5 Sicherheitstipps bei Pokémon GO

foto cc0 pixabay stux pokemon go strasse

foto cc0

Die meisten haben bereits von Pokémon GO gehört, es gespielt oder die zahlreichen Sicherheitsbedenken rund um das Spiel mitbekommen.

Seit Anfang Juli ist das Spiel nicht mehr aus den Schlagzeilen wegzudenken: In Nordamerika, Australien, Europa und Japan wird es für Verkehrsunfälle, Verbrechen und (in seltenen Fällen) sogar für einige Todesfälle verantwortlich gemacht.

Es hat wohl niemand erwartet, dass eine Spiele-App so schnell so beliebt wird und so große Kreise zieht. Leider stehen hinter dem Spaß auch einige Gefahren.

Anzeige

Malwarebytes zeigt fünf Wege, wie Spieler sich sicher in der Welt von Bisasam und Pikachu bewegen:

 

  1. Stellt sicher, dass der Google- oder Apple-Account, den Ihr für den Pokémon GO nutzt, mit einem starken Passwort gesichert ist. Außerdem solltet Ihr die Zwei-Faktor-Authentisierung aktivieren.

Das ist ein allgemeiner Tipp für Nutzer mit Online-Accounts und gilt nicht nur für Pokémon GO.

Anzeige

 

  1. Ladet Euch keine inoffiziellen Versionen der App herunter oder installiert sie. Das gilt auch für andere Apps, die Euch bei Pokémon GO helfen sollen.

Viele der inoffiziellen Versionen sind mit Schadsoftware infiziert. Einige dieser Apps sind sogar in der Lage, den Bildschirm des Smartphones zu entsperren, um im Hintergrund auf Werbeanzeigen auf pornographischen Seiten zu klicken. Andere Apps behaupten, zu Pokémon GO zu gehören und versprechen, die Pokécoins zu erhöhen, funktionieren aber wie Scareware.

 

  1. Besucht keine Seiten, die Gratis-Items für Pokémon GO versprechen.

Wenige Tage nach dem Start von Pokémon GO fanden Experten die ersten betrügerischen Seiten, die das Spiel als Lockmittel nutzten.

 

  1. Gib Deine Anmeldeinformationen an niemanden heraus.

Auch nicht an enge Freunde oder Familienmitglieder. Eine kürzlich veröffentlichte Studie zeigte, dass gerade Kinder in der EU keine Hemmungen haben, ihre Account-Informationen zu teilen. Auch Jugendliche und Erwachsene denken sich oft nichts dabei. Was viele dabei außer Acht lassen: Mit den Anmeldedaten von Pokémon GO, erhalten die Personen auch Zugang zu anderen Accounts wie Facebook oder Twitter.

 

  1. Nutzt Prepaid- oder Geschenkkarten, wenn Ihr in der App Items kauft und nicht Eure Kreditkarte.

Manchmal müssen Spieler gewisse Items online kaufen, weil sie sonst nicht an ihr Ziel kommen: Gotta Catch ‚Em All. Geschenkkarten stellen eine sichere Alternative dar. Google und Apple bieten beide diese Möglichkeit an.

 

Der Verkauf von Pokémon GO-Accounts:

Einige GO-Spieler versuchen ihre Accounts auf eBay, Craigslist oder sogar auf Facebook zu verkaufen, nachdem sie ein hohes Level erreicht haben oder aus anderen Gründen. Auch wenn das ein logischer Schritt für Spieler erscheint, stellt das amerikanische Software-Unternehmen Niantic Labs, das Pokémon GO entwickelt hat, in seinen AGBs klar, dass es Nutzern nicht erlaubt ist, die App oder ihren Account zu verkaufen, weiter zu verkaufen, zu mieten oder zu leasen.


Warnung: Virtuelle Monster bei Pokémon GO bringen reale Datenschutzprobleme

Der Pokémon-Effekt

Die »Kopf-runter-Gesellschaft« als neues soziales Phänomen

Die 10 wichtigsten Trends 2016 bei Apps und ihrer Entwicklung

Jeder Dritte bezahlt für Spiele-Apps

Augmented Reality in der Fertigung – Killerapplikation oder Hype?

Wie eine Augmented-Reality-Brille Geschäftsmodelle verändern wird

Schein und Sein: Virtual und Mixed Reality verändern die Arbeitswelt

Schreiben Sie einen Kommentar