Trends, wohin man blickt

Computing Everywhere, Internet der Dinge, lernfähige Systeme, digitale Transformation, digitale Ökönomie, innovative Datenanalyse, Big Data, intelligente Maschinen, Softwareroboter, Cloud Computing, Software-Defined-Networking, Software-Defined-Datacenter, skalierbare Webanwendungen, risikobasierte Sicherheitsmaßnahmen, Bring Your Own Device, Bring Your Own Identity, Smart Connected Products, Industrie 4.0, Subscription Economy, ultra-personalisiertes Marketing, Omnichannel Commerce, Wearables, 3D-Druck, Geotainment, Fachkräftemangel, mobile Arbeitskräfte, Work-Life-Balance, …

Das sind nur einige der Trends die für die IT von Bedeutung sind oder die durch die IT erst gestaltet werden. Ich verfolge nun seit über 30 Jahren die Entwicklung in der Informationstechnologie. Die ITK-Branche war immer eine der Innovativsten in der Wirtschaft. Es mangelte nie an Neuentwicklungen und Trends, es wurde nie langweilig. Was sich aber zurzeit abzeichnet kommt einer Wirkungsverstärkung der letzten zehn Jahre gleich. Noch nie mussten Unternehmen gleichzeitig so viele Trends beobachten und sich für die zukünftigen Entwicklungen wappnen.

In der Vergangenheit haben die Organisationen ihre Prozesse und Transaktionen durch die Digitalisierung automatisiert und beschleunigt. Sie sind enger an Kunden und Geschäftspartner herangerückt. Das war überschaubar und erforderte in der Regel moderate Anpassungen der Geschäftsmodelle. Was sich aber derzeit abzeichnet, verlangt von jeder Organisation eine Neuausrichtung, eine Neujustierung der Geschäftsmodelle und das sich Einbinden in veränderte Wirtschaftsgefüge.

Nicht nur die Produktionsbetriebe befinden sich in der vierten industriellen Revolution. Alle Branchen, alle Wirtschaftsbereiche, sämtliche staatlichen und kommunalen Organisationen erfahren einen Umbruch. Every business is a digital business. Branchengrenzen werden verschwinden. Es geht jetzt auch darum sich in größere digitale Ökosysteme zu integrieren um die nächste Generation an Produkten, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen zu entwickeln. Dabei wird es Gewinner und Verlierer geben. Je nachdem, auf welche Trends man setzt – und welche sich dann tatsächlich durchsetzen.

Herzlichst, Ihr Albert Absmeier
Chefredakteur

 

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