Am liebsten Online: Acht von zehn Deutschen kaufen ihre Weihnachtsgeschenke im Netz

In den Supermärkten finden sich bereits seit einigen Monaten die ersten Lebkuchen, Nikoläuse und Zimtsterne in den Regalen – ein klares Zeichen dafür, dass die Weihnachtszeit unmittelbar bevorsteht. Höchste Zeit also, sich Gedanken über Weihnachtsgeschenke zu machen. Den Gang ins Geschäft wollen die meisten Deutschen dabei allerdings vermeiden: Acht von zehn planen, ihre Geschenke online einzukaufen. Das zeigt die neueste Studie von Oath [1].

Beim Einkaufen von Weihnachtsgeschenken ist für die Deutschen der Online-Kauf in diesem Jahr der klare Favorit. Das Netz liegt auf Platz 1 der Möglichkeiten, wie die Befragten am liebsten ihre Geschenke einkaufen. Damit verweist es das klassische Einkaufen in den Geschäften auf Platz 2. Hierfür begeistern sich nur sechs von zehn Befragten [2]. Durch das Einkaufen in Online-Shops erhoffen sich die Deutschen vor allem mehr Flexibilität, weniger Gedränge in den Geschäften und außerdem günstigere Preise.

Ausgeben wollen sie dabei durchschnittlich 234 Euro – und damit deutlich weniger als Frankreich (271 Euro), Spanien (266 Euro) und UK (326 Euro). Lediglich die Italiener planen mit 225 Euro noch weniger für ihre Geschenke auszugeben. Insgesamt wollen die Deutschen 2017 im Vergleich zum Vorjahr etwa genauso viel (67 Prozent) oder sogar mehr (21 Prozent) für ihre Weihnachtsgeschenke ausgeben.

 

Mobile auch im Weihnachtsgeschäft auf dem Vormarsch

Betrachtet man über welche Geräte die Verbraucher am liebsten ihre Weihnachtseinkäufe tätigen, zeigt sich, dass besonders Smartphones und Tablets immer beliebter werden. Laut einer Studie von eMarketer nahmen die Einkäufe über das Smartphone während der Weihnachtszeit (Mitte November bis Ende Dezember 2016) im Vergleich zum Vorjahr um 49,6 Prozent zu. Einkäufe auf dem Tablet stiegen sogar um ganze 65,4 Prozent. Die über Desktop getätigten Einkäufe nahmen hingegen um 5,8 Prozent ab.

 

Reaktionen auf Online-Werbung

Welche Werbeformen die Kaufentscheidung für Weihnachtsprodukte am stärksten beeinflussen, zeigt wiederum die Studie von Oath und Global Web Index. 66 Prozent der Befragten geben an, dass Werbung im TV den größten Einfluss auf sie nimmt. Auf Platz zwei stehen Plakate und Magazine (je 63 Prozent), gefolgt von Tageszeitungen (60 Prozent). Online steht diesen Werbeformen allerdings kaum nach. Online-Werbung und Sponsoring beeinflussen immerhin 58 Prozent der Befragten bei ihrer Kaufentscheidung, knapp dahinter liegen Online Video Ads mit 56 Prozent.

 

Black Friday und Cyber Monday – auch in Deutschland ein Renner

Wenn es um den Zeitpunkt der Geschenkeinkäufe geht, planen fast zwei Drittel (62 Prozent) diese im Zeitraum von November bis Anfang Dezember zu tätigen. Lediglich 13 Prozent wollen erst zwei Wochen vor Weihnachten oder noch später mit ihrem Einkauf beginnen. Besonders interessant ist dabei auch das Informationsverhalten der Deutschen: Die Online-Suche nach Geschenken erfolgt nämlich bereits im Zeitraum Oktober bis November. Der tatsächliche Einkauf hingegen findet dann erst Ende November bis kurz vor Weihnachten statt.

Für Werbetreibende in der Weihnachtszeit besonders interessant sind auch der sogenannte Black Friday sowie der Cyber Monday. Hier ist die Nachfrage in Deutschland nach den Angeboten der Einzelhändler besonders hoch. Laut Yahoo Gemini, Oaths Plattform für Native Advertising, ist damit Ende November der Startschuss für die Online-Kauf-Phase gefallen. Mit den richtigen Marketing-Lösungen bieten beide Tage also die ideale Gelegenheit, die eigenen Zielgruppen zusätzlich zu aktivieren.

 

[1] Die Oath-Studie wurde von Global Web Index in Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und UK durchgeführt. Insgesamt wurden 2.781 Personen im Alter von 16 bis 64 Jahren befragt – 459 davon aus Deutschland.
[2] Von den 459 Befragten aus Deutschland gaben 82 Prozent an, Geschenke im Netz zu kaufen. 63 Prozent der Befragten gaben an, Geschenke im Geschäft zu kaufen (Mehrfachnennung möglich).

 


 

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