Innovationsstandort Deutschland: In Zukunftsfragen die Nummer Eins

Wie künstliche Intelligenz und Big Data das Denken von morgen entwickeln

Illustration: Absmeier, jarmoluk

Deutschland ist Weltmeister. Wovon die Fußballnationalmannschaft bei der WM 2018 nur träumen konnte, gelang nun dem Innovationsstandort Deutschland: Laut aktuellem globalem Wettbewerbsbericht des Weltwirtschaftsforums WEF ist die Bundesrepublik weltweit der innovationsfähigste Staat, vor den USA und der Schweiz.[1].

Ausschlaggebend für den Spitzenplatz waren der Analyse zufolge vor allem die hohe Zufriedenheit internationaler Kunden mit deutschen Produkten, die große Zahl angemeldeter Patente sowie Menge und Qualität wissenschaftlicher Veröffentlichungen deutscher Akademiker. Insgesamt untersuchte das Weltwirtschaftsforum die Wettbewerbsfähigkeit von 140 Ländern anhand von zwölf Kategorien, neben der Innovationsfähigkeit wurden dabei unter anderem der Arbeitsmarkt, das Bildungswesen sowie das Gesundheits- und Finanzsystem unter die Lupe genommen. In der Gesamtbewertung belegt Deutschland den dritten Platz hinter den USA und Singapur.

»Die Studie des Weltwirtschaftsforums zeigt eindrücklich, dass Deutschland im globalen Wirtschaftswettbewerb ganz oben mitspielen kann und gerade in Sachen Einfalls- und Ideenreichtum hervorragend aufgestellt ist. Ganz besonders freut es mich, dass wir unseren Anteil zu diesem richtungsweisenden Ergebnis beitragen konnten«, so Dr. Heiner Pollert, CEO der Patentpool Group. Mit dem Technologieprojekt Prisma Analytics verfügt die Patentpool Group über eine Unternehmung, die es in Zeiten von Big Data versteht, auf Basis von künstlicher Intelligenz Antworten auf aktuellste Fragen der Gegenwart und der Zukunft zu finden.

 

Die Vermessung der Welt

In Zeiten von Big Data kommt der Bewältigung und Handhabung von Informationen eine immer größere Rolle zu. So basieren heutzutage ganze Wirtschaftszweige darauf, Antworten und Lösungen zu entwickeln, statt einfach Produkte herzustellen. Hierbei stets innovationsfähig zu bleiben und Ideen umzusetzen, stellt eine der zentralen Herausforderungen unserer Zeit dar.

»Daten sind der Rohstoff der Zukunft, wobei die Menge an zu verarbeitenden Daten immer weiter wächst. Hier entsprechende Tools in der Hinterhand zu haben, um der riesigen Quantität Herr zu werden, wird künftig ein entscheidender wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Vorteil sowohl auf unternehmerischer als auch auf staatlicher Ebene sein«, erklärt Pollert den Hintergrund seines Handelns.

Dank modernster Entwicklungen auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz ist es Prisma Analytics nun möglich, Daten strukturiert zu verarbeiten und auf dieser Grundlage aussagefähig aufzubereiten. Mit dem Auswertungs- und Analysesystem »Decision Point« gelingt es der Prisma Analytics GmbH daher, kommende ökonomische, politische und soziale Phänomene vorherzusagen und Antworten auf komplexe Fragen zu finden.

»Selbstlernende Algorithmen versetzen uns in die glückliche Lage, durch die Auswertung von Echtzeitinformationen ganz konkrete Handlungsempfehlungen zur Bewältigung von heute noch unbekannten Problemen zu geben. Für die globale Krisenprävention und geopolitische Entscheidungen bedeutet diese Eigenschaft einen Quantensprung von unschätzbarem Wert«, ist sich Pollert sicher.

Zur Gewährleistung eines ständigen Zugriffs auf fortwährend aktualisierte Informationen besteht eine Kooperation mit dem Medienunternehmen Thomson Reuters, dessen Eikon-Plattform zu den größten Datenbanken der Welt zählt.

 

Internationale Anerkennung erfuhr die Patentpool Group jüngst durch die Auszeichnung mit dem FinX Award »Global Fintech Start Up of the Year«, mit dem Prisma Analytics am 31. Oktober in Dubai für die Entwicklung von »Decision Point« geehrt wurde. Dieser Preis wird an Unternehmen vergeben, die sich mit der Implementierung fortschrittlicher Konzepte um die Finanzbranche verdient gemacht haben.

»Diese Ehrung bedeutet uns sehr viel und ist ein Ansporn, unseren Weg konsequent weiterzugehen«, unterstreicht CEO Pollert und fügt hinzu: »Um innovativ und progressiv zu bleiben, gilt hier für uns als Unternehmen ebenso wie für den Wirtschaftsstandort Deutschland niemals nachzulassen. Ständige Verbesserung muss das Ziel sein.«

 

[1] http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/weltwirtschaftsforum-deutschland-auf-platz-3-im-globalen-wettbewerbsranking-a-1233653.html

 

https://www.weforum.org/agenda/2018/10/most-competitive-economies-global-competitiveness-report-2018/

 


 

KMU: Innovation hat höchste Priorität

Quelle: Ricoh (c)

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Europa bewerten ihr Marktangebot grundlegend neu, um mit den Kundenanforderungen im digitalen Zeitalter Schritt halten zu können. Einer neuen Studie im Auftrag von Ricoh Europe zufolge geht ein Viertel (24 %) der 3.300 befragten Führungskräfte in KMU aus 23 Ländern davon aus, dass sie in den nächsten fünf Jahren völlig andere Produkte und Dienstleistungen anbieten werden.

 

Angesichts der höheren Kundenanforderungen, welche die Richtung der Veränderungen vorgeben, geben 59 % der Führungskräfte in KMU an, dass Innovation inzwischen höchste Priorität hat. Das Preis-Leistungs-Verhältnis, die Nachfrage nach Produktvielfalt und die steigenden Qualitätsansprüche haben den größten Einfluss darauf, wie Marktangebote aktuell und relevant bleiben können. Aufgrund dessen gehen 91 % davon aus, dass sie ihre Produkte und Dienstleistungen zumindest teilweise umstellen werden.

 

Technologie gilt als unerlässlich für den Innovationsprozess und 45 % der Entscheider in KMU planen, datengestützte Erkenntnisse für die Entwicklung ihres Produktangebots zu nutzen. Es gibt allerdings noch immer Bedenken: 59 % wünschen sich Zugang zu besseren Arbeitsplatztechnologien, 42 % wollen klarere Informationen zur Finanzierung und 39 % sehen komplexe Vorschriften als größte Herausforderung an.

 

David Mills, CEO Ricoh Europe, erklärt: »Führungskräfte in KMU müssen heutzutage einen Weg durch zunehmend unsichere Zeiten finden. Das Gute ist, dass dies Unternehmen dazu zwingen kann, über die Richtung nachzudenken, in die sie gehen und ihnen dabei helfen kann, einen erfolgreicheren Weg am Markt einzuschlagen. Insbesondere ermöglicht der technologische Fortschritt progressive Veränderungen über immer mehr Branchen hinweg. Führungskräfte sagen uns, dass es sehr wichtig ist, die Qualität ihrer Produkte zu erhöhen, aber auch, die Kosten zu senken und die Produkteinführungszeit zu reduzieren. Wenn sie sich die Zeit nehmen, ihr Angebot neu zu bewerten, ist es unerlässlich, dass sie genau überlegen, wie ihr Unternehmen effizienter arbeiten kann, um das richtige Gleichgewicht zu finden.«

 

Fabio Fogliani, Geschäftsführer des Kältetechnik-Unternehmens Beijer Ref – ein in Italien ansässiger Ricoh-Kunde – sieht in der technologischen Innovation das Herzstück seiner Mission, den Kundenerfolg zu unterstützen.

Fogliani erklärt: »Innovation bietet uns die Möglichkeit, unsere Produkteinführungszeiten zu reduzieren. Unser Ziel ist es, den Kunden die bestmögliche Lösung zu bieten, so schnell wir können und zum niedrigsten Preis. Technische Kompetenz ist einer der Kernaspekte unseres Erfolgs. Wir denken ständig über neue Geschäftsmöglichkeiten und originelle Herangehensweisen an Probleme nach. Wenn unser Vertriebsteam unseren Kunden ein neues Produkt präsentieren soll, muss es ihnen einen Tag nach der Ankündigung durch die Zulieferer zur Verfügung stehen. Indem wir Technologien auf neue Art und Weise einsetzen, können wir eine agile Denkweise und innovative Produkte im ganzen Unternehmen extrem schnell weitergeben und sind damit unserer Konkurrenz einen Schritt voraus.«

Erfahren Sie mehr unter http://thoughtleadership.ricoh-europe.com/de/generation-innovate/

 


 

 

 

 

 

 

 

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