
Illustration Absmeier ki
- Humanoide Roboter sind bereits in Pilotprojekten angekommen; Europas Stärke liegt aktuell vor allem in Mechanik, Sensorik und Präzisionstechnik.
- Die eigentliche Wettbewerbsentscheidung fällt im „Brain“: KI-Foundation-Models und Trainingsdaten machen Roboter adaptiv und wirklich intelligent.
- Europa/Deutschland droht hier abhängig zu werden, weil US- und chinesische Anbieter Foundation Models dominieren und Europas eigene Systeme kaum vorhanden sind.
- Zentrales Risiko ist ein Daten-Lock-in durch Fleet Learning: Wer Roboter liefert, sammelt Betriebsdaten, verbessert Modelle schneller – der Vorsprung wächst exponentiell.
- Handlungsvorschlag: europäisches Konsortium („Airbus für Robotik“) mit Kapital, skalierfähigen Champions, Integratoren/Schnittstellen zu ERP/MES sowie Talentoffensive gegen Abwanderung.
Humanoide Roboter sind keine Zukunftsvision mehr – sie sind in Pilotprojekten angekommen. Europa glänzt bei Mechanik und Sensorik, doch die eigentliche Machtfrage stellt sich woanders: Wer kontrolliert die KI-Modelle und Trainingsdaten, die Roboter erst wirklich intelligent machen? Während die USA und China Milliarden in Foundation Models und Flottendaten investieren, riskiert Deutschland einen Rückstand, der sich mit jedem Einsatz fremder Systeme exponentiell vergrößert.
Man stelle sich vor, ein Roboter betritt eine Produktionshalle, die er noch nie gesehen hat. Er schaut sich um, erkennt die Aufgabe – und fängt einfach an zu arbeiten. Kein Programmierer, kein Einrichtungsaufwand, keine wochenlange Integration. Genau das ist die Verheißung moderner Roboter: Maschinen, die sich an die Welt des Menschen anpassen – und nicht umgekehrt.
Diese Vision ist näher, als viele glauben. Humanoide Roboter verlassen gerade die Forschungslabore und halten Einzug in erste Pilotprojekte – in Logistikzentren, Krankenhäusern, auf Feldern und Baustellen. Neura Robotics aus Deutschland sicherte sich Anfang 2025 eine Finanzierungsrunde von 120 Millionen Euro[1]. Igus stellte einen humanoiden Roboter für unter 50.000 Euro[2] vor. Die Technologie reift schnell.
Für Deutschland ist das eine Schicksalsfrage. Wer die humanoide Robotik beherrscht, wird die Industrie der nächsten Dekaden prägen. Doch ein nüchterner Blick auf die Wettbewerbslandschaft zeigt: Die entscheidende Auseinandersetzung findet nicht dort statt, wo Deutschland traditionell stark ist.
Der Körper ist nicht das Problem
Deutschland hat bei Präzisionstechnik und Automatisierungskomponenten für humanoide Roboter eine starke Ausgangsposition. Europäische Hersteller sind führend bei Lager- und Antriebskomponenten, bei Getrieben und Magnetwerkstoffen für präzise Bewegungssteuerung, sowie bei Sensorik, Simulations- und Steuerungssoftware. Auch in Nischenbereichen wie Encodern, also hochpräzisen Messgeräten für Positionen und Bewegungen, und bei sicheren Mikrocontrollern sind deutsche und europäische Unternehmen international wettbewerbsfähig.
Das ist die „Body“-Seite humanoider Roboter: Mechanik, Aktorik (also alle Komponenten, die Bewegung erzeugen), Sensorik, Materialien. Hier ist Deutschland stark. Das Problem: Dieser Vorsprung wird nicht reichen.
Das Rennen wird im „Brain“ entschieden
Der entscheidende Durchbruch in der Robotik ist kein rein mechanischer mehr, er ist vor allem ein kognitiver. Fortschritte bei Greifern, Gleichgewichtssystemen und Aktorik bleiben wichtig, doch sie allein erzeugen noch keinen lernenden Roboter. Was humanoide Roboter von ihren Vorgängern unterscheidet, ist ihre Fähigkeit, aus Erfahrungen zu lernen. Bisherige Industrieroboter mussten für jede einzelne Aufgabe explizit programmiert werden. Schon kleine Veränderungen in der Umgebung – ein verschobenes Bauteil, eine andere Beleuchtung – konnten sie aus dem Takt bringen.
Das ändert sich gerade grundsätzlich. Sogenannte Foundation Models – also KI-Systeme, die auf riesigen Mengen an Text-, Bild- und Bewegungsdaten trainiert wurden – ermöglichen Robotern, abstrakt zu denken, Aufgaben zu verstehen und auf neue Situationen zu reagieren, ohne neu programmiert zu werden. Diese Modelle sind das „Brain“ humanoider Roboter: Sie entscheiden, was der Roboter wahrnimmt, plant und tut.
Und genau hier liegt das Problem. Bei Foundation Models dominieren US-amerikanische und chinesische Anbieter. Europa entwickelt kaum eigene Systeme und ist damit in einem Bereich abhängig, der zunehmend das Herzstück jedes humanoiden Roboters bildet. Deutschland braucht also mehr Integratoren, also die Unternehmen, die Roboter vom Hersteller kaufen und sie für den Endkunden bereit machen, wie etwa Neura Robotics aus Baden-Württemberg.
Das Daten-Dilemma: Ein Vorsprung, der exponentiell wächst
Humanoide Roboter sind nicht nur Maschinen. Sie sind Datengeneratoren. Jede Aufgabe, die ein Roboter ausführt, erzeugt wertvolle Informationen: Wie greift er ein Objekt? Wie reagiert er auf Hindernisse? Wie optimiert er seine Bewegungsabläufe? Diese Daten fließen zurück in die KI-Modelle und machen die nächste Generation von Robotern besser. Beim sogenannten Fleet Learning – also, wenn eine ganze Flotte von Robotern ihre Erfahrungen teilt, sodass das Gelernte eines Roboters allen anderen zugutekommt – potenziert sich dieser Effekt. Ein konkretes Beispiel: Ein humanoider Roboter in einem Logistikzentrum lernt, Pakete unterschiedlicher Größe, Form und Beschaffenheit zuverlässig zu greifen. Das ist eine Aufgabe, an der klassische Pick-and-Place-Systeme scheitern, sobald das Sortiment variiert. Die dabei gesammelten Greif- und Bewegungsdaten werden über die Cloud an alle Roboter der Flotte weitergegeben. Jeder neue Einsatzort macht das Gesamtsystem smarter – ohne zusätzlichen Programmieraufwand.
Wer die Roboter liefert, dem gehören die Daten. Und wem die Daten gehören, der bestimmt das Tempo der Innovation.
Wir sehen hier ein kritisches Zeitfenster von wenigen Jahren. Wenn in dieser Phase die humanoiden Roboter in deutschen und europäischen Fabriken, Krankenhäusern und Logistikzentren von US-amerikanischen oder chinesischen Anbietern stammen, fließen sämtliche Betriebsdaten in deren Ökosysteme. Dieser Vorsprung wächst exponentiell – und ist danach kaum noch aufzuholen. Ein Daten-Lock-in, der strukturell dem ähnelt, was Europa bereits im Cloud-Computing erlebt hat: Abhängigkeit, die sich über Jahre eingeschlichen hat und heute nur schwer rückgängig zu machen ist.
Das Solar-Panel-Szenario droht sich zu wiederholen
Europa kennt dieses Muster. Bei Solarmodulen war europäische Forschung lange führend – doch Produktion und Skalierung wanderten nach China ab. Heute importiert Europa den Großteil seiner Photovoltaikmodule. Bei der humanoiden Robotik droht dasselbe Szenario, diesmal mit noch weitreichenderen Konsequenzen: Wer die Roboter liefert, kontrolliert nicht nur Produktionsprozesse, sondern auch kritische Infrastruktur und sensible Industriedaten.
Die Kapitalzahlen sprechen eine klare Sprache. Zwischen 2021 und 2025 flossen in die USA 3,275 Milliarden Dollar in humanoide Robotik, nach China 2,098 Milliarden Dollar. Deutschland kommt auf 282 Millionen Dollar[3] – weniger als ein Zehntel des US-Volumens. Auch China stellt heute bereits 51 Prozent[4] aller weltweiten Hersteller humanoider Roboter (OEMs – also Unternehmen, die komplette Systeme entwickeln und verkaufen). Deutschland kommt auf acht Prozent.
Das Robotics Institute Germany (RIG), die neue Bundesinitiative zur Vernetzung von Forschungsstandorten, ist ein richtiger Schritt. Doch seine Startfinanzierung von 20 Millionen Euro[5] dürfte für die kapitalintensiven Anforderungen der humanoiden Robotik kaum ausreichen. Zum Vergleich: Neura Robotics, das deutsche Vorzeigeunternehmen im Bereich humanoider Robotik, sicherte sich allein Anfang 2025 eine Finanzierungsrunde von 120 Millionen Euro, für ein einzelnes Start-up fast das Sechsfache des gesamten RIG-Startbudgets.
Was jetzt gebraucht wird: Ein europäischer Airbus für Robotik
Die Lösung liegt nicht im nationalen Alleingang. Ein europäisches Konsortium nach dem Vorbild von Airbus – also eine koordinierte Zusammenarbeit von Unternehmen und Staaten, die gemeinsam eine strategische Schlüsseltechnologie entwickeln, könnte die Herausforderung lösen. Konkret bräuchte es eine Kombination aus europäischen Anbietern von Foundation Models, Unternehmen für die Systemntegration sowie mehreren europäischen Robotic-OEMs, die verschiedene Einsatzbereiche abdecken. Damit Roboter in Fabriken und Logistikzentren tatsächlich einsatzfähig werden, benötigen sie Schnittstellen zu bestehenden Planungs- und Steuerungssystemen: zu ERP-Systemen für Auftrags- und Ressourcenplanung sowie zu MES (Manufacturing Execution Systems), die den laufenden Produktionsprozess in Echtzeit steuern. Dazu braucht es drei Dinge: geduldiges Kapital, das langfristig investiert und kurzfristige Verlustphasen aushalten kann; nationale Champions, die mit globaler Ambition skalieren können und eine Talentoffensive, die verhindert, dass Deutschlands beste Robotik- und KI-Forscher ins Ausland abwandern. Laut Fraunhofer ISI verlassen rund 17 Prozent[6] der führenden deutschen Forschenden das Land, viele davon dauerhaft.
Wer nicht baut, kauft
Humanoide Roboter werden kommen. Die Frage ist nicht ob, sondern woher. Wenn sie aus Europa stammen, bleiben Wertschöpfung, Daten und strategische Kontrolle hier. Wenn nicht, wird Europa zum Abnehmer einer Technologie, die andere entwickeln, trainieren und kontrollieren. Das nächste industrielle Fundament entsteht gerade. Für Deutschland bedeutet das: Jetzt handeln – oder später importieren.
Arndt Heinrich und Sebastian Drescher, Partner bei Kearney
Arndt Heinrich ist Partner bei Kearney in Berlin, Sebastian Drescher ist Partner bei Kearney in München. Gemeinsam mit SPRIND haben sie das Whitepaper „Germany’s humanoid robotics moment: why now is the time to act“ veröffentlicht.
[1] Neura Robotics secures €120 million in funding to commercialize humanoids,” Robotics & Automation News, 16 January 2025;
[2] “igus Introduces Iggy Rob: An Affordable Humanoid Robot for Industrial and Service Applications,” Igus Motion Plastics, 29 April 2025
[3] Quelle: Kearney/SPRIND Whitepaper, auf Basis von Tracxn und CB Insights
[4] Quelle: UBS; Kearney analysis
[5] https://www.uni-stuttgart.de/fehler/404?origin=https%3A%2F%2Fwww.uni-stuttgart.de%2Fen%2Funiversity%2Fnews%2Fall%2FLaunch-of-the-Robotics-Institute-Germany%2F%25250D
[6] https://publica-rest.fraunhofer.de/server/api/core/bitstreams/a6f28752-e2f0-4937-a67a-2d6e9b8ec90b/content
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