisch und hochgradig dynamisch. Das heißt, das was der Agent heute tut, kann sich von heute auf morgen ändern, weil sich die Zielsysteme, die agentischen Fähigkeiten der Zielsysteme ändern. Und das dritte Problem ist, dass uns heute grundlegende Tools, Prozesse, Kontrollmöglichkeiten fehlen. Das ist alles eine sehr hochgradig dynamische Angelegenheit. Protokolle wie MCP (Model Context Protocol) entwickeln sich wahnsinnig schnell weiter. Die Tools stehen da hinten dran. Da müssen wir an der Stelle als ganze Branche eine wirklich harte Arbeit leisten, um das Thema AI sicher zu ermöglichen.
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Wie kann iC Consult hierbei hilfreicher »Problemlöser« sein?
Es geht heute sehr, sehr viel darum zu verstehen, wo stehe ich mit den Fähigkeiten, die mein Identity Access Management, meine Identity Security-Lösung haben. Und was ist an der Stelle das Gap, das ich an der Stelle schließen muss, um agentische AI sicher zu ermöglichen. Was wir dort unseren Kunden offerieren sind vorgefertigte Workshops, in denen wir Roadmaps ausarbeiten, in denen wir den Lösungsraum, die Lücken aufzeigen. Dann gehen wir in die Themenfelder rein: Wie baut man Agent Registries und MCP Registries auf. Wie kann man den Lifecycle, die Kontrollen für die Agenten etablieren. Und man muss an der Stelle an Themen arbeiten, die am allerherausforderndsten sind, nämlich den Intent des Anwenders mit der Aufgabe des Agenten zusammenzubringen. Mit der Autorisierung, um die Zielsysteme zu schützen. Denn das Thema »Confused Deputy« ist das, was wir in den Griff kriegen müssen. Sonst hat das Thema agentische KI in den Unternehmen keine Zukunft.