Börsengänge von Internetunternehmen: Snaps erfolgreicher Börsenstart im Vergleich

Mit einem ordentlichen Kurssprung hat Snap Donnerstag an der New Yorker Börse seinen Einstand als börsennotiertes Unternehmen gefeiert. Um 11 Uhr 20 Ortszeit wurden die Aktien der Snapchat-Mutter erstmals an der NYSE gehandelt. Der Eröffnungskurs von 24 US-Dollar bedeutete einen Anstieg von mehr als 40 Prozent gegenüber dem Ausgabepreis von 17 Dollar. Nach einigem auf und ab schloss die Aktie schließlich bei 24,48 Dollar, was Snap eine Bewertung von 28,3 Milliarden US-Dollar bescherte.

Wie unsere Grafik zeigt, sind kräftige Kurssprünge bei Börsengängen von Internetunternehmen keine Seltenheit. Mit dem Anstieg von 44 Prozent gegenüber dem Ausgabekurs reiht sich Snap in der Mitte anderer Branchengrößen ein. Die größten Kurssprünge gab es Ende der 90er Jahre, kurz bevor die erste Internetblase platzte.

So gut ein dickes Plus zum Börsenstart für die Außenwirkung ist, zu groß sollte es doch nicht sein. Ziel eines Börsenganges ist es schließlich, Kapital für das Unternehmen einzusammeln. Ein zu großer Kursanstieg lässt auf eine zu niedrig angesetzte Bewertung bei der ursprünglichen Ausgabe der Aktien schließen. Das Unternehmen lässt Geld liegen, die Gewinner der Zuteilung freuen sich über schnelle Kursgewinne. Felix Richter

https://de.statista.com/infografik/8375/boersengaenge-internet/


 

Nur wenige Deutsche nutzen Snapchat

 

Der Börsengang von Snapchat wird bejubelt, doch in Deutschland ist das soziale Netzwerk noch vergleichsweise klein. Das zeigt ein Blick auf die Nutzerzahlen.

Laut der ARD-ZDF-Onlinestudie 2016 nutzten im vergangenen Jahr gerade mal 6 Prozent der Deutschen mindestens einmal in der Woche Snapchat. Zum Vergleich: Auf Facebook waren 41 Prozent der Befragten regelmäßig aktiv, wie die Statista-Grafik zeigt.

Snapchat-Nutzer in Deutschland sind fast ausschließlich jung. So gaben in der ARD-ZDF-Onlinestudie 23 Prozent der 14- bis 29-Jährigen an, regelmäßig Snapchat zu nutzen, während es bei den Altersgruppen ab 30 Jahren nur noch 1 Prozent waren. Auf Instagram und vor allem auf Facebook sind auch ältere Menschen aktiv. Frauke Suhr

https://de.statista.com/infografik/8353/nur-wenige-deutsche-nutzen-snapchat/

 


 

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