Alle Artikel zu Gehirn

Wie das Gehirn Relevanz erkennt – und KI davon lernt

Vom Gehirn inspirierte künstliche Intelligenz (KI) löst zentrale Aufgaben visueller Aufmerksamkeit.   Die Leistung des menschlichen Gehirns, aus der Fülle von Informationen, die es ununterbrochen aufnimmt, die relevanten zu filtern, wird als Aufmerksamkeit bezeichnet. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler  des Forschungszentrums BIFOLD an der Technischen Universität Berlin haben nun in enger Zusammenarbeit mit Forschern des »Kording Lab«…

Humanoide Roboter: Deutschland hat die Technik – aber verliert das Rennen ums Gehirn

Humanoide Roboter sind bereits in Pilotprojekten angekommen; Europas Stärke liegt aktuell vor allem in Mechanik, Sensorik und Präzisionstechnik. Die eigentliche Wettbewerbsentscheidung fällt im „Brain“: KI-Foundation-Models und Trainingsdaten machen Roboter adaptiv und wirklich intelligent. Europa/Deutschland droht hier abhängig zu werden, weil US- und chinesische Anbieter Foundation Models dominieren und Europas eigene Systeme kaum vorhanden sind. Zentrales…

Warum Roboter ein eigenes Gehirn brauchen: Höchste Anforderungen an IT‑Systeme in der KI‑Robotik

KI macht Roboter so intelligent, dass sie ihre Umgebung wahrnehmen, komplexe Aufgaben eigenständig erledigen und individuell auf neue Situationen reagieren können. Als Gehirn dienen kompakte IT-Systeme direkt am Roboter, die sich deutlich von den klassischen Systemen aus der Rechenzentrumswelt unterscheiden. Dell Technologies erklärt, was sie auszeichnet und welche Anforderungen sie erfüllen müssen.   KI erlaubt…

»Default Mode Network«: Was unser Gehirn macht, wenn wir scheinbar nichts tun

Das »Default Mode Network« (DMN) ist eine Gruppe von Hirnregionen, die aktiv sind, wenn wir nicht mit unserer Umgebung interagieren – zum Beispiel beim Tagträumen. Beim Lösen von Aufgaben hingegen ist dieses Netzwerk weniger aktiv. Jülicher Forscherinnen und Forscher haben die Struktur und Funktion dieses Netzwerks mit Hilfe von Gewebeanalysen und modernen bildgebenden Verfahren untersucht.…

KI: Gehirne von Männern und Frauen unterscheiden sich

Forscher haben selbstlernende Software aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) erfolgreich darauf trainiert, zu erkennen, ob ein fMRT-Scan ein weibliches oder ein männliches Gehirn zeigt. Damit ist klar, dass es bei der Verknüpfung von Gehirnregionen charakteristische Geschlechtsunterschiede gibt. Nachzulesen ist dieses Ergebnis der Wissenschaftler aus Jülich, Düsseldorf und Singapur jetzt in der Fachzeitschrift »Cerebral…

Kunden haben im digitalen Zeitalter verstärkt den Wunsch nach Haptik und nach Beziehung

Die schönsten Emotionen erlebt man offline.   Hirnforscher haben festgestellt: Eine Botschaft, die über verschiedene Wahrnehmungskanäle gleichzeitig in unser Gehirn dringt, wird bis zu zehn Mal stärker wahrgenommen als etwas, das sich aus der Summe einzelner Sinneseindrücke zusammensetzt. Informationen im Zustand emotionaler Erregung prägen sich besser ein. Und Gefühle sind dann besonders intensiv, wenn alle…

Künstliche Intelligenz: Der Mensch als Vorbild für effizientes Vergessen

Die anschwellende Datenflut macht die Suche nach digitalen Informationen immer aufwändiger. Abhilfe schaffen soll gezieltes Vergessen. Darin ist das menschliche Gehirn ein Meister.   Die digitale Informationsflut steigt rapide an. In den Computersystemen von Organisationen sammeln sich riesige Mengen von unterschiedlichstem Wissen. Weil es in der Regel keine Hinweise auf ihre Relevanz gibt, wird die…

Das Gehirn – ein Netzwerk voller Möglichkeiten

Dr. Henning Beck ist Biochemiker, Neurowissenschaftler und Deutscher Meister im Science Slam.  Im Interview erklärt er, wie Virtual Reality das Gehirn anspricht und warum virtuelle Klassenzimmer so wichtig sind. Dabei erläutert er die komplexe Wissenschaft stets unterhaltsam und verständlich. Am 1. Februar 2018 hält er auf der LEARNTEC seine Keynote »Lernst Du noch oder verstehst…