State of Visual Media Report: Bild- und Videovolumen steigt um mehr als 25 Prozent 

Illustration: Absmeier Geralt

Cloudinary hat seinen vierten State of Visual Media Report veröffentlicht. Der Report untersucht über den Zeitraum von März 2021 bis März 2022 durchschnittlich 219 Milliarden Transaktionen pro Monat, um herauszufinden, wie mehr als 375 Unternehmen aus 13 Branchen Bilder und Videos nutzen, um für alle digitalen Touchpoints ansprechende Online-Erlebnisse zu schaffen.

 

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Die Analyse zeigt, dass die Optimierung von Bildern und Videos die Umsetzung von Geschäftszielen wie schnellere Markteinführung, verbesserte Produktivität und Kosteneinsparung, die Umsetzung von Barrierefreiheit und Nachhaltigkeit, unterstützt. Fazit: werden Bilder und Videos richtig eingesetzt, sind sie ein wichtiger Wachstumskatalysator.

 

Zu den Ergebnissen des State of Visual Media Report 2022 gehören:

  • Skalierbarkeit und neue Bildformate: Die Auslieferung von Bildern stieg im untersuchten Zeitraum um 25 Prozent. Auch die Auslieferung von Videos nahm in allen Branchen deutlich zu und stieg etwa im Einzelhandel um 37 Prozent. Das leichtgewichtige Bildformat WebP wurde mit 59 Prozent zwar am häufigsten ausgeliefert, verbrauchte aber nur 35 Prozent der Bandbreite. Im Gegensatz dazu JPEG, das mit nur 23 Prozent der Requests ganze 38 Prozent der Bandbreite verbrauchte. Trotz der Zahlen bleibt JPEG nach wie vor das am meisten unterstütze Bildformat.
  • Im E-Commerce sind gigantische Dimensionen die neue Normalität: E-Commerce-Unternehmen verzeichneten rund um den Black Friday einen massiven Anstieg beim Bildverkehr. So stieg bei großen Firmen, die Bandbreite um 186 Prozent im Vergleich zu ihrem durchschnittlichen jährlichen Traffic, während kleine und mittlere Unternehmen Spitzenwerte von bis zu 415 Prozent verzeichneten. Bei Videos war der Trend genau umgekehrt: Bei kleineren Firmen blieb der Video-Traffic im Laufe des Jahres relativ konstant, während bei größeren Unternehmen das Videovolumen anstieg. Ein Unternehmen verzeichnete etwa einen Anstieg des Videodatenverkehrs vom Black Friday bis zum Cyber Monday, um mehr als 35 Prozent von 20 TB auf 52 TB.
  • Geschwindigkeit und Flexibilität erfordern eine neue, offene IT-Architektur: Für den untersuchten Zeitraum konnte Cloudinary ein steigendes Interesse in die MACH-Architektur (Microservices, APIs, Cloud und Headless) beobachten. So ist die Zahl der Kunden, darunter Unternehmen wie River Island, Paul Smith oder Rapha, die im letzten Jahr eine MACH-Architektur eingeführt haben, deutlich gestiegen. Laut einer Umfrage der MACH Alliance streben 47 Prozent der befragten Unternehmen den Wechsel von monolithischen zu kombinierbaren »Best-of-Breed Lösungen« an und 79 Prozent wollen ihrer Architektur in Zukunft mehr MACH-Komponenten hinzufügen.
  • Mehr Bildverkehr bei TikTok, Rückgang bei Facebook und Pinterest: Die Auslieferung von Bildern an soziale Netzwerke schwankt stark von Monat zu Monat. Insgesamt bleibt Facebook zwar die Nummer eins (mehr als 154 Milliarden Requests), gefolgt von Instagram (74 Milliarden Requests) und Pinterest (51 Milliarden Requests). Allerdings sind die Zahlen für Facebook und Pinterest rückläufig, während Instagram stabil bleibt und TikTok ansteigt. So ist die Auslieferung von Bildern im April 2022 im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Vorjahr um 23 Prozent und bei Pinterest um 79 Prozent rückläufig, während Instagram um zwei Prozent und TikTok um 67 Prozent zugelegt hat.
  • Bild- und Video-hilft, Nachhaltigkeitsziele zu erreichen: Für den untersuchten Zeitraum verzeichnete Cloudinary ein wachsendes Interesse von Unternehmen, die Optimierung von Bildern und Videos nicht nur zur Verbesserung der Leistung zu nutzen, sondern auch, um ihre Nachhaltigkeitsziele zu unterstützen. Die Übertragung von ein GB an Daten erzeugt in etwa drei kg CO₂. Alles, was die Bandbreite reduziert, verringert also den CO₂-Fußabdruck einer Website oder App. So konnte zum Beispiel eine führende internationale Sportbekleidungsmarke den Bandbreitenverbrauch um 40 Prozent von 6,8 TB/Tag auf 4,05 TB/Tag senken. Über ein Jahr verteilt, sparte das Unternehmen 618 TB Bandbreite ein, was 1890 Tonnen CO₂ entspricht.

 

»Unsere Daten veranschaulichen, dass Bilder und Videos, wenn sich richtig gehandhabt werden, ein wichtiger Wachstumskatalysator sind«, sagte Tal Lev-Ami, Mitbegründer und CTO von Cloudinary. »Wenn es um die Nutzung von Bildern und Videos geht, müssen Unternehmen heute flexible und reaktionsfähig sein. Sei es, um neue TikTok-Kampagnen zu starten oder um komplexen Direct-to-Avatar (D2A) Handel im Metaverse zu ermöglichen. Wir sehen auch, dass immer mehr Kunden zu IT-Stacks wechseln, bei denen jede Komponente erweiterbar, skalierbar und bei Bedarf austauschbar ist.«