
NIS2 schafft auf europäischer Ebene einen einheitlichen Cybersicherheitsrahmen. Das stellt KRITIS-Betreiber vor konkrete Herausforderungen: Was passiert, wenn das Monitoring anschlägt? Wann läuft die Meldefrist – und wer trägt die Verantwortung?

Zwei Drittel der deutschen Wirtschaft erwarten eine wachsende Abhängigkeit vom Ausland bei Digitalimporten. 97 Prozent fordern mehr Investitionen in digitale Schlüsseltechnologien. 73 Prozent machen sich Sorgen über die Abhängigkeit von US-Technologien – 2024 waren es 38 Prozent. Bitkom zum Digital-Gipfel: Deutschland und Europa müssen digitale Resilienz und technologische Stärke ausbauen. Ob Chips, KI-Anwendungen, Cloud-Dienste…

Digitale Souveränität bedeutet nicht technologische Abschottung, sondern belastbare Handlungsfähigkeit. Eileen Walther, General Manager DACH von Northwave Cyber Security, erklärt, warum Transparenz über Abhängigkeiten, europäische Alternativen und echte Wechseloptionen für Unternehmen zur strategischen Pflicht werden – und weshalb der günstigste Anbieter langfristig zum teuersten Lock-in werden kann. Management Summary Souveränität ist keine Autarkie: Entscheidend ist, kritische…

Digitale Souveränität zeigt sich nicht im Standortetikett einer Cloud, sondern im Ernstfall: Können Unternehmen kritische Daten, Anwendungen und Prozesse unter eigener Kontrolle, regelkonform und in der richtigen Reihenfolge wiederherstellen? Erst das Zusammenspiel aus Governance, Backup, Recovery, Verschlüsselung und klaren Zuständigkeiten macht aus einem Souveränitätsversprechen operative Handlungsfähigkeit. Management Summary Souveränität ist eine Betriebsfähigkeit: Entscheidend ist, ob…

Digitale Souveränität entwickelt sich vom politischen Leitbild zur strategischen Aufgabe für Unternehmen und Verwaltungen. Geopolitische Risiken, schwer kalkulierbare Kosten und technische Abhängigkeiten erhöhen den Druck, Daten, Architekturen und Betriebsmodelle wieder stärker selbst zu kontrollieren. Im Interview erklären Rico Barth von KIX Service Software und Denis Meißner von ]init[, warum Open Source, offene Standards und europäische…

Management Summary Der Arctic Wolf AI & Cybersecurity Trends Report 2026 zeigt: Unternehmen setzen KI zunehmend als festen Bestandteil ihrer Sicherheitsstrategie ein, bleiben bei autonomen Entscheidungen jedoch vorsichtig. Für DACH-Unternehmen rücken kontrollierbare KI, menschliche Aufsicht, digitale Souveränität und europäische Sicherheitsstrukturen in den Mittelpunkt der Anbieterbewertung. Der manage-it-Blick darauf: KI wird zum Pflichtbaustein moderner Security Operations…

Geopolitische Risiken, strengere Regulierung und wachsende Abhängigkeiten von globalen Cloud-Anbietern zwingen Unternehmen, ihre Datenstrategie neu zu bewerten. Data Repatriation bringt geschäftskritische Informationen gezielt in kontrollierbare Infrastrukturen zurück und verbindet so technologische Flexibilität mit rechtlicher Sicherheit. Damit wird digitale Souveränität zur strategischen Managementaufgabe.

Digitale Souveränität zeigt sich dort, wo täglich vertrauliche Informationen fließen: im Postfach. Verträge, Finanzunterlagen, Personalthemen oder Projektpläne werden weiterhin per E-Mail ausgetauscht. Wer diesen Kanal nicht beherrscht, verliert die Kontrolle über Daten, Risiken und Nachweise. Digitale Souveränität bedeutet deshalb nicht nur, Systeme in Europa zu betreiben. Sie bedeutet, Kommunikation sicher, nachvollziehbar und eigenständig steuerbar zu machen.

Shadow Collaboration bleibt für Unternehmen ein unterschätztes Risiko: Mitarbeitende greifen auf nicht freigegebene Tools zurück, wenn offizielle Lösungen zu kompliziert, zu langsam oder im Arbeitsalltag nicht ausreichend nutzbar sind. Entscheidend ist daher nicht nur Kontrolle, sondern die Bereitstellung sicherer Alternativen, die ebenso einfach funktionieren wie private Apps. Management Summary Shadow Collaboration entsteht vor allem…

Zwischen Produktivitätsversprechen, Regulierungsdruck und Kontrollverlust entscheidet sich in den kommenden Jahren, welche Unternehmen KI tatsächlich in Wertschöpfung verwandeln – und welche an ungeordneten Daten, überlasteten IT-Teams und fehlender Governance scheitern. Management Summary KI wird zur Führungsaufgabe: Der Mittelstand muss künstliche Intelligenz nicht nur technisch einführen, sondern als strategisches Organisationsprinzip verankern. Datenqualität entscheidet über Wertschöpfung:…

Strategische Fehlsteuerung statt echter Alternativenprüfung: Die Charité entscheidet sich nach dem Aus von SAP IS‑H für Epic Systems – trotz offener Fragen zu Finanzierung, Integrationsfähigkeit und regulatorischer Anpassung. Der Rückzug europäischer Anbieter wie Dedalus verstärkt den Eindruck einer auf Epic zugeschnittenen Ausschreibung. Vendor Lock‑in als systemisches Risiko: Epic setzt auf proprietäre Schnittstellen und hohe Anpassungskosten.…

Digitale Souveränität im Cloud-Zeitalter erfordert eine pragmatische Balance: Multi-Cloud-Architekturen ermöglichen es Unternehmen, sensible Daten in souveränen Umgebungen zu halten und gleichzeitig globale Cloud-Services für Innovation und Skalierung zu nutzen. Zentrale Governance, klare Richtlinien und verlässliche Partner sind notwendig, um operative Komplexität, Sicherheitsrisiken und Kosten zu kontrollieren. Eine bedarfsgerechte Souveränität stärkt Compliance, Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit, ohne Innovationskraft oder Wirtschaftlichkeit zu beeinträchtigen.

Wie Fsas Technologies digitale Abhängigkeiten analysiert – und daraus tragfähige IT-Architekturen ableitet. Digitale Souveränität ist mehr als Cloud, Open Source und Datenschutz. Beim Presse Roundtable anlässlich des Fsas Technologies Summit 2026 in München wurde deutlich: Unternehmen und öffentliche Institutionen müssen ihre technologische Abhängigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette bewerten – von Chips und Daten bis…

Am Mittwoch, den 3.6.2026 veröffentlichte die EU-Kommission das Tech Sovereignty Package. Dazu erklärt Bitkom-Präsident Dr. Ralf Wintergerst: »Digitale Souveränität entscheidet darüber, ob Europa die digitale Welt selbst gestalten kann – wirtschaftlich, politisch und gesellschaftlich. Das Tech Sovereignty Package der EU-Kommission setzt dafür wichtige Akzente. Wir begrüßen, dass die EU-Kommission nicht nur einzelne Technologien in…

Analyse- und Visualisierungsplattform wird über Datenhaus Schleswig-Holstein landesweit bereitgestellt. Schleswig-Holstein stärkt seine digitale Souveränität und setzt dafür auf disy Cadenza. Die Analyse- und Visualisierungsplattform der Disy Informationssysteme GmbH ermöglicht es, Verwaltungsdaten systematisch auszuwerten und für Berichte an das Kabinett, die Hausspitze sowie für die Öffentlichkeit verständlich und professionell aufzubereiten. Die Bereitstellung erfolgt landesweit über…

Von Christian Uhl, CEO enthus GmbH Wer die Debatte um digitale Souveränität verfolgt, begegnet zwei hartnäckigen Missverständnissen. Das erste: Souveränität sei ein politisches Infrastrukturprogramm – europäische Alternativen zu amerikanischen Hyperscalern aufbauen, technologische Unabhängigkeit als Staatsziel. Das zweite: Souveränität bedeute, alles selbst zu betreiben und damit auf Skalierbarkeit, Innovationstempo und Wirtschaftlichkeit zu verzichten. Beides ist…

Die digitale Souveränität ist zur entscheidenden geopolitischen und wirtschaftlichen Machtfrage geworden – Europa gerät ohne eigene technologische Alternativen in kritische Abhängigkeiten. Er? macht deutlich, dass echte Souveränität weniger durch politische Bekenntnisse als durch konsequente Investitionsentscheidungen, europäische Anbieter und ein strategisches Verständnis von Cybersicherheit als Führungsaufgabe entsteht.

Digitale Souveränität ist längst kein politisches Schlagwort mehr, sondern entwickelt sich zur Überlebensfrage für Unternehmen, die zwischen geopolitischen Spannungen, neuen EU‑Regeln und rasanter KI‑Nutzung bestehen müssen. Abhängigkeiten von globalen Cloud‑Konzernen, rechtliche Grauzonen beim Datenschutz und unkontrollierte Schatten‑KI entpuppen sich dabei als reale Risiken für Sicherheit, Compliance und Wettbewerbsfähigkeit. Der Mittelstand sollte jetzt handeln– und sich Schritt für Schritt von der technologischen Abhängigkeit lösen.

Digitale Souveränität ist eines der meistdiskutierten Themen der IT-Branche – und gleichzeitig eines der am häufigsten missverstandenen. Zwischen regulatorischem Druck, geopolitischen Unsicherheiten und technologischen Abhängigkeiten wächst der Handlungsdruck auf Unternehmen. Doch was bedeutet digitale Souveränität konkret – und wie lässt sie sich realistisch und angemessen erreichen?