Gemeinsam mit Nvidia hat Cloudian eine KI-Plattform vorgestellt, die eine im eigenen Rechenzentrum gehostete KI-Umgebung ermöglichen soll. Was der Anteil seitens Cloudian dabei ist, wen diese Lösung adressiert und warum in diesem Kontext eine Nvidia-Lizenzierung wichtig ist, darüber haben wir mit Carsten Graf auf dem CloudFest 2026 sprechen dürfen.

Was genau habt ihr denn dieser Tage gemeinsam mit NVIDIA vorgestellt?
Wir haben zusammen mit NVIDIA eine vollständige AI Data Platform-Lösung vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine One-Stop- bzw. In-the-Box-Solution. Dabei stellen wir den Infrastruktur-Stack bereit, haben die NVIDIA-Blueprints zusammengestellt und auch die erforderliche Software geschrieben. Damit lässt sich ein Private Usecase aufbauen. Ein typisches Beispiel hierfür ist ein KI-gestützter Chatbot, den man im eigenen Rechenzentrum privat betreiben kann.

Wer ist die »Kundschaft« für diese KI-Lösung?
Die Kundschaft ist die klassische Cloudian-Kundschaft, also all diejenigen, die gerne etwas privat betreiben wollen, also im eigenen Rechenzentrum. So kann man zum Beispiel eine eigene ChatGPT-Instanz realisieren. Viele Firmen wollen ihre Daten selber behalten. Das sind die klassischen Kunden, die eine Lösung selber aufbauen, die Hoheit über ihre Daten behalten und somit ihre eigenen Daten nutzen können.

Was bedeutet für Cloudian die Zertifizierung dieser KI-Lösung?
Der Vorteil ist, dass die Lösung von NVIDIA zertifiziert ist. Das bedeutet, dass wir durch einen sehr rigiden Prozess durchgegangen sind und mit NVIDIA sämtliche erforderlichen Komponenten definiert haben. Man bekommt also eine Lösung, die Ende-zu-Ende funktioniert und von NVIDIA freigegeben ist. Damit bekommt man eine zuverlässige Zertifizierung, es funktioniert einfach sehr gut, das ist der wesentliche Vorteil. Die Lösung ist schon verfügbar, man kann gerne mit uns reden und entsprechend einen Proof-of-Concept aufsetzen.
