Die deutsche Wirtschaft stellt unvermindert ein

Die Bereitschaft bei deutschen Unternehmen neues Personal einzustellen, ist auf hohem Niveau nahezu konstant geblieben. Das ifo Beschäftigungsbarometer sank im Juni auf 104,0 Punkte, nach 104,1 Punkten im Mai. Der deutsche Arbeitsmarkt kennt gegenwärtig nur eine Richtung: nach oben.

In der Industrie sind die Beschäftigungserwartungen merklich gestiegen. Die Elektroindustrie und der Maschinenbau bleiben die wichtigsten Treiber für die Dynamik in der Branche. Im Handel, bei den Dienstleistern und im Bauhauptgewerbe gaben die Beschäftigungserwartungen hingegen etwas nach. Jedoch auch hier wollen die Unternehmen in der Summe mehr Jobs schaffen. Im Dienstleistungssektor wollen vor allem Firmen aus dem Transport und der Logistik neue Mitarbeiter einstellen.

 

 


 

Atypische Beschäftigung: Fast 1 Million Leiharbeiter

Beschäftigungsdauer: 10 Jahre im selben Betrieb

Berufsfeld IT: Beschäftigungslage und Einkommen

Beschäftigungsboom in Deutschland hält an – Wachstumsbremse Fachkräftemangel

Zeitarbeit kann ein Sprungbrett in eine andere Beschäftigung sein

 


 

Reputation Ranking 2018: Deutsche würden am liebsten für Lego arbeiten

Die Top 3 der Unternehmen, für welche die meisten Deutschen stolz wären zu arbeiten, erinnert an frühere Kindheitsträume. Mit 41,0 Scorepunkten (auf einer Bewertungsskala von -100 bis +100 Punkten) liegt mit Lego der größte Spielzeughersteller der Welt deutlich auf dem ersten Platz. Auf Platz zwei mit 34,1 Punkten folgt die Fluggesellschaft Lufthansa und auf Platz 3 der Hersteller für Gesellschaftsspiele Ravensburger (33,5 Punkte).

Mit dem aktuellen Reputation Ranking von YouGov werden die Unternehmen mit dem besten Arbeitgeberimage ausgezeichnet. Die Daten des täglichen Markenmonitors YouGov BrandIndex zeigen, dass Miele und Haribo ebenfalls einen guten Ruf als potenzieller Arbeitgeber bei den Deutschen aufweisen. Der Hersteller von Elektrogeräten sichert sich mit 33,1 Punkten den vierten und das Bonner Unternehmen von Hans Riegel (31,5 Punkte) den fünften Platz des Reputation Rankings. Die nachfolgenden Plätze sechs bis zehn belegen Bosch (31,5 Punkte), Google (31,3 Punkte), Nivea (30,4 Punkte), Lindt (30,3 Punkte) und Adidas (29,3 Punkte). Das Ranking ergibt sich aus den erhobenen Reputation-Scores, den die Marken über den Zeitraum von Mai 2017 bis April 2018 erzielt haben.

 

Top Improver 2018

Der Vergleich der aktuellen Scores mit den Vorjahreswerten zeigt mit Abstand die größten Verbesserungen bei Messaging-Dienst Whatsapp und Einrichtungskonzern Ikea, jeweils mit einem Zuwachs von +2,4 Scorepunkten. Ebenfalls zu den Top Improvern zählen Puma (+1,0 Punkte), Dm (+0,9 Punkte), Paypal (+0,7 Punkte), Ariel (+0,7 Punkte), Rewe (+0,5 Punkte) und Nivea Men (+0,5 Punkte). Die Top 10 Improver komplettieren die Modemarken Adidas und Levi‘s, jeweils mit einem Zuwachs von +0,4 Punkten gegenüber dem Vorjahr.

Im internationalen Vergleich zeigen sich, wie unterschiedlich die Präferenzen der Länder jeweils sind. In den USA ist mit Mayo Clinic (52,9 Punkte) und Johns Hopkins Medice (48,4 Punkte) das Thema Gesundheit sehr wichtig. Auf Platz 3 der Unternehmen, für das die Amerikaner besonders gern arbeiten würden, folgt Online-Gigant Amazon (64,1 Punkte)

In China wiederrum würden die Menschen am liebsten für den Bezahldienst Alipay (44,6 Punkte) arbeiten. Auch beliebt als Arbeitgeber sind der Messengerdienst Wechat (40,3 Punkte) und die staatliche Fluggesellschaft Air China (39,9 Punkte). Die Italiener sind ebenfalls von Internetdiensten als Arbeitgeber überzeugt. Auf Platz 1 und 2 stehen zwei der großen vier Technologiekonzerne: Google (36,7 Punkte) und Amazon (33,8 Punkte). Bronze holt sich Booking.com (31,0 Punkte).

 

[1] Über das Ranking: Die Ergebnisse des Rankings entstammen der kontinuierlichen Markenperformance-Messung YouGov BrandIndex, im Rahmen welcher täglich rund 1.200 Marken in Deutschland mithilfe bevölkerungsrepräsentativer Online-Interviews bewertet werden. Um den Reputation-Score einer Marke zu ermitteln, wurden Kennern einer Marke die folgenden Fragen gestellt: »Stellen Sie sich vor, Sie befänden sich auf Jobsuche (oder helfen einem Freund bei der Jobsuche). Für welche dieser Marken wären Sie stolz zu arbeiten? Gehen Sie davon aus, dass Sie sich auf eine Position bewerben, die Ihrem aktuellen Job entspricht beziehungsweise auf die Sie sich tatsächlich bewerben würden.« sowie »Und für welche dieser Marken wäre es Ihnen unangenehm zu arbeiten? Gehen Sie davon aus, dass Sie sich auf eine Position bewerben, die Ihrem aktuellen Job entspricht beziehungsweise auf die Sie sich tatsächlich bewerben würden.« Der Reputation-Score ergibt sich aus dem Saldo der insgesamt abgegebenen positiven und negativen Bewertungen und kann somit auf einer Skala von -100 Punkten, bei ausschließlich negativen Bewertungen, bis +100 Punkten, bei ausschließlich positiven Bewertungen, liegen. Für das Ranking wurden die Daten mittels des Total-Scoring-Verfahrens ausgewertet. Dies bedeutet, dass neben den abgegebenen Bewertungen der Markenkenner auch die verhältnismäßigen Anteile der Nicht-Kenner einer Marke mit in die Auswertung einfließen.Das »Arbeitgeberimage« (Reputation) ist eine von insgesamt sechs Bewertungsdimensionen, die YouGov für den BrandIndex erhebt, um die Performance von Marken aus Sicht von Verbrauchern zu tracken. Die anderen fünf Bewertungsdimensionen sind der allgemeine Eindruck, das Preis-Leistungs-Verhältnis, die Qualität, die Kundenzufriedenheit sowie die Weiterempfehlungsbereitschaft.

 


 

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