Euroraum vor sanfter Erholung der Konjunktur

Die Konjunktur im Euroraum steht vor einer sanften Erholung. Im letzten Quartal 2016 und im ersten 2017 ist mit einem Wachstum von jeweils 0,4 Prozent zu rechnen, nach jeweils 0,3 Prozent im zweiten und dritten Quartal 2016. Das erwarten die drei Institute ifo, INSEE und ISTAT aus München, Paris und Rom, wie sie am Dienstag mitteilten. Treiber dieser geringfügigen Verbesserung werden vor allem eine etwas kräftigere Auslandsnachfrage und eine Stabilisierung der Zuwachsrate des privaten Konsums sein. Der Konsum wird von der zunehmenden Aufhellung am Arbeitsmarkt und einem regem Wachstum der real verfügbaren Einkommen profitieren, das wiederum durch die anhaltend niedrige Inflation bedingt ist. Auch die Investitionen werden sich im zweiten Halbjahr 2016 wieder etwas erholen.

Unter den Annahmen, dass im Prognosezeitraum der Preis von Brent-Öl bei 47 Dollar pro Fass bleibt und der Wechselkurs bei 1,12 Dollar je Euro liegt, ist weiter mit einer Inflationsrate von deutlich unter zwei Prozent zu rechnen: 0,7 Prozent in vierten Quartal 2016 und 1,3 Prozent im ersten 2017. Das Brexit-Referendum dürfte in den kommenden Monaten zwar keine nennenswerten Auswirkungen auf den Handel zwischen dem Euroraum und Großbritannien haben. Sollten jedoch die Ungewissheiten in der Europäischen Union weiter zunehmen, so könnte dies das Investitionsklima signifikant verschlechtern.

https://www.cesifo-group.de/de/ifoHome/facts/Forecasts/Euro-zone-Economic-Outlook/Archive/2016/eeo-20161011.html

 

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