Webauftritt: 9 Eigenschaften von erfolgreichen Performance-Teams

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Die Aufstellung von einem Performance-Team ist weitgehend abhängig von der Größe und Komplexität der Organisation, ihrer Webseiten und Applikationen. Aber es gibt eine Reihe von generellen Aufgaben und Zuständigkeiten mit denen man sich immer beim Messen, Testen und Optimieren des Webauftritts befassen sollte. Hierfür braucht man sowohl technisches und analytisches Wissen als auch ein gutes Gespür für Projektmanagement. Nicht zu unterschätzen ist auch die richtige Kommunikation zwischen den IT-Experten und den Geschäftsleuten. Neun Dinge, die ein erfolgreiches Performance-Team ausmachen:

1. Die Unterstützung der Geschäftsführung
Nicht jede Führungskraft hat schon verstanden, wie wichtig Performance für das Geschäft ist. Ein Chef, der Performance unterstützt, ist ein Segen für das Team. Es muss jede Möglichkeit genutzt werden, zu kommunizieren, was die Performance für eine Auswirkung auf jede einzelne Abteilung der Firma hat.

2. Die Kenntnis, dass 80 Prozent der Performance-Probleme am Design und Aufbau der Webseite liegt

3. Neugierde und Kooperation
Ein erfolgreiches Performance-Team will die komplette Applikation, Webseite, Infrastruktur und Architektur verstehen. Vielleicht können die einzelnen Mitglieder den Code nicht schreiben, aber zumindest sollten sie ihn lesen können. Sie sind vielleicht keine Database-Administratoren, aber verstehen den möglichen Einfluss von Indizes und Caching.

4. Best Practices durch das Testen von Features in der Entwicklung

5. Kauf von Tools

Tools machen das Leben für jeden einfacher. Sie wurden zu Unterstützung entwickelt und sollten auch genutzt werden.

6. Zusammenarbeit mit Release-Teams, Entwicklungs-Manager und Test-Manager um Ziele zu setzen

7. Datenbasierende Entscheidungen und transparente Testmethoden

8. Weitergabe ihres Wissens

Ein altes Sprichwort sagt: Schenkst du jemandem einen Fisch, wird er einen Tag lang satt, bringst du ihm das Fischen bei, wird er sein Leben lang zu essen haben. Es ist wichtig, dass als Team Wissen angeeignet wird und auch der Ausfall eines Mitglieds nicht zu sehr ins Gewicht fällt.

9.1:1-Arbeit um Problembereiche direkt anzusprechen

Es reicht nicht eine Liste mit Verbesserungsvorschlägen zu verschicken. Jeder einzelne muss anpacken.

Heiko Specht, Regional Sales Manager bei SOASTA

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