Standardsoftware ist per se benutzerunfreundlich

Aktuelle Bitkom-Umfrage belegt die mangelnde Nutzerorientierung der meisten Softwarehersteller. Individuelle Softwarelösungen binden den Nutzer von Beginn an ein und sind so nicht nur benutzerfreundlicher und wirtschaftlicher, sondern vor allem zukunftssicher.

Foto: Solihde

Solihde sieht sich durch eine aktuelle Umfrage des Digitalverbandes Bitkom zur mangelnden Nutzerorientierung vieler Softwarehersteller bestätigt – https://ap-verlag.de/damit-der-anwender-nicht-zehnmal-klicken-muss/35025/ . Aus Sicht der Usability-Experten ist die fehlende Nutzerorientierung tief in der mangelnden Flexibilität vieler Branchenlösungen und Standardsoftware begründet und wird sich demnach nicht einfach beheben lassen.

 

Nutzerorientierung ist oftmals ein reines Lippenbekenntnis

Die Bitkom-Umfrage zeigt deutlich, dass die Masse der deutschen Softwarehersteller weit hinter ihren eigenen Erwartungen zurückbleibt. So sagen drei von vier IT-Unternehmen, dass eine nutzerorientierte Gestaltung wichtig sei, aber nur 15 Prozent geben an, dass diese im eigenen Unternehmen bereits praktisch umgesetzt werde. Nur in einem von vier Softwareunternehmen ist das Thema Usability / User Experience im Entwicklungsprozess organisatorisch verankert.

»Usability und User Experience werden von vielen Unternehmen noch nicht als strategisches Instrument begriffen, um Wettbewerbsvorteile zu erzielen«, sagt Dr. Frank Termer, Bereichsleiter Software beim Digitalverband Bitkom in einer Pressemitteilung. »Vor allem das frühe Feedback der Nutzer zur Gebrauchstauglichkeit und zum Nutzererlebnis ist ein wesentlicher Faktor für das Erstellen erfolgreicher digitaler Produkte.«

 

Branchenlösungen aus Standardsoftware können per se nicht nutzerorientiert sein

»Nutzerorientierung und Individualität gehen Hand in Hand. Standardsoftware vermeidet jedoch ganz gezielt Individualität und so bleibt auch die Nutzerorientierung auf der Strecke. Im Gegensatz dazu sind wir davon überzeugt, dass Nutzen bei Software nur entstehen kann, wenn sie gerne genutzt wird. Deshalb stellen wir bei IONE den Nutzer von Anfang an in den Mittelpunkt«, erläutert Wanja Glatte, Geschäftsführender Gesellschafter von SOLIHDE, den neuen Ansatz für nutzerorientierte Software.

Nach der Erfahrung von Solihde liegt die mangelnde Nutzerorientierung in der Grundidee von Standardsoftware begründet: Klassische Standardsoftware geht davon aus, dass alle Prozesse und Details übergreifend über viele Kunden im Vorfeld vorzudenken sind und als Varianten im System angelegt werden können. Für einen individuellen Kunden wird dann im Customizing versucht, alles nicht Benötigte auszublenden. Wirklich individuelle Änderungen sind kompliziert, teuer und mit Blick auf die Wartung zu vermeiden.

Im Fokus steht also nicht der Nutzer oder das einzelne Kundenunternehmen mit seinen individuellen Wünschen, sondern immer die Verallgemeinerung, sprich der kleinste gemeinsame Nenner. Dem Kunden werden ohne wirkliche Rücksicht auf seine Individualität vermeintliche Best-Practices-Standards übergestülpt. Dabei ist jedem Unternehmer klar, dass nur Individualität Wettbewerbsvorteile bringen kann. Wer den Standard nutzt, ist maximal Durchschnitt.

 

Die Individualität des Kunden in den Mittelpunkt stellen

IONE ist eine Softwareplattform der neuesten Generation, die die Vorteile von Individual- und Standardsoftware vereint. Die für den Kunden individuell benötigten Funktionen werden aus universellen Bausteinen umgesetzt. Dabei erarbeiten Kunde und Hersteller gemeinsam, welche Funktionen in welcher Form benötigt werden. Anstatt diese mühsam und langwierig abstrakt in Pflichtenheften beschreiben zu müssen, entstehen die Lösungen im Dialog mit den Verantwortlichen der Fachabteilungen in einem modernen, agilen Softwareentwicklungsprozess. Durch begleitendes Prototyping entstehen schnell anfassbare Lösungen, mit denen die Nutzerakzeptanz sofort ermittelt wird.

Aus der engen Zusammenarbeit mit den Nutzern resultiert der gewünschte »Meine-Software-Effekt«. Die Software passt sich den Mitarbeitern und Prozessen an und nicht umgekehrt. Das schafft Akzeptanz, Vertrauen in das System und Bindung. Natürlich erlaubt dieser Ansatz auch die direkte Optimierung von Abläufen und Prozessen. Anregungen der späteren Nutzer und Prozess-Owner können am konkreten Beispiel direkt aufgenommen werden. Die resultierende Benutzeroberfläche ist durch Reduktion im höchsten Maße intuitiv und ohne großen Schulungsaufwand zu bedienen.

»Im Ergebnis erhält der Kunde auf Basis einer extrem flexiblen Softwareplattform eine schlanke Softwarelösung, die nur das umsetzt, was er tatsächlich braucht. Aus dieser Reduktion resultieren nicht nur einfachere und intuitivere Abläufe. Sie sichert auch die Zukunftsfähigkeit und Erweiterbarkeit der Lösung«, erläutert Glatte, wie sich die Nutzerorientierung auswirkt.

Mehr Informationen zur flexiblen Unternehmenssoftware für benutzerfreundliche Software: https://www.ione-software.com

 


 

Hier folgt eine Auswahl an Fachbeiträgen, Studien, Stories und Statistiken die zu diesem Thema passen. Geben Sie in der »Artikelsuche…« rechts oben Ihre Suchbegriffe ein und lassen sich überraschen, welche weiteren Treffer Sie auf unserer Webseite finden.

 

Gutefrage.net – Bessere Usability durch Datenanalysen in Tableau

Usability-Studie: Banken im mobilen Stresstest

Mobiles Bezahlen: Vertrauen, Usability und Sofortrabatte

Auf die Bedienerfreundlichkeit kommt’s an: Fünf Tipps für optimale Usability

Choose your own Device (CYOD): Spagat zwischen Sicherheit und Usability meistern

2020 ein Drittel der gesamten IT-Ausgaben für die Cloud

People Centric Security (PCS) und Data Centric Audit and Protection (DCAP) – Advanced Endpoint Security

Hohe Relevanz aber noch niedriger Reifegrad des Stammdatenmanagements

Nomophobie, Geräte-Neuheiten und Nutzerorientierung bestimmen die mobilen Trends: Mobile Web-Prognosen für das Jahr 2014

Vorsicht vor falschen Ansätzen bei Digital-Workplace-Projekten

Versicherungen üben sich in digitaler Kundennähe

Weitere Artikel zu