Wandel bei Beschaffung und Wartung von Rechenzentren

Mehr Herstellerunabhängigkeit und höhere Investitionen in Hardware aus Vorbesitz.

Laut einer globalen Studie über Beschaffung und Wartung in Rechenzentren sagten etwa 60 Prozent der Befragten, dass sie hersteller- beziehungsweise lieferantenunabhängige Wartung (Third-Party Maintenance, TPM) nutzen wollten [1]. 53 Prozent erwerben inzwischen Hardware aus Vorbesitz. Die wichtigsten Faktoren für diesen Trend seien Kostenreduktion, bessere Support-Angebote von unabhängigen Wartungsfirmen und gute Erfahrungen mit Hardware der Vorgängermodell-Generation. Die Studie wurde im Auftrag von Curvature vom Forschungsinstitut Dimensional Research erstellt und unter mehr als 500 IT-Entscheidern weltweit durchgeführt.

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Im Generellen zeigt die Studie nach einer schon im Jahr 2015 gewachsenen Akzeptanz für 2016 ein starkes Wachstumspotenzial für Hardware aus Vorbesitz und Wartungsalternativen, mit folgenden Einzelergebnissen:

  • 96 % der Befragten sehen herstellerübergreifende Rechenzentren als Vorteil wegen der damit möglichen Kostenoptimierung, der geringeren Abhängigkeit und der damit verbundenen größeren Flexibilität
  • 92 % verwenden Hardware aus Vorbesitz, Third-Party Maintenance oder herstellerunabhängige Infrastruktur in ihren Rechenzentren, was sich folgendermaßen zusammensetzt:

– 53 % erwerben Hardware aus Vorbesitz

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– 60 % nutzen Third-Party Maintenance

  • 85 % besitzen herstellerunabhängige Umgebungen
  • 90 % sehen Vorzüge der Third-Party Maintenance in ihren Rechenzentren, vor allem durch

– Möglichkeiten der Kostensenkung (69 %)

– Kostenoptimierung durch gemischte Wartungslösungen, die sowohl unabhängige Wartung als auch Herstellerwartung (OEM) umfassen (42 %)

– die Zusammenarbeit mit einem Anbieter, der ausschließlich auf Wartung fokussiert ist (35 %)

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– Größere Flexibilität für künftigen Bedarf (34 %)

– Verringertes Risiko einer blockierenden Abhängigkeit (31 %)

  • 60 % hatten den Einsatz von Hardware aus Vorbesitz, TPM oder herstellerunabhängigen Infrastrukturen schon 2015 verstärkt und 54 % wollen dies 2016 noch erweitern.

 

Trotz dieser deutlichen Hinwendung zu nicht konventionellen Wegen der Beschaffung und Wartung im Rechenzentrum bleibt noch reichlich Wachstumsspielraum. Mehr als die Hälfte (55 %) beharren noch auf einem Einzelanbieter-Ansatz, zumindest für bestimmte Hardware des Rechenzentrums, wobei dies am stärksten bei Netzwerkausstattung zu finden ist (40 %), gefolgt von Servern (36 %) und Storage (29 %).

Doch der Trend entwickelt sich weg von diesen konventionellen Wegen der Beschaffung. Die meisten Firmen, die bereits Alternativen bei Beschaffung und Wartung nutzen, planen sogar, dies weiter auszudehnen und noch mehr in diese Alternativmethoden zu investieren.

»Wenn man sich die heutige, komplexe Situation in der IT betrachtet, erkennt man, vor welchen Herausforderungen die Entscheider stehen. Einerseits müssen sie die Fähigkeiten und Qualitäten heutiger Technologien nutzen, andererseits müssen die Kosten berücksichtigt werden, denn schließlich geht es darum, dass die Unternehmen Gewinne einfahren und die Investitionen sich rechnen,« sagt Bernd Sommer, Major Accounts Director bei Curvature in Deutschland. »Die hier vorgelegte Studie macht deutlich, dass es eine wachsende Bewegung hin zu alternativen Möglichkeiten der Beschaffung und Wartung gibt, die den genannten Anforderungen entsprechen. Curvature unterstützt diese Unternehmen mit seinem Serviceangebot an Third-Party Maintenance und Geräten aus Vorbesitz, wodurch sie mit herstellerunabhängiger Infrastruktur kosteneffizienter werden – sowohl im Netzwerk wie bei Servern und Storage.«

Flexibilität und Wahlmöglichkeiten

Die Untersuchung zeigt auch, dass die Käufer immer mehr nach Flexibilisierung und erweiterten Wahlmöglichkeiten suchen. Dies wird von einer Reihe von Faktoren beeinflusst, zu denen sowohl neue Technologien mit flexibleren Architekturen zählen, als auch neue Möglichkeiten, leistungsstarke Geräte aus Vorbesitz erwerben zu können und TPM zu nutzen.

o sagt Paul Jones, CTO beim amerikanischen Klinikbetreiber Sisters of Charity Health System: »Der Wert der Zusammenarbeit mit Curvature war für uns sehr schnell sichtbar. Sie versuchten nicht, wie bei Originalanbietern üblich, uns möglichst viel zu verkaufen, vielmehr waren sie von Anfang an auf unserer Seite und sahen quasi mit unseren Augen, was wir brauchten und was für uns am besten war. So halfen sie uns, die nutzbare Lebensdauer unserer Systeme deutlich zu verlängern, was uns Hunderttausende von Dollars sparte.”

[1] Weltweit wurden IT-Entscheider in einer Online-Umfrage per E-Mail angeschrieben und um Auskunft über die Ausstattung ihrer Rechenzentren gebeten, um Erfahrungen, Herausforderungen und Entwicklungen bei Beschaffung und Wartung von Rechenzentren quantifizierbar zu erheben. Eine Gesamtheit von 507 qualifizierten Einzelpersonen nahm an der Umfrage teil. Alle waren sie direkt verantwortlich oder leiteten die verantwortlichen Teams für die Infrastruktur beziehungsweise Architektur und die Implementierung der verwendeten Geräte, deren Beschaffung und Wartungsdienstleistungen. Die Befragten stammten aus einem breiten Querschnitt von Branchen, unterschiedlichen Unternehmensgrößen, Herkunftsländern und Verantwortlichkeiten.
Die vollständige Studie ist unter dem Titel: »TRENDS IN DATA CENTRE PROCUREMENT AND SUPPORT – A SURVEY OF IT DECISION MAKERS” zum Download verfügbar: https://www.curvature.com/upload/data-center-industry-trends-2016.pdf

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