Salzburger Weltmarktführer setzt auf ganzheitliches IT-Management – Heute sind wir sehr flexibel

Geislinger steuert dezentrale IT von der Inventarisierung bis zum Deployment in einer SAM-Lösung.

Geislinger-Produkte kommen unter anderem in den Bereichen Schiffbau, Bergbau, Windkraft, bei Bahnantrieben, in der Öl- und Gasindustrie und bei der Energieerzeugung zum Einsatz. Durch hohe Innovationskraft konnte sich das Salzburger Unternehmen als Weltmarktführer im Bereich der großen Drehschwingungsdämpfer und großen Stahlfederkupplungen für Großmotoren sowie Windkraftanlagen etablieren. 

Mit sechs Werken in fünf Ländern, zählen neben Österreich, dem Hauptsitz des Unternehmens, Korea, USA, China und Japan zu den Produktionsstätten. 2017 stellte das Unternehmen auf eine vollumfängliche IT-Management-Lösung um. 

Die Salzburger IT-Verantwortlichen erledigen seitdem von der Inventarisierung bis zum Software Deployment viele administrative Aufgaben über eine einheitliche Oberfläche. Im Interview beschreibt Stefan Zauner, Information Technology Officer bei Geislinger, ob sich die Einführung gelohnt hat: 

Herr Zauner, was war Ihre Intention eine ganzheitliche IT-Management-Lösung einzuführen? Wo lagen Ihre Herausforderungen?

Bis dato war es sehr schwierig, die im Unternehmen eingesetzte Software zusammengefasst und übersichtlich in einem Programm darzustellen. Der Zeitaufwand für ein ganzheitliches Software Asset Management war einfach zu groß. Auch suchten wir nach einer einfachen Lösung, Software zentral zu verwalten und automatisiert auf die Endgeräte auszurollen. Dazu zählt auch ein regelmäßiges Verteilen von Patches und Updates. Das Lizenzmanagement sollte idealerweise ebenfalls integriert sein.

Was sollte die neue Lösung mitbringen? Was war Ihnen bei der Evaluierung wichtig?

Vor Einführung der DeskCenter Management Suite war bei uns das System Center von Microsoft (SCCM) im Einsatz, eine recht komplexe und leider damit auch störungsanfällige Lösung. Wir suchten nach einem Tool, das in der Bedienung selbsterklärend ist – und durch eine einfache Oberfläche leicht zu bedienen. In der Funktionalität sollte es aber keine Einschränkungen gegenüber dem SCCM geben.

Welche Funktionen machen Ihnen jetzt das Leben leichter?

Neben der Soft- und Hardwareinventarisierung nutzen wir die Softwareverteilung, OS Deployment und verwalten unsere Lizenzen. Zusätzlich zu den unabdingbaren Funktionalitäten fanden wir es sehr gut, dass die Suite zum Großteil auf unsere Bedürfnisse angepasst werden konnte, zum Beispiel die strikte Untergliederung unserer Außenstandorte. Getreu dem Motto »Try and Buy« konnten wir die Lösung ausgiebig testen und somit ziemlich schnell feststellen, ob die Lösung zu unserer Infrastruktur passt. 

 

Mit dem DeskCenter Workflow Designer erstellt Geislinger Ablaufpläne einfach und schnell.

Mit dem DeskCenter Workflow Designer erstellt Geislinger Ablaufpläne einfach und schnell.

 

Und was hat sich jetzt tatsächlich für Sie verändert?

Wir haben jetzt eine schnelle und einfache Echtzeitübersicht über die installierte Hard- und Software – standortunabhängig und im gesamten Unternehmen. Auch die Softwareverteilung läuft heute zentral und automatisiert. Wir verteilen neue Programme und erledigen Neuinstallationen von PCs in kürzester Zeit. Patches können nun ohne Verzögerung bereitgestellt und gefährliche Lücken dadurch schnell geschlossen werden. Kommt es zu Problemen bei der Softwareverteilung, bekommen wir sofort eine Fehlermeldung und können manuell eingreifen, wenn es hakt.

Gab es technische Besonderheiten, die gelöst werden mussten?

Ja, die gab beziehungsweise gibt es. Wir haben sechs Werke in der ganzen Welt. Diese haben natürlich sehr unterschiedliche technische Anforderungen wie verschiedene Sprachversionen bei der Software oder länderspezifische Einstellungen. Heute sind wir bei der Synchronisierung der Softwareverteiler an den verschiedenen Standorten sehr flexibel. Je Betriebssystem oder Paketquelle können wir individuell entscheiden, ob diese auf allen Verteilern zur Verfügung stehen sollen oder nur für bestimmte Werke gelten. Das Werk in Salzburg bekommt somit andere Softwarepakete als das in Japan freigegeben. Dadurch verringern wir zum einen die Datenmenge und außerdem werden die Speicher nicht unnötig strapaziert. 

Und was passiert, wenn sich der Mitarbeiter aus Salzburg plötzlich im Netzwerk in Japan einwählt?

Mit Hilfe der dynamischen Verteiler können wir mobile Systeme mit Software und Patches aus dem Netzwerk heraus versorgen, in dem das System aktuell angemeldet ist. Dabei verbindet sich der SDI-Agent automatisch mit dem jeweiligen Verteiler (Software-Repository) des Subnetzes, um von dort die beauftragten Softwarepakete zu beziehen, ohne dabei die WAN-Verbindungen zu blockieren. Mitarbeiter können so auch mit Updates versorgt werden, wenn sie sich an einem anderen Standort oder außerhalb des Firmennetzwerks befinden.


www.deskcenter.com

 

Illustration: © Artram /shutterstock.com

 

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