Einbindung der Bürger ist entscheidend für Erfolg von Smart Cities

Initiativen im Bereich Smart Cities drehen sich längst nicht mehr nur um optimierte Verkehrsmuster, Parkplatz Management, effiziente Beleuchtung und Verbesserungen bei öffentlichen Arbeiten.

Laut Gartner ist die Einbindung der Bürger entscheidend für den Erfolg von Smart-Cities-Initiativen.

»Der Weg nach vorn ist heute ein Community-getriebener Bottom-up-Ansatz, bei dem die Bürgerinnen und Bürger integraler Bestandteil der Gestaltung von Smart Cities sind, und nicht eine Top-down-Politik, bei der sich die Stadt-Verantwortlichen allein auf Technologieplattformen konzentrieren«, betont Bettina Tratz-Ryan Research Vice President bei Gartner.


 

Gartner Says Citizen Engagement Is Critical to the Success of Smart Cities

 

Citizen engagement is critical to the success of smart cities, according to Gartner, Inc. Smart city initiatives are no longer about optimised traffic patterns, parking management, efficient lighting and improvements to public works.

 

»The way forward today is a community-driven, bottom-up approach where citizens are an integral part of designing and developing smart cities, and not a top-down policy with city leaders focusing on technology platforms alone,« said Bettina Tratz-Ryan research vice president at Gartner.

 

For smart citizens the focus is not just about the use of technologies such as artificial intelligence (AI) and smart machines, but the enhancement of services and experience. Therefore, citizen-government dialogue is a key component that will ensure that the right issues are tackled.

 

To keep pace with the changing needs of citizens, and the development of new business, cities are now striving to become not just smart, but also innovative. Machine learning and chatbots are being used to engage citizens or assets with their environment. Cities are building business and technology policies to assess the opportunities offered by potenzially disruptive technologies like AI for elderly care, autonomous driving or delivery bots. In addition, there are emerging use cases for blockchain for transactions and in record keeping.

 

»As data analytics and insights become increasingly valuable because of the extensive analytics and learning, data algorithms will become the essential element to create user-focused services,« said Ms Traz-Ryan.

 

What Does This Mean for Government CIOs?

»Changes in citizen mindsets mean that governments must change their mindsets,« said Ms Traz-Ryan. »Government CIOs today need to look at creating innovation strategies to attract new industries and develop digital skills. They need to look at changing their spatial planning, road infrastructure, data and service management.«

 

Gartner analysts recommend CIOs in local governments to:

 

  1. Identify and prioritize: CIOs need to understand the problems that directly impact citizens and apply technology to solve these problems. For instance, they must align data and information gathered through AI and machine learning to match the specific requirements of citizens and the business.

 

  1. Be mindful: CIOs need to be mindful of the digital divide and pay equal attention to the issues of citizens with fewer IT skills. Incorporating technologies such as natural-language-powered virtual personal assistants is a step in this direction.

 

  1. Develop Transparency: CIOs need to create open data strategies guaranteeing access to all interested parties in a city. Open data portals allow industries and universities — as well as interested citizens — unencumbered access.

 

Use Measurements and KPIs to Explain the Progress of Smart City to Stakeholders

The key to CIO success is building objectives by developing key performance indicators (KPIs) that detect stakeholder priorities and measure success and impact.

 

By 2020, two-third of all smart city execution strategies will incorporate KPIs to visualise the impact of mobility-related urban services. »Business strategies must clearly focus on the development of a seamless citizen service experience through digital access to information and government services,« said Ms Tratz-Ryan.

 

Gartner clients can get more information from the report »New Business and Technology Priorities in Smart City Require CIOs to Change.«

 


 

Smart City ist noch ein spanisches Dorf, weckt aber Interesse

Vor allem Energieeffizienz ist attraktiv.

Selbstfahrende Autos, energiesparende Bauweise, künstliche Intelligenz – kaum ein Tag vergeht ohne die Verlautbarung von Neuerungen in diesen Bereichen. Fragt man jedoch in der Bevölkerung nach Smart City, herrscht meist Schweigen im Walde. Nur knapp jedem Fünften ist der Begriff geläufig. Doch was verbindet man damit? Und welche Optionen wecken Interesse? Der Austrian Internet Monitor hat die Details [1].

Begriff ist noch nicht in der Bevölkerung angekommen

Nur 17 % der Befragten können mit dem Begriff »Smart City« etwas anfangen, das sind geringfügig mehr als vor einem Jahr. Auch kann man sich unter der Bezeichnung recht wenig vorstellen – am ehesten wird sie mit Vernetzung und Digitalisierung in Verbindung gebracht. Die höchste Smart-City-Affinität weisen die Altersgruppe 20-29, Selbstständige und Personen mit Matura auf.

Interesse gilt vor allem der Energieeffizienz

Das Interesse an Smart-City-Optionen ist generell hoch. Die höchste Attraktivität weist energiesparendes Wohnen auf – 65 % sind sehr oder eher interessiert. Auch Navigationssysteme mit Zusatzfunktionen – wie etwa die Anzeige von Staus (55 %) oder freien Parkplätzen (51 %) – stößt auf Resonanz. Ebenso wecken Elektro-Fahrzeuge das Interesse der Befragten (52 %). Geht es allerdings darum, menschliche Services durch künstliche Intelligenz zu ersetzen, fallen die Reaktionen sehr zurückhaltend aus: In einem Lokal von einem Roboter bedient zu werden, kann sich mit 12 % kaum jemand vorstellen.

Die Trend-Zielgruppe der digitalen Individualisten – also die vernetzte Avantgarde – ist der Bedienung durch einen Kellner ohne Fleisch und Blut stark überdurchschnittlich aufgeschlossen. Jeder zweite digitale Individualist findet diese Option reizvoll. »Die Berührungsängste sind in dieser Zielgruppe sehr gering, da die digitalen Individualisten grundlegendes Technikvertrauen und entsprechende Kompetenz haben. Die menschliche Komponente schätzen sie dort, wo sie Mehrwert bietet, bei einfachen Serviceaufgaben ist das nicht der Fall«, so Martin Mayr, Mitglied der Geschäftsleitung von INTEGRAL.

Bei selbstfahrenden Autos ist man skeptisch

Es überwiegen die Zweifel, ob selbstfahrende Autos bereits für den Alltagsbetrieb reif sind. Zudem bekennt eine Mehrheit (75 %), auf das Vergnügen, ein Auto zu lenken, nicht verzichten zu wollen. Die Nutzung eines selbstfahrenden Autos kann sich ein Drittel vorstellen. Bietet das Fahrzeug eine optionale Steuerung durch einen Fahrer, steigt das Interesse geringfügig an. Am ehesten ist die junge Zielgruppe für autonomes Fahren zu begeistern.

Zwei Drittel zweifeln an Datensicherheit

Beim autonomem Fahren bestehen auch starke Zweifel hinsichtlich der Datensicherheit. Die Bedenken sind gegenüber 2016 noch weiter angestiegen und werden in allen Bevölkerungsgruppen geäußert. Digitale Individualisten sind hier vergleichsweise sorglos.

 

[1] Der INTEGRAL AIM-Consumer wird von INTEGRAL Markt-und Meinungsforschung mittels telefonischer Interviews, repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 14 Jahren, durchgeführt. Darüber hinaus liefern vertiefende Online-Befragungen Einblicke in Schwerpunkte der Nutzung neuer Medien. INTEGRAL ist Spezialist im Bereich der Internet-und Onlineforschung und liefert seit 1996 kontinuierlich Informationen über die Nutzung und Entwicklungsperspektiven des Internets und anderer neuer Kommunikationstechnologien.

 


 

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