it-sa 2026: Souveränität, KI und Governance prägen die Cybersecurity-Agenda

Illustration Absmeier foto ki designer

Digitale Souveränität, KI-gestützte Cyberabwehr und nachvollziehbare Compliance: Die hier zusammengefassten Meldungen zur it-sa 2026 verbinden technische Produktneuheiten mit Fragen der operativen Kontrolle. Anbieter stellen souveräne Cloud- und Netzwerkmodelle, agentenbasierte Security Operations sowie Plattformen für sensiblen Datenaustausch und Nachweisführung vor. Für CIOs und Geschäftsleitungen rücken damit neben der Schutzwirkung auch Betreiberverantwortung, Berechtigungen und die Handlungsfähigkeit im Krisenfall in den Mittelpunkt.

Management Summary
  • Souveränität braucht operative Kontrolle. Die Meldungen zu Cloud, Netzwerkbetrieb und Datenaustausch beziehen digitale Souveränität nicht nur auf den Speicherort, sondern auch auf Rechtsrahmen, Betreiberverantwortung und nachvollziehbare Datenflüsse.
  • KI verändert Security Operations – und erweitert den Schutzbedarf. Agentic-SOC-Konzepte verbinden automatisierte Analyse mit menschlicher Expertise. Zugleich thematisieren die Anbieter Berechtigungen, Datennutzung und die Absicherung der KI-Agenten selbst.
  • Governance und Nachweise werden Teil des Betriebs. Plattformen für Compliance und sensiblen Datenaustausch sollen Richtlinien, Verantwortlichkeiten und Dokumentation zusammenführen. NIS2, DORA und der Cyber Resilience Act bilden dabei wiederkehrende Bezugspunkte.
  • Managed Services adressieren Ressourcenengpässe. Die vorgestellten Angebote reichen von rund um die Uhr besetzten Security Operations Centern bis zu gemanagten Unternehmensnetzen und ergänzenden Channel-Dienstleistungen. Definierte Service- und Reaktionszeiten gehören zu den beschriebenen Betriebsmodellen.
  • Resilienz ist auch eine Führungsaufgabe. Deepfakes, Social Engineering und Krisensimulationen lenken den Blick auf Freigabeprozesse und Entscheidungen unter Angriffsdruck. Technische Abwehr wird im vorliegenden Überblick durch organisatorische Vorbereitung und strategische Risikobetrachtung ergänzt.

 

Telekom und Rohde & Schwarz bieten souveränen Netzwerkbetrieb

Die Deutsche Telekom und <Rohde & Schwarz Networks and Cybersecurity> kündigen einen vollständig gemanagten Service für souveräne Unternehmensnetze an. Die Lösung verbindet in Deutschland entwickelte Netzwerktechnik mit Cloud-Betrieb in deutschen Rechenzentren sowie Management-, Monitoring- und Supportleistungen der Telekom. Das Angebot richtet sich an regulierte Branchen, Behörden, mittelständische Unternehmen und Großunternehmen.

Der Service umfasst LAN- und WLAN-Infrastrukturen und basiert auf der R&S LANCOM Management Cloud. Die Telekom stellt die Kundeninfrastruktur bereit und übernimmt den laufenden Betrieb. Unternehmen erhalten definierte Service- und Reaktionszeiten und sollen dadurch ihre internen IT-Teams entlasten können. Ein Beobachter-Dashboard ermöglicht den Kunden, den Zustand des Netzwerks zu verfolgen.

Die Anbieter stellen das Modell unter das Prädikat »Engineered, managed & hosted in Germany«. Damit soll die operative Verantwortung transparent geregelt und der Betrieb vollständig unter deutschem Rechtsrahmen durchgeführt werden. Die zugrunde liegende Technik stammt von der im Sommer 2026 aus LANCOM Systems und Rohde & Schwarz Cybersecurity hervorgegangenen <Rohde & Schwarz Networks and Cybersecurity>.

Der Produktstart ist nach Angaben der Meldung noch für 2026 vorgesehen. Das Angebot wird auf der it-sa in Halle 7A, Stand 230, vorgestellt.

Telekom-Newsroom

 

noris network setzt auf souveräne IT und KI

noris network präsentiert auf der it-sa 2026 ein Portfolio für regulierte Branchen, Behörden und Betreiber kritischer Infrastrukturen. Unter dem Leitmotiv »Ihre IT-Infrastruktur – Secure. Made in Germany« verbindet der Anbieter eigene Rechenzentren mit Managed Security, Cloud-Plattformen, Anwendungsbetrieb und KI-Infrastruktur. Im Zentrum steht die Forderung, digitale Souveränität nicht allein am Standort eines Rechenzentrums festzumachen. Entscheidend seien auch die Rechtsordnung, der Betreiber, das eingesetzte Personal und die Kontrolle über den technischen Betrieb.

Zum Angebot gehören ein rund um die Uhr besetztes Security Operations Center, souveräne SASE-Architekturen, Segmentierung von IT- und OT-Netzen sowie Beratung und Umsetzung rund um NIS2. Für KI-Workloads stellt hochverdichtete Racks und modulare Rechenzentren vor. Ergänzend werden dedizierte Modellinstanzen und API-Zugänge zu Open-Weights-Modellen aus deutschen Rechenzentren angeboten. Laut Meldung werden Eingaben dabei weder gespeichert noch zum Training verwendet.

Zwei Cloud-Architekturen adressieren unterschiedliche Ausgangslagen: Die noris Sovereign Cloud basiert auf einem offenen Software-Stack, während die noris Enterprise Cloud Organisationen mit bestehenden VMware-Umgebungen ansprechen soll. Hinzu kommt der Betrieb von ServiceNow in deutschen Rechenzentren. Damit will der Anbieter einen durchgängigen Nachweispfad von der Infrastruktur bis zur Anwendung schaffen. Der Messestand befindet sich in Halle 7, Stand 212.Medieninformation – noris network auf der it-sa 2026

Weitere Informationen zu noris network

 

IT-Sicherheitsmarkt soll 2027 auf 15,8 Milliarden Euro wachsen

Bitkom stellt auf der it-sa neue Marktzahlen für IT-Sicherheit in Deutschland vor. Danach werden die Umsätze 2026 voraussichtlich um 11,7 Prozent auf 14,3 Milliarden Euro steigen. Für 2027 erwartet der Verband ein weiteres Wachstum um 10,7 Prozent auf 15,8 Milliarden Euro. Grundlage sind Daten aus dem IDC Worldwide Security Spending Guide vom Juli 2026.

Den größten Anteil hat Sicherheitssoftware. Für 2026 werden Ausgaben von 7,8 Milliarden Euro genannt, was 55 Prozent des Gesamtmarktes entspricht. Dazu gehören Lösungen für Endgeräte, Cloud-Umgebungen, Identitäts- und Zugriffsmanagement sowie Angriffserkennung. Auf Sicherheitsdienstleistungen entfallen demnach 5,3 Milliarden Euro, auf Hardware wie Firewalls und Spezialgeräte 1,2 Milliarden Euro.

Für 2027 erwartet vor allem bei Software weiteres Wachstum auf 8,9 Milliarden Euro. Dienstleistungen sollen 5,7 Milliarden Euro erreichen, während die Hardwareausgaben leicht zurückgehen könnten. Als Treiber nennt der Verband neue regulatorische Anforderungen wie den Cyber Resilience Act sowie die Umsetzung von NIS2.

Trotz höherer Gesamtausgaben bleibe der Anteil der Sicherheitsinvestitionen am IT-Budget bei durchschnittlich 18 Prozent. Das liege unter dem von und BSI empfohlenen Richtwert von 20 Prozent. Die genannten Markt- und Prognosewerte stammen aus der Presseinformation und wurden von mir nicht separat anhand der IDC-Originaldaten geprüft.

Bitkom-Presseinformation zum IT-Sicherheitsmarkt

 

NVISO zeigt das Agentic SOC

NVISO stellt auf der it-sa Ansätze für Security Operations vor, die agentenbasierte künstliche Intelligenz mit menschlicher Expertise verbinden. Im Mittelpunkt stehen Agentic SOC, Continuous Threat Exposure Management sowie der Schutz von Daten und Identitäten. Die Präsentationen finden gemeinsam mit Filigran in Halle 7 sowie zusätzlich am Stand von Microsoft in Halle 6 statt.

Ein Agentic SOC soll große Mengen an Sicherheitsinformationen automatisiert auswerten, Zusammenhänge erkennen und Untersuchungen unterstützen. betont zugleich, dass KI-Agenten selbst abgesichert werden müssen. Da sie auf Daten, Anwendungen und Identitäten zugreifen, benötigen Unternehmen nachvollziehbare Berechtigungen, sichere Betriebsplattformen und klare Regeln für die Datennutzung. Sicherheit soll deshalb nicht nur durch KI verbessert, sondern auch in Entwicklungspipelines, Angriffssimulationen und das kontinuierliche Exposure Management integriert werden.

Begleitend bietet das Unternehmen mehrere Expert Sessions an. Inhaltlich reichen sie von Datensicherheit als Grundlage sicherer KI über OpenCTI und KI-gestütztes Social Engineering bis zu agentischen Fähigkeiten für Red- und Blue-Teams. Weitere Veranstaltungen behandeln SAP-Sicherheit und die Frage, ob die Rüstungsindustrie einen eigenen, TISAX-ähnlichen Standard benötigt.

NVISO ist in Halle 7, Stand 201, sowie am Microsoft-Stand 336 in Halle 6 vertreten. Die Sessions finden im NCC Ost, Raum Helsinki, statt.PM: KI verändert die Cyberabwehr:

Programm und Anmeldung zu den NVISO-Sessions

 

Umfangreiches Rahmenprogramm mit rund 430 Sessions

Die NürnbergMesse erweitert das Rahmenprogramm der it-sa Expo&Congress  2026 auf rund 430 Sessions in sechs offenen Foren. Vorgesehen sind Fachvorträge, Praxisberichte und Diskussionsrunden zu zentralen Cybersecurity-Themen. Dazu zählen künstliche Intelligenz, digitale Identitäten, Angriffserkennung, Security Operations, Awareness, regulatorische Anforderungen und die Resilienz kritischer Infrastrukturen.

Einen programmatischen Schwerpunkt bilden die produktneutralen »it-sa insights«. Ein Panel von Women4Cyber Germany diskutiert beispielsweise, wie KI gleichzeitig Angriffsmethoden und Cyberabwehr verändert. Als weiterer Höhepunkt ist für den 29. Oktober eine interaktive Cyber Incident Simulation angekündigt. Die Teilnehmenden übernehmen dabei die Rolle einer Geschäftsleitung während eines laufenden Cyberangriffs und müssen unter Zeitdruck technische, organisatorische und strategische Entscheidungen treffen.

In zwei Startup-Bereichen präsentieren junge Unternehmen Sicherheitslösungen und Geschäftsmodelle. Am 28. Oktober soll außerdem der ATHENE Startup Award UP26@it-sa vergeben werden. Ergänzend werden ausgewählte Programmpunkte über das hybride Format it-sa@home zugänglich gemacht. Der Digital Guide bündelt Hallenplan, Programm, Aussteller und Produktneuheiten.

Auch das BSI ist in Halle 9 vertreten. Die Themen reichen von Grundschutz++, Cyber Resilience Act und OT-Sicherheit bis zu Cloud, Zero Trust, KI-Sicherheitsprüfungen und Schutzmaßnahmen gegen indirekte Prompt Injections.Cybersicherheit zwischen KI, geopolitischen Risiken und digitaler Souveränität:

Offizielle Informationen zum Rahmenprogramm

 

genua bündelt KRITIS-, Mobil- und Cloud-Sicherheit

genua präsentiert auf der it-sa ein gebündeltes Portfolio für Organisationen mit hohen und sehr hohen Schutzanforderungen. Zielgruppen sind insbesondere KRITIS-Betreiber, öffentliche Einrichtungen und geheimschutzbetreute Unternehmen. Die Lösungen werden nach dem Security-by-Design-Prinzip in Deutschland entwickelt; mehrere Produkte verfügen laut Anbieter über BSI-Zertifizierungen oder Zulassungen für unterschiedliche Geheimhaltungsstufen.

Mit genudetect stellt das Unternehmen ein verteiltes Network-Detection-and-Response-System vor. Es analysiert Netzwerkverkehr anhand von IDS-Signaturen und Indicators of Compromise, aggregiert die Ergebnisse und bereitet sie für Security-Analysten auf. Für mobiles Arbeiten umfasst das Portfolio den VPN-Client genuconnect, die genusecure Suite sowie vollständige, VS-NfD-konforme Arbeitsplätze. Neu ist die macOS-Unterstützung von genuconnect.

Ein weiterer Schwerpunkt ist Confidential Computing. Drei Komponenten sollen Daten auch während ihrer Verarbeitung in Cloud-Umgebungen schützen. Mittels kryptografischer Attestierung soll nachvollziehbar werden, ob die eingesetzte Verarbeitungsumgebung unverändert und vertrauenswürdig ist. Weiterhin präsentiert gemeinsam mit Adva Network Security das Paket genulink für verschlüsselte Standortkopplungen auf den Netzwerkschichten 2 und 3.

Die Gesamtmeldung bündelt damit bereits separat angekündigte Produktneuheiten und ordnet sie in eine Strategie für digitale Souveränität ein. Der Messestand befindet sich in Halle 9, Stand 424.

Presseinformation und Pressekit von genua

 

FTAPI definiert das »System of Exchange«

FTAPI richtet seine Positionierung neu aus und beschreibt sich als souveräne Infrastruktur für den sensiblen Datenaustausch über Organisationsgrenzen hinweg. Das zentrale Konzept heißt »System of Exchange«. Gemeint ist die Gesamtheit aller Werkzeuge, Protokolle, Abläufe und Gewohnheiten, über die Daten eine Organisation verlassen oder erreichen.

Nach Darstellung des Unternehmens wurden Sicherheitsinvestitionen lange vor allem auf gespeicherte Daten, Endgeräte und Identitäten konzentriert. Der externe Datenaustausch sei dagegen häufig aus E-Mail, File-Transfer, Portalen, Cloud-Diensten und individuellen Arbeitsweisen entstanden. FTAPI will diese fragmentierten Wege sichtbar, steuerbar und nachweisbar machen. Dabei werden drei Funktionsbereiche unterschieden: geschützter Datenaustausch, die Orchestrierung wiederkehrender sensibler Prozesse und eine zentrale Governance mit Richtlinien und exportierbaren Nachweisen.

Die Neupositionierung verbindet digitale Souveränität mit operativer Kontrolle. Entscheidend sei nicht nur, wo Daten gespeichert werden, sondern auch, wer sie an wen und nach welchen Regeln übermitteln darf. Richtlinien sollen individuelle Ad-hoc-Entscheidungen ersetzen. Wiederkehrende Abläufe lassen sich automatisieren und bei Bedarf mit einer menschlichen Freigabe verbinden.

Das Unternehmen verweist zudem auf den wachsenden Datenaustausch durch KI-Agenten und die Nachweispflichten aus NIS2 und DORA. zeigt die neue Ausrichtung in Halle 7, Stand 508. FTAPI positioniert sich neu als souveräne Infrastruktur für das »System of Exchange« auf der it-sa 2026.

Weitere Informationen zu FTAPI

 

Europäische Cyberabwehr von Eye Security und HarfangLab

Eye Security und HarfangLab verbinden ihre europäischen Sicherheitsangebote. Die Endpoint-Detection-and-Response-Plattform von soll mit dem Managed-Detection-and-Response-Service sowie dem rund um die Uhr besetzten Security Operations Center von kombiniert werden. Eine begrenzte Beta-Phase ist für das vierte Quartal 2026 geplant; die breitere Markteinführung soll Anfang 2027 folgen.

Nach Angaben der Unternehmen werden die Daten innerhalb der EU gespeichert. Der Service soll auf Deutsch, Niederländisch und Englisch verfügbar sein. bringt eine selbst entwickelte Plattform für Endgeräte, Server, Cloud-Umgebungen, Identitäten und KI-Agenten ein. übernimmt Überwachung, Untersuchung, Gegenmaßnahmen und Incident Response.

Die Partnerschaft richtet sich insbesondere an europäische Mittelständler, die ihre Abhängigkeit von außereuropäischen Sicherheitsanbietern verringern möchten. Bestehende kompatible EDR-Lösungen sollen nicht sofort ersetzt werden müssen. Damit soll ein schrittweiser Übergang möglich bleiben.

Beide Unternehmen verweisen auf Anerkennungen beziehungsweise Zertifizierungen durch europäische Sicherheitsbehörden. Als nächsten Entwicklungsschritt plant , die Technologie von in sein Agentic SOC einzubinden. Asset Discovery soll dabei nicht überwachte Systeme, Schatten-IT und Lücken bei der Endgeräteüberwachung sichtbar machen. Die Partnerschaft wurde auf der it-sa 2026 angekündigt. Eye Security und HarfangLab: Europäische Cyberabwehr aus einer Hand

https://www.harfanglab.io

 

Northwave warnt vor Angriffen auf Vertrauen

Northwave stellt menschliches und organisatorisches Vertrauen in den Mittelpunkt seines Messeauftritts. Die zentrale These lautet, dass Angreifer nicht mehr ausschließlich technische Schwachstellen ausnutzen, sondern mithilfe künstlicher Intelligenz gezielt vertraute Stimmen, Gesichter und Kommunikationsmuster imitieren. Deepfakes und KI-gestütztes Social Engineering könnten dadurch klassische Freigabe- und Entscheidungsprozesse unterlaufen.

Der Anbieter präsentiert drei Leistungsbereiche. Managed Security Services sollen IT-Umgebungen rund um die Uhr überwachen. Das NW CERT unterstützt Unternehmen nach Ransomware-Angriffen und Datenschutzverletzungen mit Incident Response und Forensik. Security Consulting behandelt Sicherheitsstrategien, Governance, NIS 2, den Cyber Resilience Act und Krisenübungen für Führungsteams.

Laut dem in der Meldung zitierten Threat Report haben Angreifer bei neuen Schwachstellen durchschnittlich sieben Tage Vorsprung bis zur Veröffentlichung eines Patches. Anschließend benötigten Unternehmen im Median weitere 43 Tage zur Installation. Ich kann diese Zahlen anhand der vorliegenden E-Mail nicht unabhängig überprüfen.

Neben externen Angriffen thematisiert Risiken durch interne KI-Agenten. Weitreichende Zugriffe könnten Agenten zu einer neuen Form des Insiders machen. Digitale Souveränität wird deshalb als Fähigkeit verstanden, kritische Abhängigkeiten zu kennen und im Krisenfall handlungsfähig zu bleiben. Der Stand befindet sich in Halle 7, Stand 7-345.Northwave auf der it-sa: Vertrauen ist die neue Sicherheitslücke.

Weitere Informationen von Northwave

 

it-sa kündigt strategische Konferenz für 2027 an

Die NürnbergMesse erweitert das Portfolio ihrer Marke it-sa um die neue it-sa CONFERENCE. Einen ersten Vorgeschmack lieferte der »Cyber Thought Leaders Dialogue« am Eröffnungstag der Messe. Rund 200 geladene Gäste diskutierten dort nach Angaben des Veranstalters über geopolitische Risiken, staatlich unterstützte Angriffe, künstliche Intelligenz und die Widerstandsfähigkeit kritischer Infrastrukturen.

Die vollständige Konferenz soll erstmals am 5. und 6. Oktober 2027 in Nürnberg stattfinden. Sie ergänzt die beiden bestehenden Säulen it-sa EXPO und it-sa 365. Während die EXPO Produkte, Lösungen und persönliche Begegnungen im Messeumfeld abdeckt und it-sa 365 als ganzjährige digitale Wissensplattform dient, soll die CONFERENCE strategische, politische und internationale Perspektiven zusammenführen.

Ein neu gegründetes Conference Council begleitet die Entwicklung. Es besteht aus einem Board of Trustees und einem Program Committee. Vertreten sind laut Meldung Fachleute aus Behörden, Verbänden, Forschung und Wirtschaft, darunter Repräsentanten von BSI, Bitkom, TeleTrusT und ECSO.

Inhaltlich reagiert das neue Format auf die zunehmende politische Dimension der Cybersicherheit. Geopolitische Spannungen, hybride Bedrohungen, KI-gestützte Angriffe und der Schutz essenzieller Dienstleistungen sollen nicht allein technisch, sondern auch wirtschafts-, sicherheits- und gesellschaftspolitisch diskutiert werden. Die <NürnbergMesse> entwickelt die Marke damit zu einer ganzjährigen Plattform mit Messe-, Digital- und Konferenzangebot weiter.Neue Bühne für Europas Cyber-Security-Entscheider: Die Marke it-sa erweitert ihr Angebot um die it-sa CONFERENCE

Offizielle Seite der it-sa Expo&Congress

 

certa27 bündelt Compliance-Managementsysteme

sector27 GmbH bringt mit certa27 eine Plattform auf den Markt, die mehrere Managementsysteme und Regelwerke in einer Anwendung zusammenführt. Unterstützt werden laut Meldung unter anderem ISO 9001, ISO 14001, ISO 45001, ISO 27001, BSI IT-Grundschutz, TISAX, DORA und NIS 2. Kontrollen und Nachweise können mehreren Anforderungen zugeordnet werden, wodurch doppelte Dokumentationsarbeit vermieden werden soll.

Risiken werden bewertet, Maßnahmen mit Verantwortlichen und Fristen versehen und Nachweise unmittelbar mit den jeweiligen Normpunkten verknüpft. Änderungen bleiben nachvollziehbar. Bestehende Daten aus Tabellen lassen sich importieren. Die Plattform übernimmt außerdem Funktionen der Dokumentenlenkung: Richtlinien werden zentral gepflegt und abhängig von den Rollen der Beschäftigten ausgespielt.

Eine KI-Funktion unterstützt bei der Bewertung des Umsetzungsstands und bei der Formulierung von Dokumentationstexten. Nach Angaben des Anbieters laufen die Modelle in einem kundenspezifischen Container in einem deutschen, nach ISO 27001 zertifizierten Rechenzentrum. Kundendaten sollen den Container nicht verlassen und nicht für Modelltraining genutzt werden.

certa27 bildet außerdem den in Erprobung befindlichen BSI-Ansatz Grundschutz++ ab. Die Lösung richtet sich an KMU und Behörden mit etwa 10 bis 700 Nutzern. Sie wird in Halle 7, Stand 7-132, vorgestellt.

Weitere Informationen zu certa27

 

Westcon-Comstor adressiert neue Channel-Geschäfte

Westcon-Comstor stellt seinen Messeauftritt unter das Thema Business Enablement für Reseller, Systemhäuser und Service Provider. Der Value Added Distributor zeigt gemeinsam mit Partnern, wie der Channel neue Geschäftsfelder erschließen und fehlende technische oder personelle Kompetenzen durch ergänzende Dienstleistungen auffangen kann.

Im Mittelpunkt stehen fünf Servicepakete. Design Workshops sollen herstellerübergreifende Zielarchitekturen für Kundenprojekte entwickeln. WLAN Survey Packages unterstützen die Planung von Wireless-Infrastrukturen. Quickstart Packages decken die Implementierung ausgewählter Technologien zu kalkulierbaren Preisen ab. WestconCare ergänzt die Supportressourcen von Partnern durch definierte Service Levels und mehrsprachige Unterstützung. Der Enhanced Technical Support erweitert den klassischen Herstellersupport unter anderem um feste Reaktionszeiten, zentrales Ticketing und zusätzliche Austauschleistungen.

Weitere Messethemen sind Live-Hacking-Sessions mit den whitelisthackers und F5 sowie moderne Netzwerkkonzepte, die gemeinsam mit mehreren Systemhäusern vorgestellt werden. Die AWS-Beratungstochter Rebura erläutert, wie Hersteller und Channelpartner den AWS Marketplace als Vertriebskanal nutzen und wiederkehrende Umsätze aufbauen können. Außerdem werden Lösungen der neuen Herstellerpartner Sonar und Cloudflare gezeigt.

Der Auftritt macht deutlich, dass sich Distribution zunehmend von der reinen Produktlieferung in Richtung Beratung, Implementierung, Support, Finanzierung und Managed Services entwickelt. ist in Halle 9 am Stand 9-334 vertreten. Westcon-Comstor auf der it-sa 2026: Starke Partner, innovative Services und neue Business-Chancen für den Channel.

Informationen und Terminvereinbarung bei Westcon-Comstor

 

genuconnect kommt für macOS

genua erweitert seinen VPN-Client genuconnect um eine Version für Apple macOS. Der Hersteller positioniert die Lösung als Baustein für digitale Souveränität und mehr Wahlfreiheit bei den Endgeräteplattformen. Die macOS-Ausgabe soll das hohe Schutzniveau der bereits zugelassenen Windows-Variante übernehmen und für Behörden, geheimschutzbetreute Organisationen sowie Unternehmen mit besonders sensiblen Informationen geeignet sein.

Nach Angaben des Herstellers verwendet genuconnect eine in Deutschland entwickelte VPN-Technologie mit quantenresistenter Verschlüsselung. Der Client soll sichere Verbindungen über ungeschützte Netze ermöglichen, beispielsweise aus dem Homeoffice oder von unterwegs. Für die Verarbeitung von Informationen der Einstufung VS-NfD läuft zum Zeitpunkt der Meldung ein Zulassungsverfahren beim BSI. Die Verfügbarkeit ist für Ende 2026 vorgesehen.

Technisch richtet sich die Lösung auch an große Installationen mit mehr als 100.000 Clients. Sie lässt sich zentral verwalten, unterstützt verbreitete Roll-out-Verfahren und kann in Public-Key-Infrastrukturen eingebunden werden. Als Gegenstellen dienen die VPN-Gateways genuscreen und genuscreen Virtual. Laut Presseinformation ist zudem eine Zusammenarbeit mit iPhones und iPads in Apple-indigo-Konfigurationen möglich.

Die Integration in macOS soll für Anwender weitgehend transparent erfolgen und die vorhandenen Hardwareressourcen nutzen. demonstriert die Lösung auf der it-sa in Halle 9, Stand 424.PRESSEINFORMATION genua: Hochsicherer VPN-Client genuconnect – Multiplattform-Support für mehr digitale Souveränität – Präsentation auf der it-sa 2026

Pressematerial zu genuconnect für macOS

 

KI-generierte Inhalte können fehlerhaft sein

 

Mehr als 1.000 Aussteller: Die it-sa erreicht eine neue Größenordnung

Die it-sa Expo&Congress erwartet 2026 erstmals mehr als 1.000 Aussteller. Die fünf Messehallen seien vollständig ausgebucht, rund 30 Prozent der teilnehmenden Unternehmen kämen aus dem Ausland. Die Messe findet vom 27. bis 29. Oktober 2026 in Nürnberg statt und steht unter der Schirmherrschaft von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt.

Das Programm umfasst unter anderem einen Cyber Thought Leaders Dialogue, ein Pressefrühstück sowie eine simulierte Cyberkrise mit Marco Gercke. Im Mittelpunkt stehen die internationale Bedrohungslage, digitale Souveränität und die wachsende strategische Bedeutung der Cybersicherheit. Im Vorjahr zählte die Veranstaltung nach Angaben des Veranstalters 993 Aussteller und 28.267 Fachbesucher aus 65 Ländern.

https://www.it-sa.de/

 

telent verbindet OT-Sicherheit mit Managed Security

telent zeigt in Halle 6, Stand 6-318, Sicherheitskonzepte für vernetzte Produktionsanlagen und kritische Infrastrukturen. Im Mittelpunkt stehen Netzsegmentierung, Schwachstellenmanagement, die zentrale Erfassung von Sicherheitsereignissen sowie ein Managed Security Operations Center für gemischte IT- und OT-Umgebungen.

Der Systemintegrator arbeitet dabei unter anderem mit Fortinet und Tenable zusammen. Zudem präsentiert telent die Datenschleuse InDEx für die abgesicherte Übertragung sensibler Daten. In einem Fachvortrag erläutert Daniel Weber, wie sich OT-Sicherheitsmaßnahmen in laufenden Produktionsumgebungen umsetzen lassen, ohne den Betrieb unnötig zu beeinträchtigen.

https://www.telent.de/

 

Axians adressiert CRA, KI-Risiken und industrielle Resilienz

Axians präsentiert in Halle 6, Stand 312, ein breites Portfolio für Cybersecurity und Resilienz. Thematische Schwerpunkte bilden der Cyber Resilience Act, NIS2, DORA, der EU AI Act sowie Sicherheitskonzepte nach IEC 62443.

Zum Programm gehören Workshops über CRA-Konformität, die Zusammenführung von IT- und OT-Sicherheitsdaten und reale Angriffe auf Produktionsumgebungen. Weitere Themen sind Managed IT/OT SOC, Cloud Native Security, Incident Response, Continuous Pentesting und die Absicherung autonomer KI-Agenten. Ergänzend zeigt Axians Lösungen für widerstandsfähige Netzwerke und intelligente Videoüberwachung.

https://www.axians.de/events/it-sa-2026/

 

SEH bindet USB-Geräte sicher in Netzwerke ein

SEH Computertechnik stellt in Halle 7, Stand 706, Lösungen für den netzwerkgestützten Einsatz von USB-Geräten vor. Das Angebot umfasst Device- und Dongleserver sowie Industriekomponenten, über die USB-Geräte, Lizenzdongles und ältere serielle Systeme zentral bereitgestellt werden können.

Die Lösungen sollen lokale USB-Anschlüsse ersetzen und den kontrollierten Zugriff über LAN, WLAN, VPN oder VLAN ermöglichen. Für Industrieumgebungen bietet SEH unter anderem Geräte zur Hutschienenmontage und Konverter für ältere serielle Schnittstellen an. Der Messeauftritt fällt mit dem 40-jährigen Bestehen des Unternehmens zusammen.

https://www.seh-technology.com/

 

CoreView will Microsoft 365 auf Copilot vorbereiten

CoreView stellt den sicheren Einsatz von KI-Assistenten in Microsoft-365-Umgebungen in den Mittelpunkt. Das Unternehmen verweist auf unübersichtliche Berechtigungsstrukturen in SharePoint, durch die KI-Assistenten auf Inhalte zugreifen könnten, die für viele Beschäftigte freigegeben sind.

Mit „CoreView Control for SharePoint“ sollen IT-, Sicherheits- und Compliance-Teams Zugriffsrechte auf Dateiebene analysieren und riskante Freigaben korrigieren können. Der dazugehörige Vortrag findet am 27. Oktober um 16:45 Uhr im Forum D statt. CoreView ist außerdem in Halle 7, Stand 7-545, vertreten.

https://www.coreview.com/upcoming-webinars-events

 

Arctic Wolf diskutiert den Einsatz von KI in Security Operations

Arctic Wolf lädt auf der it-sa zu Pressegesprächen über KI-gestützte Security Operations ein. Im Zentrum steht die Frage, welche Aufgaben KI-Agenten in der Cyberabwehr übernehmen können und an welchen Stellen menschliche Erfahrung und Kontrolle erforderlich bleiben.

Das Unternehmen will unter anderem über automatisierte Abläufe, frühzeitige Bedrohungserkennung und Veränderungen in der Arbeit von Sicherheitsteams sprechen. Als Gesprächspartner stehen Christopher Fielder, Dennis Pielken und Maik Höhne zur Verfügung. Arctic Wolf ist in Halle 7, Stand 7-506, vertreten.

https://cybersecurity.arcticwolf.com/TRDFY27Q226-10-27ITSA2026_TradeshowLP.html

 

Aagon verbindet Unified Endpoint Management mit KI

Aagon präsentiert das „aagon Agentic Interface“, kurz aAI. Die Lösung verbindet Daten aus der ACMP-Suite mit KI-Systemen und soll Abfragen in natürlicher Sprache ermöglichen. Informationen aus dem Unified Endpoint Management können darüber analysiert und für Handlungsempfehlungen genutzt werden.

Die Anbindung erfolgt über das Model Context Protocol. Unternehmen können nach Angaben von Aagon sowohl öffentliche KI-Dienste als auch lokal betriebene Modelle einsetzen. Der Anbieter betont dabei Datenschutz, Compliance und digitale Souveränität. Aagon ist in Halle 9, Stand 9-534, sowie gemeinsam mit Partnern in Halle 6, Stand 6-304, vertreten.

https://www.aagon.com/aagon-auf-der-it-sa-2026-in-nuernberg/

 

ONEKEY bietet einen „CRA Fast Start“

ONEKEY stellt in Halle 9, Stand 9-346, ein Programm zur Vorbereitung auf den Cyber Resilience Act vor. „CRA Fast Start“ kombiniert ein Readiness Assessment, die Erstellung von Software Bills of Materials, Schwachstellenmanagement und kontinuierliches Monitoring.

Das initiale Assessment soll zeigen, welche CRA-Anforderungen ein Unternehmen bereits erfüllt und wo Handlungsbedarf besteht. Anschließend können Hersteller ihre Softwarekomponenten und bekannte Schwachstellen fortlaufend überwachen. Ergänzend kommt ein Compliance Wizard zum Einsatz, der an die regulatorische Entwicklung und künftige harmonisierte Standards angepasst werden soll.

https://www.onekey.com/de/press-release/onekey-presents-cra-fast-start-at-it-sa-2026

 

Infinigate setzt auf Secure AI und Managed Security

Infinigate zeigt gemeinsam mit 13 Herstellerpartnern Lösungen und Services für Secure AI, Managed Security und Threat Intelligence. Der Distributor belegt die Stände 7-336 und 7-342 in Halle 7.

Ein Schwerpunkt liegt auf neuen Geschäftsmöglichkeiten für Reseller und Systemhäuser. Dazu gehören KI-Compliance, souveräne Infrastruktur, datenorientierte Sicherheit und KI-Trainings. Daneben will Infinigate Partner beim Aufbau skalierbarer Managed-Security-Geschäftsmodelle unterstützen. Workshops und Vorträge behandeln unter anderem Systemhäuser als Angriffsziele sowie Threat Intelligence als Frühwarnsystem.

https://www.infinigate.com/de/events/it-sa2026/

 

FTAPI erklärt Datenaustausch zur Infrastrukturaufgabe

FTAPI stellt auf der it-sa eine neue Strategie für den unternehmensweiten Datenaustausch vor. Das Unternehmen spricht von einem „System of Exchange“, das sämtliche Werkzeuge, Prozesse und Kanäle umfasst, über die sensible Daten eine Organisation verlassen.

Statt einzelne Übertragungswege isoliert abzusichern, möchte FTAPI Datenströme zentral steuern, nachverfolgen und automatisieren. Als Treiber nennt das Unternehmen dezentrale KI-Werkzeuge, Cyberrisiken und regulatorische Anforderungen wie NIS2 und DSGVO. FTAPI präsentiert den Ansatz in Halle 7, Stand 508, mit Vorträgen und Live-Demonstrationen.

https://www.ftapi.com/events-webinare/it-sa-2026

 

All for One und BrightFlare zeigen CRA-, KI- und SAP-Sicherheit

All for One und BrightFlare bündeln ihren Messeauftritt um drei Themenfelder: OT-Sicherheit, AI Security und SAP-Sicherheit. Eine zentrale Neuheit ist das Open-Source-basierte Tool „AssetRadar“. Es gleicht Produkt-, Komponenten- und Versionsdaten mit Schwachstelleninformationen ab und unterstützt Hersteller bei der Erfüllung von CRA-Meldepflichten.

Weitere Demonstrationen zeigen mögliche KI-Angriffswege und Maßnahmen gegen Manipulation oder Datenabfluss. Für SAP-Umgebungen ist ein Security Health Check vorgesehen, der kritische Rollen, übermäßige Berechtigungen und Monitoring-Lücken sichtbar machen soll. Der gemeinsame Stand befindet sich in Halle 6, Stand 434.

https://www.all-for-one.com/de/company/news-presse/detail/cra-ki-und-sap-all-for-one-und-brightflare-zeigen-drei-brennpunkte-der-cybersicherheit-auf-der-it-sa-2026.html

 

TrendAI thematisiert KI-Angriffe und digitale Souveränität

TrendAI, der Enterprise-Geschäftsbereich von Trend Micro, setzt auf vier Gesprächsschwerpunkte: KI-gestützte Angriffe, KI für die Cyberabwehr, den Schutz von KI-Systemen und digitale Souveränität.

Dabei geht es unter anderem um automatisierte Schwachstellensuche, virtuelles Red Teaming, Cyber Risk Quantification sowie die Absicherung von KI-Agenten durch Least Privilege und kontrollierte Ausführungsumgebungen. Als weiterer Aspekt wird die Rolle Japans in der Debatte über vertrauenswürdige Anbieter und Rechtsräume aufgegriffen. Im Einladungstext ist beim Veranstaltungsdatum allerdings das Jahr 2025 genannt, obwohl Betreff und Kontext auf die it-sa 2026 verweisen.

https://resources.trendaisecurity.com/26-it-sa-Expo-Congress_EUB_DE_event.html

 

ID Quantique und IonQ präsentieren Quantensicherheit

ID Quantique und IonQ zeigen in Halle 7A, Stand 7A-300, Lösungen für quantensichere Kommunikation. Das Spektrum reicht von Post-Quantum Cryptography bis zur Quantum Key Distribution.

Während PQC auf mathematischen Verfahren basiert, nutzt QKD physikalische Eigenschaften von Quantenzuständen zur Schlüsselverteilung. Nach Darstellung der Anbieter können sich beide Ansätze ergänzen: PQC lässt sich vergleichsweise gut in bestehende Systeme integrieren, während QKD besonders schützenswerte Kommunikationsverbindungen absichern soll. Ein weiteres Thema ist „Harvest Now, Decrypt Later“, also das heutige Sammeln verschlüsselter Daten zur späteren Entschlüsselung.

https://www.idquantique.com/

 

ESET und NovaStor kombinieren Security und Backup

ESET und NovaStor stellen ein gemeinsames Angebot für Managed Service Provider und Systemhäuser mit Kunden im Gesundheitswesen vor. Es verbindet ESET PROTECT mit NovaStor DataCenter Evolve und kombiniert Endpoint-Sicherheit, optionales MDR sowie Backup und Wiederherstellung.

Zielgruppe sind insbesondere Arztpraxen und medizinische Versorgungszentren. MSPs sollen Security und Datensicherung als zusammenhängenden Managed Service anbieten können. Auf der it-sa ist ESET in Halle 9, Stand 434, und NovaStor in Halle 7, Stand 140, vertreten.

https://www.eset.com/de/about/presse/pressemitteilungen/pressemitteilungen/eset-auf-der-it-sa-2026-mdr-ki-und-digitale-souveraenitaet-im-fokus/

 

Ransomware Alliance deckt den gesamten Angriffszyklus ab

digit solutions, Halcyon und Clavis Cyber stellen auf der it-sa erstmals ihre Ransomware Alliance vor. Die Kooperation soll den gesamten Zyklus eines Angriffs abdecken: Erkennung, Abwehr, Eindämmung, forensische Analyse und Wiederherstellung.

Halcyon bringt spezialisierte Anti-Ransomware-Technik ein. Clavis Cyber übernimmt Incident Response, Forensik, Threat Intelligence und Darknet-Monitoring. digit solutions ergänzt die Allianz durch Managed Security Services und ein rund um die Uhr betriebenes Security Operations Center. Die Ransomware Alliance präsentiert sich in Halle 7A, Stand 427.

https://www.digit-solutions.com/presse/it-sa-2026-startschuss-fuer-die-ransomware-alliance/

 

Cordaware verbindet Zero Trust und Krisenkommunikation

Cordaware betrachtet Cyberresilienz nicht nur als technische Abwehr- und Wiederherstellungsaufgabe. Das Unternehmen verbindet anwendungsbezogenen Zero-Trust-Zugriff mit direkter Krisenkommunikation auf den Endgeräten der Beschäftigten.

Die Lösung bestzero verbindet Nutzer gezielt mit freigegebenen Anwendungen, ohne ihnen pauschalen Netzwerkzugriff einzuräumen. bestinformed übermittelt Störungsmeldungen, Warnungen und Handlungsanweisungen als Ticker, Pop-up oder Vollbildanzeige. Damit sollen Organisationen auch während eines Cybervorfalls handlungsfähig und ihre Beschäftigten informiert bleiben. Cordaware ist in Halle 7, Stand 351, zu finden.

https://www.cordaware.com/deu/category-news/home-of-it-security-cordaware-auf-der-it-sa-in-nuernberg

 

BSI stellt erste nutzbare Fassung von Grundschutz++ vor

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik will auf der it-sa die erste funktionsfähige Version von Grundschutz++ veröffentlichen. Dabei handelt es sich laut BSI ausdrücklich noch nicht um einen fertigen Standard, sondern um ein Minimum Viable Product für erfahrene „Early Adopters“.

Die Fassung basiert auf einer Pilotierungsphase, die von April bis Ende August 2026 durchgeführt wurde. Erfahrungen aus der praktischen Anwendung sollen in die weitere Entwicklung einfließen. Das BSI begleitet die Veröffentlichung mit Vorträgen und Erfahrungsberichten von Pilotinstitutionen.

https://www.bsi.bund.de/dok/grundschutz-plus-plus#meilensteinplan

 

Kiteworks zentralisiert die Kontrolle sensibler Datenströme

Kiteworks zeigt unter dem Motto „Control your Data“ eine zentrale Steuerungsebene für vertraulichen Datenaustausch. Die Kiteworks Control Plane soll unterschiedliche Kommunikationskanäle konsolidieren sowie Sicherheitsregeln, Überwachung und Governance an einer Stelle zusammenführen.

Als Einsatzfelder nennt das Unternehmen die Umsetzung von NIS2, DORA und EU AI Act sowie den kontrollierten Datenaustausch mit KI-Systemen. Organisationen sollen nachvollziehen können, welche sensiblen Informationen in externe Systeme und KI-Anwendungen fließen. Kiteworks präsentiert sich am Stand des Distributionspartners Aqaio in Halle 7, Stand 7-348. Die Einladung ging doppelt an unterschiedliche Redaktionsadressen ein und wurde deshalb nur einmal berücksichtigt.

https://info.aqaio.com/itsa2026