Wie designed man einen »Digital Workspace« für das eigene Unternehmen?

Der Digital Workspace ist in aller Munde. User Experience, Mobilität und Agilität bestimmen die Anforderungen, die IT-Abteilungen aufgetragen werden. Cloud-Lösungen und Virtualisierungsansätze versprechen die Lösung aller Client-Herausforderungen. Wie kommt man aber konkret von einer bestehenden – oft immer noch am Fat-Client orientierten – End-User-Computing-Architektur zu einem modernen Digital Workspace?

Der Ausgangspunkt sollte eine Geschäftsprozessanalyse sein, die bei den meisten Unternehmen im Rahmen von Digital-Business- beziehungsweise Digital-Transformation-Überlegungen ohnehin ansteht. In diesem Zusammenhang wird dann meist auch schnell klar, wie mobil das Unternehmen wirklich ist. In einem zweiten Schritt sollten Mitarbeiter über ihre Aufgaben und eine mögliche veränderte IT-Unterstützung befragt oder besser noch bei der täglichen Arbeit über einige Tage beobachtet werden.

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Abbildung 1: Digital Workspace – Herangehensweise

Aus diesen Erkenntnissen heraus und unter Einbeziehung der Unternehmensstrategie kann dann eine Digital-Workspace-Strategie abgeleitet werden. Dies jedoch nicht als Stand-Alone-Strategie, sondern unter Einbeziehung der Strategien für Social Collaboration, Big Data, Cloud Computing, IoT/Industrie 4.0 und damit letztlich der Digital-Transformation-Strategie als Ganzes.

Auf Basis der dann abgeglichenen Workspace-Strategie kann dann eine Zielarchitektur für unterschiedliche Mitarbeiterrollen entwickelt und die entsprechende Infrastruktur ausgewählt werden. Infrastruktur bedeutet in diesem Zusammenhang sowohl die Devices, als auch die Software, Services und Service Level.

Der nächste wichtige Schritt ist die Entscheidung, ob der Aufbau und Betrieb der entsprechenden IT-Infrastrukturen intern erfolgen soll oder einem Dienstleister übergeben werden soll. Zu diesem Zeitpunkt sollte auch entschieden werden, ob und falls ja für welche Bereiche Cloud-Lösungen betrachtet werden sollen.

Anschließend können dann Lösungen oder Dienstleister ausgewählt, die die Strategie und insbesondere die User-Bedürfnisse erfüllen und die entsprechende Transition geplant werden. Der Transition kommt hier eine besonders wichtige Rolle zu, da hier quasi Parallel Devices, Apps und ggf. Arbeitsabläufe verändert werden.

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Abbildung 2: Digital Workspace – Abhängigkeiten

Experton Group unterstützt Sie gern auf Ihrem Weg zu einem optimalen Digital Workspace. Bei Fragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung. Bitte schreiben Sie an wolfgang.schwab@experton-group.com.

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