
- Die Unternehmen Quantinuum und SoftBank Corp. haben ein gemeinsames Whitepaper veröffentlicht, in dem kommerziell relevante Anwendungsfälle für das Quantencomputing in den Bereichen Quantenchemie und Graphenanalyse mit der Hardware-Roadmap von Quantinuum abgeglichen werden.
- Das Paper liefert einen Rahmen zur Beurteilung, inwiefern Fortschritte bei der Quantenhardware und bei den Algorithmen Einfluss darauf haben könnten, wann praktische industrielle Anwendungen realisierbar werden.
- SoftBank Corp. und Quantinuum werden die Roadmap als Grundlage für ihre Untersuchungen zu künftigen Quanten-KI-Rechenzentrumsdiensten und den damit verbundenen Geschäftsmodellen nutzen.
Im Whitepaper »Quantum Computing Frontiers« werden zwei kommerziell relevante Anwendungsbereiche des Quantencomputings anhand der Hardware-Roadmap von Quantinuum dargestellt. Die Analyse untersucht, inwiefern Fortschritte bei der Quantenhardware und bei den Algorithmen Einfluss darauf haben könnten, wann diese Anwendungen für den industriellen Einsatz praxistauglich werden.
Das Paper konzentriert sich auf zwei repräsentative Anwendungsbereiche, in denen SoftBank die Systeme von Quantinuum aktiv für Forschungszwecke einsetzt: die Quantenchemie zur Erforschung neuer Materialien und die Energieforschung sowie die topologische Datenanalyse für die Analyse groß angelegter Graphen, unter anderem zur Aufdeckung von Betrugsfällen in der Telekommunikation. Die Autoren stützen ihre Einschätzung der Skalierbarkeit dieser beiden Anwendungsbereiche auf die von Quantinuum veröffentlichte Hardware-Roadmap und untersuchen, inwiefern die prognostizierten Fortschritte bei den Hardware-Fähigkeiten und Algorithmen die Marktreife zukünftiger industrieller Anwendungen ermöglichen könnten.
Aufbauend auf dieser Anwendungsfall-Roadmap untersucht das Paper auch, wie Quantencomputing, KI und Hochleistungsrechnen in die zukünftige Recheninfrastruktur integriert werden könnten. Es befasst sich damit, wie die Fortschritte über aufeinanderfolgende Hardware-Generationen hinweg zukünftige Quanten-KI-Rechenzentrumsdienste und damit verbundene Geschäftsmodelle beeinflussen könnten – ein zentraler Schwerpunkt der im vergangenen Jahr angekündigten Partnerschaft zwischen Quantinuum und SoftBank [1].
»Die wichtigste Erkenntnis aus dieser Studie ist, dass Unternehmen nicht auf groß angelegte, fehlertolerante Systeme warten müssen, um herauszufinden, in welchen Bereichen Quantencomputing bereits einen Mehrwert schaffen kann«, sagte Duncan Jones, Geschäftsleiter der Applications Group bei Quantinuum. »Durch den Einsatz heutiger Systeme zur Entwicklung, zum Benchmarking und zur Optimierung von Anwendungen in Bereichen wie der Quantenchemie und der Graphenanalyse können Unternehmen die technischen und betrieblichen Voraussetzungen schaffen, die für die nächste Ära des quantenbasierten Rechnens erforderlich sind.«
»Die Frage ist nicht mehr, ob Quantencomputer einen Mehrwert bieten können, sondern vielmehr, welche Problemklassen in welcher Phase der Hardware-Reife lösbar werden«, sagte Ryuji Wakikawa, Senior Vizepräsident und Leiter der Technikabteilung, SoftBank Corp. »Wir sind jedoch der Ansicht, dass Fortschritte im Bereich der Hardware durch ebenso bedeutende Entwicklungen bei Quantenalgorithmen sowie durch die Integration von Quantensystemen in KI und Hochleistungsrechner ergänzt werden müssen.«
Das Whitepaper beschreibt anhand von Beispielszenarien, wie sich repräsentative Anwendungsfälle, der Reifegrad der Technologie und potenzielle Marktchancen unter den genannten Annahmen im Laufe der Zeit entwickeln könnten. Die in dem Paper vorgenommene Analyse soll einen konzeptionellen Rahmen zum Verständnis der potenziellen Marktentwicklung bieten und stellt keine finanziellen Leitlinien oder Prognosen dar. Diese Analysen dienen der Diskussion über die zukünftige technologische Entwicklung und sind nicht als Zusagen hinsichtlich der Kommerzialisierung, von Infrastrukturinvestitionen, Produkten, Dienstleistungen oder der finanziellen Entwicklung zu verstehen.
Das komplette Whitepaper steht auf den Websites von SoftBank https://www.softbank.jp/en/corp/technology/research/topics/220/
zum Download bereit.
[1] https://www.quantinuum.com/press-releases/softbank-corp-and-quantinuum-announce-groundbreaking-partnership-toward-practical-application-of-quantum-computing
Zusammenfassung des Whitepaper
-
Strategischer Rahmen und Zielsetzung
Das Whitepaper markiert einen Wendepunkt in der Entwicklung der Quantinuum‑Hardware und SoftBanks Vision eines Quantum‑AI‑Datacenters, in dem Quantenprozessoren als reguläre Rechenressourcen neben HPC und KI‑Systemen operieren. Die zentrale Frage lautet nicht mehr, ob Quantencomputing Wert schaffen kann, sondern welche Problemklassen wann ausführbar werden – abhängig von der Reife der Hardware, der Verfügbarkeit fehlerkorrigierter Logik und der algorithmischen Skalierbarkeit.
Das Dokument entwickelt dafür eine Use‑Case‑Timeline, die zwei exemplarische Domänen untersucht:
- Quantum Chemistry – mit Fokus auf angeregte Zustände, Photochemie und konische Übergänge.
- Topological Data Analysis (TDA) – mit Fokus auf graphbasierte Strukturen, Laplacian‑Momente und frühe industrielle Anwendungen wie Fraud Detection.
Beide Bereiche sind industriell relevant, schwer klassisch skalierbar und algorithmisch gut mit quantenmechanischen Rechenmodellen kompatibel.
-
Methodik: Vom theoretischen Modell zur ausführbaren Schaltung
Das Whitepaper betont einen implementierungsgetriebenen Ansatz: Statt abstrakter Komplexitätsanalysen werden konkrete Quanten‑Schaltungen konstruiert, simuliert und – wo möglich – auf realer Hardware ausgeführt. Die Evaluationsstrategie umfasst:
- Ressourcenabschätzung (logische Qubits, Gate‑Counts, Tiefe, Fehlerkorrektur‑Overheads).
- Fehlerkorrektur‑Modelle (Steane [[7,1,3]]‑Code, teilweise fault‑tolerante Rotationen).
- Hardware‑Roadmap‑Abgleich (Helios → Sol → Apollo → Lumos).
- Proof‑of‑Concept‑Experimente auf Quantinuum‑Systemen (H2‑2, Helios‑1, Helios‑1E).
Die Timeline ist bewusst annahmegetrieben, nicht deterministisch – sie berücksichtigt Unsicherheiten in Skalierung, physikalischen Fehlern und QEC‑Overheads.
-
Quantum Chemistry: Industrielle Relevanz und algorithmische Pipeline
3.1 Warum Quantum Chemistry ein Leitmarkt ist
Viele industrielle Materialien – optische Schalter, photoresponsive Moleküle, Energiespeicher, Solarchemie – hängen von elektronischen Übergängen ab, die klassisch nur mit extrem teuren Multireferenzmethoden (CASSCF, MRCI) berechnet werden können. Besonders angeregte Zustände und konische Übergänge sind hochgradig korreliert und schwer klassisch skalierbar.
Optische Schalter sind ein Paradebeispiel: Sie ermöglichen photonische Routing‑Systeme, AR/VR‑Displays, adaptive Fenster, Lidar‑Modulation, neuromorphe Photonik und Sicherheitsanwendungen. Ihre Leistungsparameter hängen direkt von elektronischen Übergängen und Reaktionspfaden ab, die Quantencomputer präziser simulieren können.
3.2 Modellfall: Ethylen und konische Übergänge
Als prototypisches System dient Ethylen (C₂H₄), dessen π‑Bindung beim Torsionswinkel von 90° einen konischen Übergang bildet. Das Whitepaper reduziert das Problem auf ein (2e,2o)‑Aktivraum mit STO‑3G‑Basis und erzeugt nach Symmetrie‑Tapering ein effektives 2‑Qubit‑Hamiltonian. Dieses Modell dient als Testfall für die vollständige QPDE‑Pipeline.
3.3 Algorithmik: Quantum Phase Difference Estimation (QPDE)
QPDE ist eine Variante der Quantum Phase Estimation, die Phasendifferenzen statt absolute Phasen bestimmt. Das Verfahren nutzt:
- kontrollierte Anregungsoperatoren,
- zufällige k‑Exponenten und β‑Phasen,
- Likelihood‑Maximierung über Messstatistiken,
- Trotter‑Approximationen,
- fault‑tolerante Clifford‑ und RZ‑Rotationen.
Die Pipeline ist vollständig fault‑tolerant gedacht, inklusive decomposierter Rotationen und RZ‑Teleportation.
3.4 Fehlerkorrektur: Steane‑Code und teil‑fault‑tolerante Rotationen
Der Steane‑Code ermöglicht:
- transversale Clifford‑Gates,
- nicht‑Clifford‑Rotationen via Recursive Gate Teleportation (RGT),
- QEC‑Gadgets (X‑ und Z‑Typ),
- periodische Fehlerkorrektur während der Zeitentwicklung.
Die Implementierung ist teilweise fault‑tolerant, um Ressourcen zu sparen, aber realistisch genug, um algorithmische Break‑Even‑Fragen zu untersuchen.
-
Experimentelle Ergebnisse: Kalibrierung, QPDE und Simulationen
4.1 Kalibrierungsexperimente
Auf H2‑2, Helios‑1 und Helios‑1E wurden Mirror‑Circuits ausgeführt, um die Dekohärenzparameter q(k) zu bestimmen. Ergebnisse:
- QEC hilft bei größeren Tiefen (k ≥ 3) – die Fehlerkorrektur übertrifft No‑QEC.
- Bei kleinen Tiefen überwiegt der Overhead – QEC ist dort schlechter.
- Physische (unencoded) Schaltungen sind noch besser als logische – Break‑Even auf Algorithmus‑Ebene ist noch nicht erreicht.
- Memory‑Noise ist der dominante Fehlerkanal, trotz Dynamical Decoupling.
4.2 QPDE‑Experimente
Mit 1400 Samples und Bootstrap‑Auswertung wurde die Energiedifferenz am konischen Übergang bestimmt:
- ΔE = −0.0025561(24) Ha,
- sehr nahe am Trotter‑korrigierten Referenzwert ΔE ≈ −0.002559 Ha.
Dies zeigt, dass QPDE trotz realer Hardware‑Noise präzise Energieunterschiede liefern kann.
4.3 Simulationen mit tunable Noise
Numerische Simulationen isolieren die Fehlerquellen:
- Inkoherente Memory‑Noise und Readout‑Fehler dominieren.
- Koherente Memory‑Noise wird durch DD gut unterdrückt.
- Die RGT‑Gadgets verursachen lange Idle‑Zeiten → verstärkte Memory‑Fehler.
-
Topological Data Analysis (TDA): Quantum‑Enhanced Graphanalyse
5.1 Grundlagen
TDA interpretiert Daten als geometrische Objekte und extrahiert robuste, globale Strukturmerkmale (z. B. Betti‑Zahlen, Laplacian‑Spektren). Klassisch ist TDA schwer skalierbar, da simpliciale Komplexe exponentiell wachsen.
5.2 Warum TDA ein früher kommerzieller Kandidat ist
Im Gegensatz zur Chemie:
- TDA‑Algorithmen sind NISQ‑kompatibel,
- Graphgrößen können strukturiert skaliert werden (k‑partite Graphen),
- Anwendungen wie Fraud Detection haben direkte finanzielle Wirkung,
- frühe Quantum‑HPC‑AI‑Workflows sind realistisch.
5.3 Quantum‑Laplacian‑Momente und Fraud Detection
Das Whitepaper zeigt:
- Konstruktion von Quanten‑Schaltungen für Laplacian‑Momente,
- Integration in hybride ML‑Pipelines,
- synthetische Datensätze, bei denen Quantum‑TDA GNNs übertrifft,
- Proof‑of‑Concept‑Experimente für IRSF‑Fraud‑Detection.
-
Roadmap: Hardware‑Generationen und Use‑Case‑Timeline
Die Timeline verbindet die Quantinuum‑Roadmap mit den beiden Domänen:
|
Generation |
Zeitraum |
Chemie‑Use‑Cases |
TDA‑Use‑Cases |
|
Helios |
2026 |
1–2 logische Qubits, PoC‑QPDE, kleine Modelle |
NISQ‑TDA, Fraud‑Detection‑Piloten |
|
Sol |
~2027 |
größere aktive Räume, erste Multi‑State‑Analysen |
skalierbare Laplacian‑Momente |
|
Apollo |
~2029 |
mittelgroße Moleküle, excited‑state‑Chemie |
Quantum‑HPC‑AI‑Workflows |
|
Lumos (FTQC) |
2030er |
chemisch akkurate Simulationen, industrielle Co‑Design‑Pipelines |
großskalige Graphanalysen, strukturelle KI‑Modelle |
-
Gesamtbewertung und Ausblick
Das Whitepaper liefert:
- eine technisch belastbare, generationenindexierte Timeline,
- eine realistische Einschätzung der QEC‑Herausforderungen,
- eine strategische Perspektive für Quantum‑AI‑Datacenter,
- konkrete PoC‑Ergebnisse, die zeigen, dass algorithmische QEC‑Break‑Even noch nicht erreicht ist, aber in Reichweite liegt.
Quantum Chemistry bietet langfristig die größten wissenschaftlichen Durchbrüche, während TDA kurzfristig die schnellsten kommerziellen Erträge ermöglicht.
Albert Absmeier & KI
345 Artikel zu „Quantencomputing“
News | IT-Security | Strategien | Tipps
Die Auswirkungen von Quantencomputing auf das Privileged Access Management
Warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist, sich vorzubereiten Quantencomputer verändern unser Leben grundlegend. Die Einsatzbereiche reichen von der Simulation winziger Teilchen über den Bereich der Kartierung bis hin zur genauen Planung medizinischer Behandlungen. Aktuell mag vieles davon noch wie Zukunftsmusik klingen. Im Bereich Cybersicherheit, insbesondere beim Privileged Access Management, sollte man aber jetzt schon…
Infrastruktur | Künstliche Intelligenz | Strategien | Ausgabe 11-12-2025
Quantencomputing als KI-Booster – Use Cases greifbar, ROI noch fern
Der Markt für Quantencomputing entwickelt sich rasant. Besondere Chancen bietet in dem Umfeld Quanten-KI – als Kombination, die sich intelligente Analytics und die enorme Rechenleistung von Quantencomputing zunutze macht. Unternehmen stehen jedoch noch vor der Herausforderung, diese sinnvoll zu nutzen.
News | Trends 2025 | TechTalk | Infrastruktur | Trends
TechTalk: So ist es aktuell um das Thema Quantencomputing bestellt
News | Trends 2025 | Trends Security | Favoriten der Redaktion | Infrastruktur | Rechenzentrum | Strategien | Whitepaper
Fortschritte im Quantencomputing könnten in wenigen Jahren heutige Verschlüsselungsverfahren obsolet machen
70 Prozent der weltweit befragten Unternehmen arbeiten bereits an quantensicheren Lösungen oder planen deren Einführung innerhalb der nächsten fünf Jahre. 61 Prozent dieser »Early Adopters« erwarten innerhalb der nächsten fünf bis zehn Jahre den Eintritt des sogenannten »Q-Day« – dem Zeitpunkt, an dem Quantencomputer leistungsfähig genug sind, um die heute gängigen kryptografischen Algorithmen zu brechen, die…
News | Blockchain | IT-Security | Strategien | Tipps
Drei zentrale Cybersicherheitsrisiken von Quantencomputing
Heute verschlüsselte Daten, die künftig entschlüsselt werden könnten. Manipulation der Blockchain. Quantenresistente Ransomware. Es ist eines der drängendsten technologischen Themen der kommenden Dekade: die zunehmende Relevanz von Quantencomputern und deren mögliche Auswirkungen auf die digitale Sicherheit. Als Cybersicherheitsrisiken gelten verschlüsselte Daten, die künftig entschlüsselt werden könnten, Manipulation der Blockchain und quantenresistente Ransomware. Klassische Computer stoßen…
News | Digitalisierung | Effizienz | Infrastruktur | Lösungen | Strategien
Per Anhalter durch das Quantencomputing
Im Jahr 1979 erzählte der unsterbliche Douglas Adams in seinem Hitchhiker’s Guide to the Galaxy (deutsch: Per Anhalter durch die Galaxis), wie der Supercomputer Deep Thought die Antwort auf die endgültige Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest berechnet – die Antwort (»42«) hat jeder schon einmal gehört. Damals war der Begriff…
News | Trends 2024 | Effizienz | Rechenzentrum
Welchen Entwicklungsstand hat das Quantencomputing erreicht?
Quantencomputing ist eine der spannendsten und innovativsten Technologien unserer Zeit. Es verspricht, die Grenzen der klassischen Informatik zu sprengen und neue Möglichkeiten für Berechnungen, Verschlüsselung, Simulation und künstliche Intelligenz zu eröffnen. Doch wie weit ist das Quantencomputing im Jahr 2023 wirklich fortgeschritten? Und welche Trends zeichnen sich für die Zukunft ab? Der aktuelle Stand…
News | Trends 2024 | Rechenzentrum
Trends im Quantencomputing 2024
Nachdem Quantencomputing lange Zeit als spannendes Gedankenexperiment für theoretische Physiker galt, stehen wir mittlerweile vor dem Durchbruch zur kommerziellen Nutzung dieser wichtigen Zukunftstechnologie. Was genau können wir bereits für 2024 erwarten? Dr. Jan Goetz, CEO von IQM Quantum Computers und Gründer des Jahres, erklärt in seiner Vorhersage, was schon 2024 möglich sein wird und was…
News | Digitalisierung | IT-Security
Quantencomputing – ein Sturm zieht auf. Wie man Identitäten am besten darauf vorbereitet
In den letzten 20 Jahren hat sich die technologische Entwicklung in vielen Bereichen drastisch beschleunigt. Das Identitätsmanagement als Teil der Cybersicherheit hat einen unglaublichen Wandel durchlaufen, und zwar in einem Tempo, das so niemand vorhersehen konnte. Aber nur wenige Bereiche haben sich derart rasant entwickelt wie das Quantencomputing. Die Geschwindigkeit ist beeindruckend, denn in…
News | Blockchain | Trends Security | IT-Security | Trends 2019 | Whitepaper
Blockchain: Uneinigkeit über Bedrohung durch Quantencomputing
Quantencomputing könnte eine ernstzunehmende Bedrohung für aktuelle Verschlüsselungsstandards und damit auch für die Blockchain-Technologie sein, da die Verschlüsselung ein zentrales Element der Blockchain ist. IT-Sicherheitsentscheider sind sich uneinig, ob diese Bedrohung beherrschbar ist oder nicht. Dies zeigt eine aktuelle Civey-Umfrage unter 1.000 IT-Sicherheitsentscheidern in Deutschland im Auftrag von eco – Verband der Internetwirtschaft e.V.…
News | Business | Trends Wirtschaft | Digitale Transformation | Trends Infrastruktur | Trends Cloud Computing | Favoriten der Redaktion | Infrastruktur | Trends 2019 | Rechenzentrum
Unternehmen wollen Quantencomputing jetzt
Führungskräfte fordern die Forcierung von Quantencomputing-Lösungen zur Beschleunigung des digitalen Wandels und der Erschließung entsprechender Marktchancen. Nahezu 90 Prozent der weltweiten Studienteilnehmer beurteilen die derzeit verfügbaren Computing-Kapazitäten als limitierenden Faktor bei der Realisierung innovativer Businessprozesse. Immerhin zwei Drittel zeigen sich in dieser Hinsicht sehr ungeduldig und hätten lieber heute als morgen konkrete Lösungen anstatt nur…
News | Cloud Computing | Effizienz | Favoriten der Redaktion | Infrastruktur | Rechenzentrum | Ausgabe 3-4-2019
Quantencomputing-Effekte einfach nutzen – Digital Annealing revolutioniert Problemlösungen
Quantencomputer haben zweifellos das Potenzial, die IT-Welt nachhaltig zu verändern. Denn sie bieten eine vielfach höhere Rechenleistung als konventionelle Rechner. Doch bislang sind Quantenrechner wegen ihrer komplexen Technologie meist nur in Forschungslaboren anzutreffen. Lösungen wie der Quantencomputing-inspirierte Digital Annealer machen diese Quantencomputing-Effekte für Unternehmen einfach nutzbar.
News | Cloud Computing | Digitalisierung | Infografiken | Trends 2016 | Outsourcing | Rechenzentrum | Services | Strategien
Quantencomputing für Jedermann über die Cloud
IBM Research macht erstmals einen Quantencomputer öffentlich zugänglich. Ab sofort kann jeder Interessierte mittels Desktop-Computer oder Mobilgerät über die IBM Cloud auf einen Quantenprozessor bestehend aus fünf Quantenbits (Qubits) zugreifen und Experimente durchführen. Der freie Zugang soll Innovationen hin zum praktischen Einsatz von Quantencomputern beschleunigen. Für IBM ist die Quantentechnologie die Zukunft der Informationsverarbeitung. Sie…
News | Business Process Management | Geschäftsprozesse | Infrastruktur | Künstliche Intelligenz | Produktmeldung
Agentic AI verkürzt Durchlaufzeit bei Hitachi um 84 Prozent – WEF zeichnet Werk als »Global Lighthouse Factory« aus
Hitachi Vantaras Storage-Fabrik in Norman, Oklahoma (USA), fertigt rund 3.000 Produktvarianten. KI-Agenten steuern dort inzwischen Nachfrageprognosen, die Bestandsführung und die Konfiguration. Das Weltwirtschaftsforum zählt den Standort damit zu den weltweit fortschrittlichsten Fabriken. Die Speicherproduktionsstätte von Hitachi Vantara in Norman, Oklahoma, wurde vom Weltwirtschaftsforum (WEF) als »Lighthouse«-Fabrik ausgezeichnet. Das Netzwerk versammelt Standorte, die Technologien der vierten…
News | Digitalisierung | Favoriten der Redaktion | Healthcare IT | IT-Security | Strategien
Was deutsche Kliniken vom ersten quantensicheren Krankenhaus Skandinaviens lernen können
Quantenbedrohung wird real: Gesundheitsdaten sind über Jahrzehnte schützenswert; »Harvest Now, Decrypt Later« macht heutige Verschlüsselung bereits heute angreifbar, sobald leistungsfähige Quantencomputer verfügbar werden. Norwegen zeigt den Praxisweg: Das Akershus Universitätsklinikum testet als erstes nordisches Krankenhaus eine quantensichere Verbindung via QKD – inklusive Know-how-Aufbau, Betriebserfahrungen und Infrastrukturtests unter realen Bedingungen. Zwei technologische Pfade: Post‑Quantum Cryptography (PQC)…
Trends 2026 | News | Business | Trends Wirtschaft
Wie krank sind die Arbeitnehmer wirklich?
14,6 Arbeitsunfähigkeitstage je Arbeitnehmer hat das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) im vergangenen Jahr gezählt. Damit liegt dieser Wert auf einem ähnlichen Niveau wie in den Jahren davor. Dagegen waren es noch 2021 mehr als drei Tage weniger. Ähnlich sieht das Bild beim Krankenstand der Gesetzlichen Krankenversicherung aus, wie der Blick auf die Statista-Grafik…
Trends 2026 | News | Trends Kommunikation | Kommunikation | Tipps
Deutschland bei der Internetkonnektivität unter den weltweit besten Ländern
Deutschland belegt weltweit Platz 12 – das zeigt der neue Internet Connectivity Index der Reise-eSIM-App Saily [1]. Angeführt wird das Ranking von Estland, gefolgt von Litauen, Dänemark, Portugal und Frankreich. Bereits zum zweiten Jahr in Folge bewertete der Index 97 Länder in den Bereichen Cybersicherheit, Qualität, Erschwinglichkeit und Freiheit des Internets. Gemeinsam vereinen diese verschiedene detaillierte Merkmale,…
News | Effizienz | Favoriten der Redaktion | Infrastruktur | Lösungen | Rechenzentrum
TU Berlin ebnet Weg zur Serienfertigung von Quantenchips
Durch präzise platzierte Quantenpunkte lassen sich Quantenlichtquellen erstmals skalierbar und reproduzierbar auf Halbleiterchips integrieren. Optische Quantenchips gelten als Schlüsselbausteine künftiger Kommunikations- und Computertechnologien. Ihre Herstellung war bislang jedoch aufwendig, weil die dafür benötigten Quellen für einzelne Lichtteilchen – sogenannte Halbleiter-Quantenpunkte – zufällig auf dem Chip entstanden und zunächst aufwendig lokalisiert werden mussten. Forschende der…
News | Cloud Computing | Effizienz | Infrastruktur | Künstliche Intelligenz | Nachhaltigkeit | Rechenzentrum
JUPITER: Exascale-Supercomputer mit höchster Effizienz
JUPITER am Forschungszentrum Jülich zählt weiter zu den leistungsstärksten Rechnern der Welt. In der aktuellen TOP500-Liste der schnellsten Supercomputer belegt JUPITER Platz 5 weltweit und ist zugleich der energieeffizienteste Rechner der Exascale-Klasse. Blick zwischen die Racks von JUPITER. Copyright: Forschungszentrum Jülich / Sascha Kreklau Laut aktueller TOP500-Liste, die im Rahmen der internationalen Supercomputing-Konferenz ISC 2026…
Trends 2026 | News | Trends Services | Trends E-Commerce | Marketing | Services
Gen Z sorgt für Schlagzeilen – doch Gen X könnte die eigentliche Kaufkraft in den sozialen Medien haben
Eine Analyse der Social-Media-Marketingagentur Sociallyin zeigt: Gen X gehört zu den wertvollsten, zugleich aber am häufigsten übersehenen Zielgruppen in sozialen Medien. Während jüngere Nutzerinnen und Nutzer oft Trends setzen, bringt Gen X andere Stärken mit – hohe Aufmerksamkeit, Plattformtreue und erhebliche Kaufkraft. Wichtige Erkenntnisse Gen X verbringt im Durchschnitt 1,9 Stunden pro Tag in…
